Ferdinand
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Wer hat Lust , gemeinsam zu übersetzen
ich kann noch nicht besonders gut französisch, aber meine Übersetzungsversuche kommen hoffentlich dicht an den eigentlichen Sinn des Textes heran. Im Übrigen schreibt der Autor, das kann man gar nicht so übersetzen, weil er derart mit der Sprache spielt, daß ein Außenstehender kaum den Sinn erfassen kann. Lustig ist, daß er englisch als Eselsprache interpretiert. Das entspricht meiner Meinung in etwa den Tatsachen.
Es ist ein schöner Weg, übersät mit Dornen und Sternen
Je m'en vais sur la route, où chemine l'étoile,
cueillir au vent d'amour, quelques flocons de rêve
Je m'en vais sur la route, en habit de poussière,
semer au vent qui court, des plumes de nuage
Les anciens disaient qu'il existe tès haut, bien au-delà du
temps, une grande lumière d'amour
Chaqun peut y puiser, la source est intarissable
Mais beaucoup en ont perdu le chemin,
et même, parfois, le souvenir
Le sentier qui y mène, c'est une main qui prend le chemin,
une épaule pour se reposer quand la vie est trop lourde à
porter, un regard qui écoute, un sourire qui éclaire la nuit
cueillir au vent d'amour, quelques flocons de rêve
Je m'en vais sur la route, en habit de poussière,
semer au vent qui court, des plumes de nuage
Les anciens disaient qu'il existe tès haut, bien au-delà du
temps, une grande lumière d'amour
Chaqun peut y puiser, la source est intarissable
Mais beaucoup en ont perdu le chemin,
et même, parfois, le souvenir
Le sentier qui y mène, c'est une main qui prend le chemin,
une épaule pour se reposer quand la vie est trop lourde à
porter, un regard qui écoute, un sourire qui éclaire la nuit
Donnerstag, 5. Februar 2009
Ich zog fort, auf dem Weg der Sterne,
eingesammelt vom Wind, einige Flocken eines Traums
Ich zog fort auf der Route, im Staube wohnend,
ausgesät vom Wind auf dem Feld, Federn der Wolken...
Die Alten sagten, er existierte, sehr bedeutend, weit vor deiner Zeit
ein großes Licht der Liebe
Jeder kann daraus schöpfen, die Quelle ist unerschöpflich
aber viele vergaßen den Weg,
und selbst machmal, das Souvenir.
Der Pfad, den ich meine, ist eine Hand, welche eine andere nimmt,
eine Schulter um auszuruhen, wenn das Leben zu hart ist, es zu ertragen,
ein Blick der zuhört, ein Lächeln, welches die Nacht erhellt.
eingesammelt vom Wind, einige Flocken eines Traums
Ich zog fort auf der Route, im Staube wohnend,
ausgesät vom Wind auf dem Feld, Federn der Wolken...
Die Alten sagten, er existierte, sehr bedeutend, weit vor deiner Zeit
ein großes Licht der Liebe
Jeder kann daraus schöpfen, die Quelle ist unerschöpflich
aber viele vergaßen den Weg,
und selbst machmal, das Souvenir.
Der Pfad, den ich meine, ist eine Hand, welche eine andere nimmt,
eine Schulter um auszuruhen, wenn das Leben zu hart ist, es zu ertragen,
ein Blick der zuhört, ein Lächeln, welches die Nacht erhellt.
Kleines Gebet für die Esel, um ins Paradies zu gehen
Als es nötig war von euch zu gehen, Oh mein Gott mach es
mach für einen Tag, daß der staubige Feldzug jeden Tag ein Fest wird
Ich wünsche auch, dass ich hier unten
einen Weg suche, um zu gehen, wie es mir gefällt
wie im Paradies, oder mittendrin im Feld der Sterne.
Ich wünsche meinen Stock für die große Reise
Wenn ich sage zu den Eseln: Meine Freunde:
Ich bin Francis Jammes und ich gehe zum Paradies,
denn es gibt keine Hölle im Land des Guten Gottes.
Ich sage ihnen: Kommt leise, Freunde des blauen Himmels,
arme liebe Viecher, welche plötzlich die Ohren bewegend,
die Fliegen störend, die Schläge ihrer Flügel...
daß ich auftauche im Milieu dieser Viecher,
die ich so liebe, weil sie sich die Köpfe küssen
sanft aufsetzend halten sie ihre Füße an,
auf sehr süße Art, die Sie rühren wird
Ich werde euren tausenden Ohren folgen
von jenen gefolgt an den Flanken mit Körben,
oder Autos in staubigen Wolken aus hartem Eisen
von jenen getrieben, die auf dem Rücken Kanister haben
welche blaue Flecken machen und sickern,
von jenen, die kleine Schuhe tragen.
Die Fliegen, die da um den Kopf kreisen und sich zusammenschließen.
Mein Gott, mach, dass ich mit diesen Eseln zu Dir komme.
Mach, dass im Frieden uns Engel führen
den trächtigen Eselinnen den Vortritt lassend
zu rauschenden Bächen, wo Kirschen zittern
glätte unser Fell das Fleisch, welches junge Mädchen zum Lachen bringt
und mach, dass dieser Aufenthalt unserer Seele uns neigt.
In euren göttlichen Heilquellen bin ich in den Eseln gleich,
welche ihre demütige und süße Armut wiederspiegeln werden,
in der sich Deine demütige und süße Armut spiegeln wird
in der Klarheit der ewigen Liebe.
Prière pour aller au Paradis avec les ânes
Lorsqu'il faudra aller vers vous, ô mon Dieu faites
que ce soit par un jour où la campagne en fête
poudroiera. Je désire ainsi que je fis ici-bas,
choisir un chemin pour aller, comme il me plaira,
au Paradis, où sont en plein jour les étoiles.
Je prendrai mon bâton et sur la grand route
j'irai, et je dirai aux ânes, mes amis :
Je suis Francis Jammes et je vais au Paradis,
car il n'y a pas d'enfer au pays du Bon Dieu.
Je leur dirai : Venez, doux amis du ciel bleu,
pauvres bêtes chéries qui, d'un brusque mouvement d'oreilles
chassez les mouches plates, les coups et les abeilles...
Que je vous apparaisse au milieu de ces bêtes
que j'aime tant parce qu'elles baissent la tête
doucement, et s'arrêtent en joignant leurs petits pieds
d'une façon bien douce et qui vous fait pitié.
J'arriverai suivi de leurs milliers d'oreilles,
suivi de ceux qui portaient au flanc des corbeilles,
de ceux traîtant des voitures de saltimbanques
ou des voitures de plumeaus et de fer blanc,
de ceux qui ont au dos des bidons bosselés,
des ânesses pleines comme des outres, aux pas cassés,
de ceux à qui l'on met de petits pantalons,
à cause des plaies bleues et suintantes que font
les mouches entêtées qui s'y groupent en ronds.
Mon Dieu, qu'avec ces ânes je vous vienne.
Faites que dans la paix, des anges nous conduisent
vers des ruisseaux touffus où tremblent des cerises
lisses comme la chair qui rit des jeunes filles,
et faites que, penché dans ce séjour des âmes,
sur vos divines eaux, je sois pareil aux ânes
qui mireront leur humble et douce pauvreté
à la limpidité de l'amour éternel.
Francis Jammes (1868 - 1938)
Brief an Freunde vor der Abreise
An Euch alle, geographisch oder von Herzen nahe und ferne Freunde...
Der kleine Dämon des Waldweges, ein Kobold - als Pilger geschickt getarnt - hat sich meines Geistes bemächtigt.
Zwanzig Jahre Informatik haben meine Neuronen endgültig zerstört, die für meine Stabilität sorgten und schließlich erstickt der Ruf dieser Reise die Routine der Bequemlichkeit. Ich gehe also die Farbe der Zeit ansehen, welche auf einer Reiseroute vergeht, die elf Jahrhunderte alt ist und seit dem Jahr 813 durch Millionen Pilger bewandert wurde, der alte Weg ab Puy-en-Velay, im Herzen der Auvergne, bis Santiago de Compostela, am äußersten Rand Galiziens.
Ich werde ihn zu Fuß gehen, begleitet von Ferdinand, meinen Rucksack auf vier Hufen, ein sympatisches Eselchen mit tief be-trübtem Blick, der im Grunde sagt, was er über seinen Meister denkt.
Die Abreise legte ich auf den 25. April fest und die Ankunft in Santiago wird Anfang Juli sein.
Ihr werdet unten eine Liste der Dörfer finden, die ich fast alle durchqueren werde. Wenn ihr wünscht, könnt ihr mir eine Prise Schwung mit einer symatischen kleinen Karte oder ein Ermutigungsbrief schicken, oder ein Paket mit warmen Sachen oder Lebensmittel (danke, daß ihr Frischkäse oder Fisch weglaßt), ihr könnt die Sendung postlagernd an die Postämter dieser Orte senden, daher druckte ich die "Correos" dieser Orte aus.
Lettre aux amis avant le départ...
A vous tous, amis proches et lointains, par le cœur ou la géographie...
Voici que le petit démon de la course aux bois, habilement camouflé en lutin-pèlerin, s'est emparé de mon esprit. Vingt années d'informatique ont définitivement détruit les neurones qui géraient ma stabilité. Et l'appel du voyage a fini par étouffler la routine du confort.
Je pars donc regarder la couleur du temps en temps qui passe, sur un itinéraire onze fois séculaire, parcouru depuis l'an 813 par des millions de pèlerins, l'antique chemin qui part du Puy-en-Velay, au cœur de l'Auvergne, jusqu'à Saint-Jacques-de-Compostelle, à l'extrémité de la Galice.
J'y vais à pied, accompagné de Ferdinand, mon sac à dos à quatte pattes,un sympathique bourricot dont le regard navré en lit long sur ce qu'il pense de la raison de son maître.
Le départ se situe vers le 25 avril et l'arrivé à Compostelle se fera début juillet. Vous trouverez ci-dessous une liste des villages que je traverserai à coup (presque) sûr. Si vous souhaitez, pris d'un élan de pitié et de sympathie, m'expédier une petite carte ou lettre d'encouragement, ou bien un colis de lainages ou de victuailes (merci d'eviter les fromages coulants et les poissons), vous pouvez l'expédier en "Poste restante" ou en "Lista de Correos" dans ces lieux.
Der kleine Dämon des Waldweges, ein Kobold - als Pilger geschickt getarnt - hat sich meines Geistes bemächtigt.
Zwanzig Jahre Informatik haben meine Neuronen endgültig zerstört, die für meine Stabilität sorgten und schließlich erstickt der Ruf dieser Reise die Routine der Bequemlichkeit. Ich gehe also die Farbe der Zeit ansehen, welche auf einer Reiseroute vergeht, die elf Jahrhunderte alt ist und seit dem Jahr 813 durch Millionen Pilger bewandert wurde, der alte Weg ab Puy-en-Velay, im Herzen der Auvergne, bis Santiago de Compostela, am äußersten Rand Galiziens.
Ich werde ihn zu Fuß gehen, begleitet von Ferdinand, meinen Rucksack auf vier Hufen, ein sympatisches Eselchen mit tief be-trübtem Blick, der im Grunde sagt, was er über seinen Meister denkt.
Die Abreise legte ich auf den 25. April fest und die Ankunft in Santiago wird Anfang Juli sein.
Ihr werdet unten eine Liste der Dörfer finden, die ich fast alle durchqueren werde. Wenn ihr wünscht, könnt ihr mir eine Prise Schwung mit einer symatischen kleinen Karte oder ein Ermutigungsbrief schicken, oder ein Paket mit warmen Sachen oder Lebensmittel (danke, daß ihr Frischkäse oder Fisch weglaßt), ihr könnt die Sendung postlagernd an die Postämter dieser Orte senden, daher druckte ich die "Correos" dieser Orte aus.
Lettre aux amis avant le départ...
A vous tous, amis proches et lointains, par le cœur ou la géographie...
Voici que le petit démon de la course aux bois, habilement camouflé en lutin-pèlerin, s'est emparé de mon esprit. Vingt années d'informatique ont définitivement détruit les neurones qui géraient ma stabilité. Et l'appel du voyage a fini par étouffler la routine du confort.
Je pars donc regarder la couleur du temps en temps qui passe, sur un itinéraire onze fois séculaire, parcouru depuis l'an 813 par des millions de pèlerins, l'antique chemin qui part du Puy-en-Velay, au cœur de l'Auvergne, jusqu'à Saint-Jacques-de-Compostelle, à l'extrémité de la Galice.
J'y vais à pied, accompagné de Ferdinand, mon sac à dos à quatte pattes,un sympathique bourricot dont le regard navré en lit long sur ce qu'il pense de la raison de son maître.
Le départ se situe vers le 25 avril et l'arrivé à Compostelle se fera début juillet. Vous trouverez ci-dessous une liste des villages que je traverserai à coup (presque) sûr. Si vous souhaitez, pris d'un élan de pitié et de sympathie, m'expédier une petite carte ou lettre d'encouragement, ou bien un colis de lainages ou de victuailes (merci d'eviter les fromages coulants et les poissons), vous pouvez l'expédier en "Poste restante" ou en "Lista de Correos" dans ces lieux.
Ferdinand spricht
I cause besser eselisch als französisch, alors this is my story: Listen gute Leute, the poor story of a poor lonesome donkey. Einige Wochen ago, I was brouting tranquilly in my pré, mit meinen Kumpeln, als suddenly ein Bekloppter angekommen ist, looked at me mit irren Augen, and I understood the trucs like Compostelle, pilgrinage, and so on. Comme I am not born from the last rain, I have sofort verstanden, daß mein que my ruhiges Leben was finished. I shall tell you more später about my esclavage.
Ferdinand, König der Esel und König von Aragonien
Gute Nachricht: Finden Sie die Abenteuer von Ferdinand und von seinen Gevattern der Esel in französisch auf ihrer Website wieder:
"Monde de l'ane Internet" www.bourricot.com
I cause mieux anbrais que français, alors this is my story: Listen bonnes gens, the poor story of a poor lonesome donkey. Quelques semaines ago, I was brouting tranquilly in my pré, avec mes potes, quand suddenly un escogriffe s'est pointed, looked at me avec des yeux de fool, and I understood des trucs like Compostelle, pilgrinage, and so on. Comm I am not né from the last rain, I have tout de suite compris que my life peinarde was finie. I shall tell you more plus tard about my esclavage.
Ferdinand, roi des Ânes et roi d'Aragon
Bonne nouvelle : retrouvez les aventures de Ferdinand et de ses compères les ânes dans le site du "Monde de l'Âne Internet" www.bourricot.com
Ferdinand, König der Esel und König von Aragonien
Gute Nachricht: Finden Sie die Abenteuer von Ferdinand und von seinen Gevattern der Esel in französisch auf ihrer Website wieder:
"Monde de l'ane Internet" www.bourricot.com
I cause mieux anbrais que français, alors this is my story: Listen bonnes gens, the poor story of a poor lonesome donkey. Quelques semaines ago, I was brouting tranquilly in my pré, avec mes potes, quand suddenly un escogriffe s'est pointed, looked at me avec des yeux de fool, and I understood des trucs like Compostelle, pilgrinage, and so on. Comm I am not né from the last rain, I have tout de suite compris que my life peinarde was finie. I shall tell you more plus tard about my esclavage.
Ferdinand, roi des Ânes et roi d'Aragon
Bonne nouvelle : retrouvez les aventures de Ferdinand et de ses compères les ânes dans le site du "Monde de l'Âne Internet" www.bourricot.com
Ein Traum nimmt Formen an
Le chemin du champ de l'étoile...
Voilà un lieu mythique, que bien peu de gens situent sur la carte d'Europe. Presque tout le brave monde en connaît le nom, et pourtant l'immense majorité du peuple d'occident se demande bien ce dont au sujet duquel ça rapport à quoi...
On se souvient bien vaguement, dans la brume des réminiscences des connaissances scolaires, de coquilles saint-Jacques, que certains pèlerins portaient autour du cou, que l'on retrouve en chapelets sur les frontons de nombreuses églises et cathédrales, et même sur certaines stations-services d'une grande marque de carburants hollandais...
Mais la vie passe, avec son cortège de joies et de peines, l'école communale, les copains, les petites amies, les noces, les enfants qui grandissent, les anciens qui s'en vont, les traites du pavillon, les vacances à l'île de Ré.
Alors, dans cet ocèan d'événements qui submergent l'excistence de vaguelettes heureuses ou malheureuses, Saint-Jacques-de-Compostelle, qu'est-ce que le pauvre monde en a bien à faire... Est-ce une station de sports d'hiver, la griffe d'un couturier, une brasserie à la mode, un groupe de rock californien? On ne se pose même pas la question... A l'exception13 de quelques férus14 d'Histoire, tout le monde s'en fout....
Donc comment se fait-il que moi, humble mortel, citoyen de la douce France, vendéen de vieille souche, j'ai eu depuis toujours une secrète attirance pour se vocable, avant même d'en connaître la signification et l'origine? Pourquoi un matin, ai-je pris moi aussi, à la suite de millions d'autres, la route de Saint-Jacques-de-Compostelle?
C'est là une fort longue histoire, que me voici heureux de vous conter, vous qui avez eu la gentillesse de poser vos yeux sur ce modeste ouvrage. D'abord, Jacques, c'est mon prénom. Le compagnon de Jésus, pêcheur du lac de Tibériade, qui m'a légué ce patronyme, ne peut donc qu'avoir ma sympathie spontanée. Et qu'il ait choisi le lieu-dit "Compostelle" pour y faire reposer ses ossements, doit prouver que cet endroit est digne d'intérêt.
Mais il y a une raison plus lointaine à mon attrait pour Santiago... Cela remonte à l'école primaire, où, tout petits garçons, nous apprenions sur les bancs de bois l'Histoire de France aux temps des premiers rois Francs. Cette civilisation moyenâgeuse36 me fascinait littéralement. J'aimais profondément les châteaux forts, les villes entourées de murailles, les chevaliers, les croisades en Palestine, les récits de bravoure et de combats, les forêts profondes, Du Guesclin, les adoubements, les tournois, les parchemins enluminés...
Malgré le peu de cas que l'on faisait de cette période dans les livres d'école, on parlait cependant50, en quelques lignes51, de ce mystérieux pèlerinage, de ces millions de fous qui mettaient52 sur l'épaule une besace, cousaient une coquille à leur chapeau, et partaient à pied, par toutes les saisons, de mois durant, d'hospice en hospice, pour se rendre justement à Saint-Jacques-de-Compostelle. Et s'était tout...
Où était Compostelle? Qui était saint-Jacques? Qu'était venu faire ce Palestinien là-bas, au fin fond de la Galice? Pourquoi les pèlerins partaient-ils? Qui balayait la maison pendant leur absence? Que mangeaient-ils en route? Quelle somme d'argent emmenaient-ils sur eux? Où dormaient-ils?... Tout cela était complètement occulté dans les blancs du texte du livre d'histoire.
Cette interrogation me faisait rêver de longues heures. Pourquoi diable ne nous expliquait-on pas tout ça? Pourquoi l'Histoire de France se résumait-elle à cette suite de dates sans intérêt. On apprenait aux écoliers la bataille de Marignan, mais on ne disait rien de la couleur des fromages de cette époque, ni si les dérouleurs de papier-toilette fonctionnaient à droite ou à gauche, ni même s'il existait du papier-toilette...
Puis, la vie adulte est arrivée, avec son lot de soucis quotidiens, hebdomadaires et mensuels, et Comostelle est passé au dernier rang des priorités. Pourtant, de temps à autre, au cours de randonnés pédestres au cœur du Massif Central, je croisais ce mystérieux chemin de Saint-Jacques, ces hospices de Saint-Jacques, ces croix de Saint-Jacques... Et mon intérêt renaissait, pour quelques jours...
Un été, voici quelques années. Je suis allé en famille visiter en automobile le nord de l'Espagne, depuis le pays Basque jusqu'à la province de Galice. A cette occasion71, pour la première fois, j'ai regardé où se trouvait sur une carte routière la cité de Santiago de Compostela. Après avoir parqué la voiture, nous sommes entrés dans la Ville de pierre, comme les Espagnols appellent Santiago.
Et se fut l'éblouissement...
La lente marche dans la cathédrale de granit, la nef immense, possé là, à l'extrémité de l'Espagne, les piliers qui n'en finissent pas de grimper vers le ciel, la simplicité rustíque de l'intérieur de la basilique, qui contraste avec la splendeur de la vieille ville elle-même. Un îlot d'éternité conservé pour le plaisir de nos yeux.
Déjà, sur ces mêmes dalles81 de granit, il y a mille ans, se tenaient des hommes, qui contemplaient les mêmes voûtes. Et tous étaient venus à pied, alors que n'existaient ni routes, ni téléphone, ni trains, ni assurances, ni sécurité sociale. Une fois arrivés là, ils devaient refaire le même trajet en sens inverse. C'étaient des Seigneurs, des Gueux, des Clercs, des Chevaliers, des Moines, des Bourgeois, des Rois, que sais-je encore.
C'était il y a mille ans, et ils l'avaient fait...
Nous avons aperçu cette colonne, au portail d'entrée, que serraient les pèlerins, comme une récompense, après des mois96 de marche, et qui porte l'empreinte de millions de mains, au point que c'est "une" main qui est maintenant gravée profondément dans la pierre dure... Depuis plus de mille années, des marcheurs viennent ici de toute l'Europe, et touchent enfin le fameux pilier du Portique de la Gloire. Pourquoi? Voilà la question à laquelle103 il me faudrait un jour trouver une réponse... Ou tout du moins essayer.
Alors, dans cette magnifique cathédrale de Saint-Jacques, en cet été 1986, je me suis juré de revenir, mais à pied, j'allais dire "comme tout le monde", tellement me semblait incongru et inconvenant d'arriver dans un tel endroit par un autre mode de locomotion. J'avais presque honte d'être parvenu ici en automobile, alors que chaque minute voyait entrer dans la basilique des pèlerins modernes, jeans et sac à dos, la sueur au front, le tee-shirt gris de fatigue, qui avaient entre cent et trois mille kilomètres "dans les pattes".
Et puis la vie a repris111 son cours, travail, congrés, famille, problèmes et solutions... Jusqu'à ce que, dans ma quarante-troisième année, alors que je visitais un jour d'autonomne de 1992 un vieux château au cœur de la Vendée, le château de la Grève, la dame qui nous guidait lance une petite phrase anodine, mais qui allait servir de détonateur à toute la suite: un chevalier allemand, Arnold Von Harf, aurait fait halte dans ledit château au quinzième siècle, au cours d'une promenade de santé qui l'avait mené de Cologne, sa ville natale, à Jerusalem, puis à Saint-Jacques, et enfin au Mont-Saint-Michel. Et mieux121, le Rhénan en question aurait écrit ses mémoires, le Guide du Routard de l'époque, afin de rapporter son voyage à ses contemporains125 du Palatinat.
Et moi de demander à la dame: "Auriez-vous par hasard les références bibliographiques de cet ouvrage?"
Et la dame de répondre: "Mais vous avez de la chance... Un des meilleurs spécialistes du pèlerinage de Saint-Jacques-de-Compostelle est le Docteur Jean Fardet, qui habite Les Herbiers, et qui a consacré sa thèse de médicine, et la plus grande partie de ses loisirs depuis des années, au chemin de Saint-Jacques..."
Il était trop tard... La Bête maligne qui fait remuer les sac à dos dans les placards et gigoter les godillots sur les étagères venait d'injecter son venin.
Les Herbiers, capitale du Haut-bocage vendéen, 70 petits kilomètres de mon domicile... 70 kilomètres de tentation, la distance qui fait de l'honnête citoyen un coureur de brousse.
Le surlendemain, une longue conversation téléphonique avec le docteur nous permettait de faire connaissance. Un peu plus tard, il eut la gentillesse de m'exposer l'œuvre de sa vie. Il avait effectué plusieurs fois en famille certains tronçons du pèlerinage, par différents chemins, et il était donc l'homme à connaître absolument pour parcourir l'itinéraire dans les meilleures conditions. Il savait les "trucs et astuces" permettant de dormir au sec, au propre, à pas cher, et de manger bon marché loin des centres touristiques.
A la suite de cette rencontre, j'ai potassé avec assiduité de nombreux ouvrages qui traitaient des chemins de Saint Jaques et de l'antique pèlerinage. Et plus j'avançais dans ma culture compostellane, plus j'avais envie de prendre la route. Je ne savais pas trop ce que j'allais trouver sur ce chemin, mais j'étais certain d'en revenir différent, tout comme ces millions de gens, dont la vie avait été autrefois bouleversée par cet itinéraire hors du temps.
J'ai été surpris de voir se dérouler autour de moi un riche tissu d'amitié et de complicité tout au long de la préparation de ce voyage. Si j'avais été seul, une fois retombée l'euphorie des premiers préparatifs, j'aurais peut-être pris un soir la décision d'abandonner, car le gris des choses de tous les jours a tendance à dissoudre les couleurs du rêve.
Mais au fur et à mesure des contacts, des rencontres avec les anciens qui avaient fait le "Voyage", tous m'ont encouragé, comme s'ils voulaient me donner une petite étincelle de leur rêve et de la magie qu'ils avaient renconrée. Tous m'ont dit:
- "Pars, tu ne sais pas ce que tu vas y trouver, mais tu reviendras autre".
Grâce à cette complicité, j'ai pu mener à terme la préparation du voyage, et finalement, après de mois d'exaltation et de doute alternés, j'ai pris la route.
Pour garder avec moi, pendant la marche, quelques fils du tissu de sympathie qui avait entouré mes préparatifs, j'ai acquis un "Livre d'Or", sur les pages duquel j'ai demandé à des proches parents et amis de bien vouloir écrire un mot de gentillesse, afin que je parte avec un peu de leur force et de leur lumière. Quelquefois, lors de moments de doute, lorsque la route semblait longue et froide, j'ai relu leurs messages d'encouragement, et ces quelques mots m'ont aidé à continuer. Plus tard, au long du chemin, je demanderai également aux gens de rencontre un peu d'amitié en forme d'épigraphe.
Ce Livre d'Or sera le plus chaleureux des souvenirs de mon voyage.
Voilà un lieu mythique, que bien peu de gens situent sur la carte d'Europe. Presque tout le brave monde en connaît le nom, et pourtant l'immense majorité du peuple d'occident se demande bien ce dont au sujet duquel ça rapport à quoi...
On se souvient bien vaguement, dans la brume des réminiscences des connaissances scolaires, de coquilles saint-Jacques, que certains pèlerins portaient autour du cou, que l'on retrouve en chapelets sur les frontons de nombreuses églises et cathédrales, et même sur certaines stations-services d'une grande marque de carburants hollandais...
Mais la vie passe, avec son cortège de joies et de peines, l'école communale, les copains, les petites amies, les noces, les enfants qui grandissent, les anciens qui s'en vont, les traites du pavillon, les vacances à l'île de Ré.
Alors, dans cet ocèan d'événements qui submergent l'excistence de vaguelettes heureuses ou malheureuses, Saint-Jacques-de-Compostelle, qu'est-ce que le pauvre monde en a bien à faire... Est-ce une station de sports d'hiver, la griffe d'un couturier, une brasserie à la mode, un groupe de rock californien? On ne se pose même pas la question... A l'exception13 de quelques férus14 d'Histoire, tout le monde s'en fout....
Donc comment se fait-il que moi, humble mortel, citoyen de la douce France, vendéen de vieille souche, j'ai eu depuis toujours une secrète attirance pour se vocable, avant même d'en connaître la signification et l'origine? Pourquoi un matin, ai-je pris moi aussi, à la suite de millions d'autres, la route de Saint-Jacques-de-Compostelle?
C'est là une fort longue histoire, que me voici heureux de vous conter, vous qui avez eu la gentillesse de poser vos yeux sur ce modeste ouvrage. D'abord, Jacques, c'est mon prénom. Le compagnon de Jésus, pêcheur du lac de Tibériade, qui m'a légué ce patronyme, ne peut donc qu'avoir ma sympathie spontanée. Et qu'il ait choisi le lieu-dit "Compostelle" pour y faire reposer ses ossements, doit prouver que cet endroit est digne d'intérêt.
Mais il y a une raison plus lointaine à mon attrait pour Santiago... Cela remonte à l'école primaire, où, tout petits garçons, nous apprenions sur les bancs de bois l'Histoire de France aux temps des premiers rois Francs. Cette civilisation moyenâgeuse36 me fascinait littéralement. J'aimais profondément les châteaux forts, les villes entourées de murailles, les chevaliers, les croisades en Palestine, les récits de bravoure et de combats, les forêts profondes, Du Guesclin, les adoubements, les tournois, les parchemins enluminés...
Malgré le peu de cas que l'on faisait de cette période dans les livres d'école, on parlait cependant50, en quelques lignes51, de ce mystérieux pèlerinage, de ces millions de fous qui mettaient52 sur l'épaule une besace, cousaient une coquille à leur chapeau, et partaient à pied, par toutes les saisons, de mois durant, d'hospice en hospice, pour se rendre justement à Saint-Jacques-de-Compostelle. Et s'était tout...
Où était Compostelle? Qui était saint-Jacques? Qu'était venu faire ce Palestinien là-bas, au fin fond de la Galice? Pourquoi les pèlerins partaient-ils? Qui balayait la maison pendant leur absence? Que mangeaient-ils en route? Quelle somme d'argent emmenaient-ils sur eux? Où dormaient-ils?... Tout cela était complètement occulté dans les blancs du texte du livre d'histoire.
Cette interrogation me faisait rêver de longues heures. Pourquoi diable ne nous expliquait-on pas tout ça? Pourquoi l'Histoire de France se résumait-elle à cette suite de dates sans intérêt. On apprenait aux écoliers la bataille de Marignan, mais on ne disait rien de la couleur des fromages de cette époque, ni si les dérouleurs de papier-toilette fonctionnaient à droite ou à gauche, ni même s'il existait du papier-toilette...
Puis, la vie adulte est arrivée, avec son lot de soucis quotidiens, hebdomadaires et mensuels, et Comostelle est passé au dernier rang des priorités. Pourtant, de temps à autre, au cours de randonnés pédestres au cœur du Massif Central, je croisais ce mystérieux chemin de Saint-Jacques, ces hospices de Saint-Jacques, ces croix de Saint-Jacques... Et mon intérêt renaissait, pour quelques jours...
Un été, voici quelques années. Je suis allé en famille visiter en automobile le nord de l'Espagne, depuis le pays Basque jusqu'à la province de Galice. A cette occasion71, pour la première fois, j'ai regardé où se trouvait sur une carte routière la cité de Santiago de Compostela. Après avoir parqué la voiture, nous sommes entrés dans la Ville de pierre, comme les Espagnols appellent Santiago.
Et se fut l'éblouissement...
La lente marche dans la cathédrale de granit, la nef immense, possé là, à l'extrémité de l'Espagne, les piliers qui n'en finissent pas de grimper vers le ciel, la simplicité rustíque de l'intérieur de la basilique, qui contraste avec la splendeur de la vieille ville elle-même. Un îlot d'éternité conservé pour le plaisir de nos yeux.
Déjà, sur ces mêmes dalles81 de granit, il y a mille ans, se tenaient des hommes, qui contemplaient les mêmes voûtes. Et tous étaient venus à pied, alors que n'existaient ni routes, ni téléphone, ni trains, ni assurances, ni sécurité sociale. Une fois arrivés là, ils devaient refaire le même trajet en sens inverse. C'étaient des Seigneurs, des Gueux, des Clercs, des Chevaliers, des Moines, des Bourgeois, des Rois, que sais-je encore.
C'était il y a mille ans, et ils l'avaient fait...
Nous avons aperçu cette colonne, au portail d'entrée, que serraient les pèlerins, comme une récompense, après des mois96 de marche, et qui porte l'empreinte de millions de mains, au point que c'est "une" main qui est maintenant gravée profondément dans la pierre dure... Depuis plus de mille années, des marcheurs viennent ici de toute l'Europe, et touchent enfin le fameux pilier du Portique de la Gloire. Pourquoi? Voilà la question à laquelle103 il me faudrait un jour trouver une réponse... Ou tout du moins essayer.
Alors, dans cette magnifique cathédrale de Saint-Jacques, en cet été 1986, je me suis juré de revenir, mais à pied, j'allais dire "comme tout le monde", tellement me semblait incongru et inconvenant d'arriver dans un tel endroit par un autre mode de locomotion. J'avais presque honte d'être parvenu ici en automobile, alors que chaque minute voyait entrer dans la basilique des pèlerins modernes, jeans et sac à dos, la sueur au front, le tee-shirt gris de fatigue, qui avaient entre cent et trois mille kilomètres "dans les pattes".
Et puis la vie a repris111 son cours, travail, congrés, famille, problèmes et solutions... Jusqu'à ce que, dans ma quarante-troisième année, alors que je visitais un jour d'autonomne de 1992 un vieux château au cœur de la Vendée, le château de la Grève, la dame qui nous guidait lance une petite phrase anodine, mais qui allait servir de détonateur à toute la suite: un chevalier allemand, Arnold Von Harf, aurait fait halte dans ledit château au quinzième siècle, au cours d'une promenade de santé qui l'avait mené de Cologne, sa ville natale, à Jerusalem, puis à Saint-Jacques, et enfin au Mont-Saint-Michel. Et mieux121, le Rhénan en question aurait écrit ses mémoires, le Guide du Routard de l'époque, afin de rapporter son voyage à ses contemporains125 du Palatinat.
Et moi de demander à la dame: "Auriez-vous par hasard les références bibliographiques de cet ouvrage?"
Et la dame de répondre: "Mais vous avez de la chance... Un des meilleurs spécialistes du pèlerinage de Saint-Jacques-de-Compostelle est le Docteur Jean Fardet, qui habite Les Herbiers, et qui a consacré sa thèse de médicine, et la plus grande partie de ses loisirs depuis des années, au chemin de Saint-Jacques..."
Il était trop tard... La Bête maligne qui fait remuer les sac à dos dans les placards et gigoter les godillots sur les étagères venait d'injecter son venin.
Les Herbiers, capitale du Haut-bocage vendéen, 70 petits kilomètres de mon domicile... 70 kilomètres de tentation, la distance qui fait de l'honnête citoyen un coureur de brousse.
Le surlendemain, une longue conversation téléphonique avec le docteur nous permettait de faire connaissance. Un peu plus tard, il eut la gentillesse de m'exposer l'œuvre de sa vie. Il avait effectué plusieurs fois en famille certains tronçons du pèlerinage, par différents chemins, et il était donc l'homme à connaître absolument pour parcourir l'itinéraire dans les meilleures conditions. Il savait les "trucs et astuces" permettant de dormir au sec, au propre, à pas cher, et de manger bon marché loin des centres touristiques.
A la suite de cette rencontre, j'ai potassé avec assiduité de nombreux ouvrages qui traitaient des chemins de Saint Jaques et de l'antique pèlerinage. Et plus j'avançais dans ma culture compostellane, plus j'avais envie de prendre la route. Je ne savais pas trop ce que j'allais trouver sur ce chemin, mais j'étais certain d'en revenir différent, tout comme ces millions de gens, dont la vie avait été autrefois bouleversée par cet itinéraire hors du temps.
J'ai été surpris de voir se dérouler autour de moi un riche tissu d'amitié et de complicité tout au long de la préparation de ce voyage. Si j'avais été seul, une fois retombée l'euphorie des premiers préparatifs, j'aurais peut-être pris un soir la décision d'abandonner, car le gris des choses de tous les jours a tendance à dissoudre les couleurs du rêve.
Mais au fur et à mesure des contacts, des rencontres avec les anciens qui avaient fait le "Voyage", tous m'ont encouragé, comme s'ils voulaient me donner une petite étincelle de leur rêve et de la magie qu'ils avaient renconrée. Tous m'ont dit:
- "Pars, tu ne sais pas ce que tu vas y trouver, mais tu reviendras autre".
Grâce à cette complicité, j'ai pu mener à terme la préparation du voyage, et finalement, après de mois d'exaltation et de doute alternés, j'ai pris la route.
Pour garder avec moi, pendant la marche, quelques fils du tissu de sympathie qui avait entouré mes préparatifs, j'ai acquis un "Livre d'Or", sur les pages duquel j'ai demandé à des proches parents et amis de bien vouloir écrire un mot de gentillesse, afin que je parte avec un peu de leur force et de leur lumière. Quelquefois, lors de moments de doute, lorsque la route semblait longue et froide, j'ai relu leurs messages d'encouragement, et ces quelques mots m'ont aidé à continuer. Plus tard, au long du chemin, je demanderai également aux gens de rencontre un peu d'amitié en forme d'épigraphe.
Ce Livre d'Or sera le plus chaleureux des souvenirs de mon voyage.
Einleitung
Saint-Jacques-de-Compostelle...
Santiago de Compostela...
Der Weg auf dem Sternenfeld...
Es ist ein mythischer Ort, den sehr wenige Leute auf der Europakarte kennen. Fast die ganze rechtschaffende Welt kennt den Namen und dennoch fragt sich die riesengroße Mehrheit des Westvolkes wirklich, um was es sich in diesem Bericht handelt..., worum es sich dreht...
Man erinnert sich, im Erinnerungsnebel der schulischen Kenntnisse, sehr vage an Jakobsmuscheln, die bestimmte Pilger um den Hals trugen, die man in den Rosenkränzen auf den Giebeln zahlreicher Kirchen und Kathedralen und sogar an bestimmten Tankstellen eines großen holländischen Mineralölkonzerns wiederfindet...
Aber das Leben zieht an einem vorbei, mit seinem Zug der Freude und Kummer, die Gemeindeschule, die Freunde, die ersten Freundinnen, die Hochzeit, die Kinder, welche wachsen, die Älteren, welche uns verlassen, die monatlichen Raten des Eigenheims, die Ferien auf der Insel Ré...
Dann, in diesem Ozean der Ereignisse, welche die Existenz glücklicher oder unglücklicher kleiner Wellen überschwemmen, Saint-Jacques-De-Compostelle, was es die armen Leute wirklich zu erledigen haben... Ist das ein Wintersportplatz, die Kralle eines Modeschöpfers, eine beliebte Gaststätte, einer kalifornische Rockgruppe? Man stellt sich die Frage gar nicht... Außer einigen Bekloppten der lachen alle die Geschichte aus...
Also wie kommt es, dass selbst ich es mache, so demütig, wie ich bin, ein Bürger des süßen Frankreichs, sterblicher Vendée-Bewohner alten Ursprungs, ich hatte seit jeher eine besondere Vorliebe für diese Vokabel, dessen Anziehungskraft geheim ist, ohne die Bedeutung und den Ursprung zu kennen? Warum habe ich auch an dem Morgen, wie Millionen andere, den Weg von Saint-Jacques-De-Compostelle genommen?
Es ist eben eine sehr lange Geschichte. Ich, der glücklich ist, sie euch zu erzählen, die ihr so freundlich ward, eure Aufmerksamkeit auf diese bescheidene Arbeit zu lenken. Zuerst, Jacques, das ist mein Vorname. Der Begleiter von Jesus, Fischer des Sees bei Tiberiade, ich, der diesen mit Familiennamen vererbt hat, kann also nur meine spontane Symathie haben. Außerdem hat er diesen Ort gewählt - " Compostelle ", um da seine Gebeine ruhen zu lassen, was beweist, dass dieser Ort verehrungswürdig ist.
Aber es gibt einen weiteren Grund für mein Interesse für Santiago. Es geht auf die Grundschule zurück, in der alle kleinen Jungen wie ich, auf den Holzbänken die Geschichte Frankreichs und der Könige Frankreichs lernten. Diese mittelalterliche Zivilisation faszinierte mich buchstäblich. Ich liebte innig die Burgen, die mit den Mauern umgebenen Städte, die Ritter, die Kreuzzüge in Palästina, die Erzählungen des Mutes und der Kämpfe, die tiefen Wälder. Guesclin, die Ritterschläge, die Turniere, kolorierte Pergamente...
Trotz weniger Fälle, die man im Zusammenhang dieser Zeit in den Schulbüchern nannte, sprach man jedoch in einigen Zeilen über diese geheimnisvolle Wallfahrt, über diese Millionen Verrückte, die auf ihre Schulter einen Bettelstab legten, eine Muschel an ihre Hut nähten und zu Fuß, in allen Jahreszeiten, Monate lang, von Unterkunft zu Unterkunft gingen, um sich genau nach Santiago de Compostela zu begeben. Und das war alles....
Wo war Compostela? Wer war der heilige Jakobus? Wie war dieser Palästinenser dort, in den feinen Boden von Galicien gekommen? Warum gingen die Pilger dorthin? Wer kehrte in Abwesenheit dieser Leute deren Haus? Was aßen sie unterwegs? Wieviel Geld nahmen sie auf dem Weg mit? Wo schliefen sie? Das alles wurde in den nichtssagenden Texten der Geschichtsbücher vollständig weggelassen.
Diese Frage ließ mich lange Stunden träumen. Warum zum Teufel erklärte man sich uns nicht alles? Warum wurde die Geschichte Frankreichs dieser Zeit langweilig zusammengefasst? Man lehrte den Schülern die Schlacht von Marignan, aber man sagte nichts über die Farbe der Käse dieser Epoche, und erklärte auch nicht, ob die Abroller des Toilettenpapiers rechts oder links herum funktionierten, es gab noch nicht einmal Toilettenpapier...
Dann ist das erwachsene Leben, es ist mit seinem Gewinn der alltäglichen Sorgen gekommen, als regelmäßiger Monatslohnempfänger wird Santiago de Compostela in der letzten Reihe der Prioritäten gesehen. Dennoch, von Zeit zu Zeit, im Laufe etlicher Wanderungen mitten durch das Zentralmassiv Frankreichs kreuzte ich diesen geheimnisvollen Weg vom Heiligen Jakobus, diese Jakobspilgerherbergen, diese Kreuze vom Heiligen Jakobus... Und mein Interesse kam für einige Tage wieder auf...
Eines Sommers, also vor einigen Jahren, bin ich mit meiner Familie mit dem Auto in den Norden Spaniens gereist, um Spanien vom Baskenland bis zur Provinz Galicien zu besuchen. Bei dieser Gelegenheit habe ich zum ersten Mal gesehen, wo sich die Stadt Santiago de Compostela auf einer Straßenkarte befand. Nachdem wir das Auto geparkt hatten, sind wir in die Stadt aus Stein eingetreten, wie die Spanier Santiago rufen.
Und ich war verblüfft...
Der lange Gang in der Kathedrale aus Granit, ein riesengroßes Schiff, da, ganz am Ende Spaniens, ruhig auf nicht enden wollenden stützenden Pfeilern, die gen Himmel ragen, mit der rustikalen Einfachheit im Inneren der Basilika, die der mit der Pracht der Altstadt selbst im Gegensatz steht. Eine für das Vergnügen unserer Augen aufbewahrte Ewigkeitsinsel.
Schon, auf den selben Fliesen aus Granit, vor eintausend Jahren, saßen Menschen, die dieselben Gewölbe betrachteten. Und alle waren zu Fuß gekommen, als weder Straßen, noch Telefon, noch Züge, noch Versicherungen, noch Sozialversicherung existierten. Einmal dort angekommen, sollten sie dieselbe Strecke in entgegengesetzter Richtung noch einmal gehen. Es waren Herren, Bettler, Schreiber, Ritter, Mönche, Bürger, Könige, ich weiß nicht, wer noch...
Es war vor eintausend Jahren und sie hatten es gemacht...
Wir haben diese Kolonne im Eingangsportal erblickt, dicht gedrängte Pilger, die wie zur Belohnung nach Monaten des Marschierens die Eingangstür aufdrückten, welche den Abdruck von Millionen Händen trägt, eine Stelle, auf der jetzt eine Hand tief in den harten Stein eingraviert ist... Seit mehr als einem Jahrtausend kommen Wanderer aus ganz Europa hierher und bewegen schließlich die berühmte Eingangstür des Ruhmes. Warum? Hier ist die Frage, für die man einen Tag eine Antwort finden müsste... Oder zumindest, versuchen.
Dann, in dieser herrlichen Kathedrale vom Heiligen Jakobus, in diesem Sommer 1986, habe ich mir fest vorgenommen zurückzukehren, aber zu Fuß, ich wollte sagen "wie alle", es schien mir so unpassend und unschicklich zu sein, an einen solchen Ort auf eine andere Art des Fortbewegens zu kommen. Ich schämte mich fast, mit dem Auto hierher gelangt zu sein, während ich jede Minute hier in die Basilika der modernen Pilger, in Jeansstoffe gekleidet und mit Rucksack, den Schweiß auf der Stirn, mit grauem langweiligen T-Shirt sie eintreten sah, die zwischen einhundert und dreitausend Kilometer zu Fuß zurückgelegt hatten.
Und dann hat das Leben seinen Kurs wieder aufgenommen, Urlaube, Familie, Probleme, Arbeit und Lösungen... Bis ich, in meinem Dreiundvierzigsten Lebensjahr, an einem Herbsttag im Jahre 1992 ein altes Schloss im Herzen der Vendée besuchte, Château de la Grève. Als die Dame, die uns führte eine harmlose Bemerkung einwarf, die aber als der Initialzünder der ganzen Folge nützen sollte: Ein deutscher Ritter, Arnold von Harf, hätte Halt in vorerwähntem Schloß im Laufe des fünfzehnten Jahrhunderts gemacht, ein Spaziergang, der ihn aus Köln, seiner heimatliche Stadt, nach Jerusalem, dann zu dem Heiligen Jakobus geführt hatte und schließlich zum Mont-Saint-Michel. Und dieser fragliche Rheinländer hätte seine Denkschriften, den Führer der Rucksacktouristen dieser Epoche geschrieben, um über seine Reise seinen Zeitgenossen in der Pfalz zu berichten.
Und ich hörte mich die Dame fragen: "Hätten Sie zufällig die bibliografischen Referenzen dieser Arbeit?"
Und die Dame antworte: "Aber Sie haben Glück... Einer der besten Spezialisten der Wallfahrt nach Santiago de Compostela ist der Doktor Jean Fardet, der in Herbarien wohnt und der seine medizinische Doktorarbeit und den größten Teil seiner Freizeit seit Jahren dem Jakobsweg gewidmet hat..."
Er war zu spät... Das schlaue Tier, das die Rucksäcke in den Wandschränken aufrüttelt und die Treter auf den Regalen zappeln lässt, kam sein Gift zu injizieren.
Herbarien, die Hauptstadt der Höhe - in der Knicklandschaft der Vendée, keine 70 Kilometer von meinem Wohnsitz... 70 Kilometer weg von der Versuchung, die aus dem ehrlichen Bürger einen Waldläufer machen...
Am übernächsten Tag ermöglichte ein langes Telefongespräch mit dem Doktor uns, Bekanntschaft zu machen. Etwas später hatte er die Freundlichkeit, mich dem Werk seines Lebens auszusetzen. Er hatte mehrere Male mit seiner Familie bestimmte Abschnitte der Wallfahrt durchschritten, auf verschiedenen Wegen und er war also unbedingt der zu erkennende Mensch, um die Reiseroute zu den besten Bedingungen abzulaufen. Er kannte die "Tricks und hatte die Finesse, die es ermöglicht, in Trockenheit, sauber und billig zu schlafen und günstig weit weg von Touristenzentren zu essen.
Infolge dieser Begegnung habe ich mit Fleiß zahlreiche Arbeiten durchgebüffelt, die die Wege vom Heiligen Jakobus und der antiken Wallfahrt behandelten. Und je mehr ich in meine compostellane Kultur vorankam, desto mehr hatte ich Lust, den Weg zu nehmen. Ich wußte nicht, was ich auf diesem Weg finden wollte, aber ich war sicher, anders zurückzukehren, so wie diese Millionen Leute, dessen Leben früher durch diese Reise umgekrempelt wurde.
Ich bin überrascht worden, wie ich während meiner Vorbereitung der Reise mit reichlich Freundschaft und Komplizen umgeben wurde. Wenn ich vielleicht in der Euphorie der ersten Vorbereitungen allein wesen wäre, hätte ich vielleicht an irgend einem Abend die Entscheidung getroffen es zu lassen, weil das Grau des Alltags die Tendenz hat, die farbenfrohen Träume aufzulösen.
Aber mit den den Kontakten, den Begegnungen mit den Ehemaligen, die die "Reise" gemacht hatten, schwanden meine Zweifel. Alle haben mich ermutigt, als ob sie mir einen kleinen Funken von ihrem Traum und von der Zauberei geben wollten, der sie begegnet waren. Alle haben mir gesagt:
"Gehe, du kennst nicht, was du da finden wirst, aber du wirst als ein anderer zurückkehren".
Dank dieser Hlfe konnte ich die Vorbereitung der Reise und schließlich nach Monaten zwischen Begeisterung und Zweifeln abschließen. Ich bin den Weg gegangen.
Um mit mir während meiner Wanderung diese Sympathie in Erinnerung zu erhalten, habe ich ein "Goldenes Buch" erworben und Eltern und nahe Freunde gebeten, ein paar freundliche Worte hineinzuschreiben, damit ich mit ein wenig ihrer Kraft und ihrem Licht gehe. Manchmal, in Momenten des Zweifels und der Weg kalt und hart zu sein schien, habe ich ihre Ermutigungsnachrichten noch einmal gelesen. Diese paar Wörter haben mir geholfen durchzuhalten. Später werde ich die Leute, denen ich unterwegs begegne ebenfalls um einen freundlichen Eintrag bitten. Dieses Goldene Buch wird das herzlichste Erinnerungsstück meiner Reise sein.
Santiago de Compostela...
Der Weg auf dem Sternenfeld...
Es ist ein mythischer Ort, den sehr wenige Leute auf der Europakarte kennen. Fast die ganze rechtschaffende Welt kennt den Namen und dennoch fragt sich die riesengroße Mehrheit des Westvolkes wirklich, um was es sich in diesem Bericht handelt..., worum es sich dreht...
Man erinnert sich, im Erinnerungsnebel der schulischen Kenntnisse, sehr vage an Jakobsmuscheln, die bestimmte Pilger um den Hals trugen, die man in den Rosenkränzen auf den Giebeln zahlreicher Kirchen und Kathedralen und sogar an bestimmten Tankstellen eines großen holländischen Mineralölkonzerns wiederfindet...
Aber das Leben zieht an einem vorbei, mit seinem Zug der Freude und Kummer, die Gemeindeschule, die Freunde, die ersten Freundinnen, die Hochzeit, die Kinder, welche wachsen, die Älteren, welche uns verlassen, die monatlichen Raten des Eigenheims, die Ferien auf der Insel Ré...
Dann, in diesem Ozean der Ereignisse, welche die Existenz glücklicher oder unglücklicher kleiner Wellen überschwemmen, Saint-Jacques-De-Compostelle, was es die armen Leute wirklich zu erledigen haben... Ist das ein Wintersportplatz, die Kralle eines Modeschöpfers, eine beliebte Gaststätte, einer kalifornische Rockgruppe? Man stellt sich die Frage gar nicht... Außer einigen Bekloppten der lachen alle die Geschichte aus...
Also wie kommt es, dass selbst ich es mache, so demütig, wie ich bin, ein Bürger des süßen Frankreichs, sterblicher Vendée-Bewohner alten Ursprungs, ich hatte seit jeher eine besondere Vorliebe für diese Vokabel, dessen Anziehungskraft geheim ist, ohne die Bedeutung und den Ursprung zu kennen? Warum habe ich auch an dem Morgen, wie Millionen andere, den Weg von Saint-Jacques-De-Compostelle genommen?
Es ist eben eine sehr lange Geschichte. Ich, der glücklich ist, sie euch zu erzählen, die ihr so freundlich ward, eure Aufmerksamkeit auf diese bescheidene Arbeit zu lenken. Zuerst, Jacques, das ist mein Vorname. Der Begleiter von Jesus, Fischer des Sees bei Tiberiade, ich, der diesen mit Familiennamen vererbt hat, kann also nur meine spontane Symathie haben. Außerdem hat er diesen Ort gewählt - " Compostelle ", um da seine Gebeine ruhen zu lassen, was beweist, dass dieser Ort verehrungswürdig ist.
Aber es gibt einen weiteren Grund für mein Interesse für Santiago. Es geht auf die Grundschule zurück, in der alle kleinen Jungen wie ich, auf den Holzbänken die Geschichte Frankreichs und der Könige Frankreichs lernten. Diese mittelalterliche Zivilisation faszinierte mich buchstäblich. Ich liebte innig die Burgen, die mit den Mauern umgebenen Städte, die Ritter, die Kreuzzüge in Palästina, die Erzählungen des Mutes und der Kämpfe, die tiefen Wälder. Guesclin, die Ritterschläge, die Turniere, kolorierte Pergamente...
Trotz weniger Fälle, die man im Zusammenhang dieser Zeit in den Schulbüchern nannte, sprach man jedoch in einigen Zeilen über diese geheimnisvolle Wallfahrt, über diese Millionen Verrückte, die auf ihre Schulter einen Bettelstab legten, eine Muschel an ihre Hut nähten und zu Fuß, in allen Jahreszeiten, Monate lang, von Unterkunft zu Unterkunft gingen, um sich genau nach Santiago de Compostela zu begeben. Und das war alles....
Wo war Compostela? Wer war der heilige Jakobus? Wie war dieser Palästinenser dort, in den feinen Boden von Galicien gekommen? Warum gingen die Pilger dorthin? Wer kehrte in Abwesenheit dieser Leute deren Haus? Was aßen sie unterwegs? Wieviel Geld nahmen sie auf dem Weg mit? Wo schliefen sie? Das alles wurde in den nichtssagenden Texten der Geschichtsbücher vollständig weggelassen.
Diese Frage ließ mich lange Stunden träumen. Warum zum Teufel erklärte man sich uns nicht alles? Warum wurde die Geschichte Frankreichs dieser Zeit langweilig zusammengefasst? Man lehrte den Schülern die Schlacht von Marignan, aber man sagte nichts über die Farbe der Käse dieser Epoche, und erklärte auch nicht, ob die Abroller des Toilettenpapiers rechts oder links herum funktionierten, es gab noch nicht einmal Toilettenpapier...
Dann ist das erwachsene Leben, es ist mit seinem Gewinn der alltäglichen Sorgen gekommen, als regelmäßiger Monatslohnempfänger wird Santiago de Compostela in der letzten Reihe der Prioritäten gesehen. Dennoch, von Zeit zu Zeit, im Laufe etlicher Wanderungen mitten durch das Zentralmassiv Frankreichs kreuzte ich diesen geheimnisvollen Weg vom Heiligen Jakobus, diese Jakobspilgerherbergen, diese Kreuze vom Heiligen Jakobus... Und mein Interesse kam für einige Tage wieder auf...
Eines Sommers, also vor einigen Jahren, bin ich mit meiner Familie mit dem Auto in den Norden Spaniens gereist, um Spanien vom Baskenland bis zur Provinz Galicien zu besuchen. Bei dieser Gelegenheit habe ich zum ersten Mal gesehen, wo sich die Stadt Santiago de Compostela auf einer Straßenkarte befand. Nachdem wir das Auto geparkt hatten, sind wir in die Stadt aus Stein eingetreten, wie die Spanier Santiago rufen.
Und ich war verblüfft...
Der lange Gang in der Kathedrale aus Granit, ein riesengroßes Schiff, da, ganz am Ende Spaniens, ruhig auf nicht enden wollenden stützenden Pfeilern, die gen Himmel ragen, mit der rustikalen Einfachheit im Inneren der Basilika, die der mit der Pracht der Altstadt selbst im Gegensatz steht. Eine für das Vergnügen unserer Augen aufbewahrte Ewigkeitsinsel.
Schon, auf den selben Fliesen aus Granit, vor eintausend Jahren, saßen Menschen, die dieselben Gewölbe betrachteten. Und alle waren zu Fuß gekommen, als weder Straßen, noch Telefon, noch Züge, noch Versicherungen, noch Sozialversicherung existierten. Einmal dort angekommen, sollten sie dieselbe Strecke in entgegengesetzter Richtung noch einmal gehen. Es waren Herren, Bettler, Schreiber, Ritter, Mönche, Bürger, Könige, ich weiß nicht, wer noch...
Es war vor eintausend Jahren und sie hatten es gemacht...
Wir haben diese Kolonne im Eingangsportal erblickt, dicht gedrängte Pilger, die wie zur Belohnung nach Monaten des Marschierens die Eingangstür aufdrückten, welche den Abdruck von Millionen Händen trägt, eine Stelle, auf der jetzt eine Hand tief in den harten Stein eingraviert ist... Seit mehr als einem Jahrtausend kommen Wanderer aus ganz Europa hierher und bewegen schließlich die berühmte Eingangstür des Ruhmes. Warum? Hier ist die Frage, für die man einen Tag eine Antwort finden müsste... Oder zumindest, versuchen.
Dann, in dieser herrlichen Kathedrale vom Heiligen Jakobus, in diesem Sommer 1986, habe ich mir fest vorgenommen zurückzukehren, aber zu Fuß, ich wollte sagen "wie alle", es schien mir so unpassend und unschicklich zu sein, an einen solchen Ort auf eine andere Art des Fortbewegens zu kommen. Ich schämte mich fast, mit dem Auto hierher gelangt zu sein, während ich jede Minute hier in die Basilika der modernen Pilger, in Jeansstoffe gekleidet und mit Rucksack, den Schweiß auf der Stirn, mit grauem langweiligen T-Shirt sie eintreten sah, die zwischen einhundert und dreitausend Kilometer zu Fuß zurückgelegt hatten.
Und dann hat das Leben seinen Kurs wieder aufgenommen, Urlaube, Familie, Probleme, Arbeit und Lösungen... Bis ich, in meinem Dreiundvierzigsten Lebensjahr, an einem Herbsttag im Jahre 1992 ein altes Schloss im Herzen der Vendée besuchte, Château de la Grève. Als die Dame, die uns führte eine harmlose Bemerkung einwarf, die aber als der Initialzünder der ganzen Folge nützen sollte: Ein deutscher Ritter, Arnold von Harf, hätte Halt in vorerwähntem Schloß im Laufe des fünfzehnten Jahrhunderts gemacht, ein Spaziergang, der ihn aus Köln, seiner heimatliche Stadt, nach Jerusalem, dann zu dem Heiligen Jakobus geführt hatte und schließlich zum Mont-Saint-Michel. Und dieser fragliche Rheinländer hätte seine Denkschriften, den Führer der Rucksacktouristen dieser Epoche geschrieben, um über seine Reise seinen Zeitgenossen in der Pfalz zu berichten.
Und ich hörte mich die Dame fragen: "Hätten Sie zufällig die bibliografischen Referenzen dieser Arbeit?"
Und die Dame antworte: "Aber Sie haben Glück... Einer der besten Spezialisten der Wallfahrt nach Santiago de Compostela ist der Doktor Jean Fardet, der in Herbarien wohnt und der seine medizinische Doktorarbeit und den größten Teil seiner Freizeit seit Jahren dem Jakobsweg gewidmet hat..."
Er war zu spät... Das schlaue Tier, das die Rucksäcke in den Wandschränken aufrüttelt und die Treter auf den Regalen zappeln lässt, kam sein Gift zu injizieren.
Herbarien, die Hauptstadt der Höhe - in der Knicklandschaft der Vendée, keine 70 Kilometer von meinem Wohnsitz... 70 Kilometer weg von der Versuchung, die aus dem ehrlichen Bürger einen Waldläufer machen...
Am übernächsten Tag ermöglichte ein langes Telefongespräch mit dem Doktor uns, Bekanntschaft zu machen. Etwas später hatte er die Freundlichkeit, mich dem Werk seines Lebens auszusetzen. Er hatte mehrere Male mit seiner Familie bestimmte Abschnitte der Wallfahrt durchschritten, auf verschiedenen Wegen und er war also unbedingt der zu erkennende Mensch, um die Reiseroute zu den besten Bedingungen abzulaufen. Er kannte die "Tricks und hatte die Finesse, die es ermöglicht, in Trockenheit, sauber und billig zu schlafen und günstig weit weg von Touristenzentren zu essen.
Infolge dieser Begegnung habe ich mit Fleiß zahlreiche Arbeiten durchgebüffelt, die die Wege vom Heiligen Jakobus und der antiken Wallfahrt behandelten. Und je mehr ich in meine compostellane Kultur vorankam, desto mehr hatte ich Lust, den Weg zu nehmen. Ich wußte nicht, was ich auf diesem Weg finden wollte, aber ich war sicher, anders zurückzukehren, so wie diese Millionen Leute, dessen Leben früher durch diese Reise umgekrempelt wurde.
Ich bin überrascht worden, wie ich während meiner Vorbereitung der Reise mit reichlich Freundschaft und Komplizen umgeben wurde. Wenn ich vielleicht in der Euphorie der ersten Vorbereitungen allein wesen wäre, hätte ich vielleicht an irgend einem Abend die Entscheidung getroffen es zu lassen, weil das Grau des Alltags die Tendenz hat, die farbenfrohen Träume aufzulösen.
Aber mit den den Kontakten, den Begegnungen mit den Ehemaligen, die die "Reise" gemacht hatten, schwanden meine Zweifel. Alle haben mich ermutigt, als ob sie mir einen kleinen Funken von ihrem Traum und von der Zauberei geben wollten, der sie begegnet waren. Alle haben mir gesagt:
"Gehe, du kennst nicht, was du da finden wirst, aber du wirst als ein anderer zurückkehren".
Dank dieser Hlfe konnte ich die Vorbereitung der Reise und schließlich nach Monaten zwischen Begeisterung und Zweifeln abschließen. Ich bin den Weg gegangen.
Um mit mir während meiner Wanderung diese Sympathie in Erinnerung zu erhalten, habe ich ein "Goldenes Buch" erworben und Eltern und nahe Freunde gebeten, ein paar freundliche Worte hineinzuschreiben, damit ich mit ein wenig ihrer Kraft und ihrem Licht gehe. Manchmal, in Momenten des Zweifels und der Weg kalt und hart zu sein schien, habe ich ihre Ermutigungsnachrichten noch einmal gelesen. Diese paar Wörter haben mir geholfen durchzuhalten. Später werde ich die Leute, denen ich unterwegs begegne ebenfalls um einen freundlichen Eintrag bitten. Dieses Goldene Buch wird das herzlichste Erinnerungsstück meiner Reise sein.
Die Vorbereitung: Welchen Weg nehmen
Es gibt einen langen Pfad, den GR 65, der Jakobsweg auf französischem Territorium, der "le Chemin de Saint-Jacques" genannt wird. Dieser Verlauf leiht sich ab Puy-enVelay, im Herzen der Auvergne bis Saint-Jean-Pied-de Port in großen Zügen die Reiseroute für die Wallfahrt aus. Am Fuß des Berges bei Roncesvalles schießt er an den "Camino Francés" an. Aber es existierten im Mittelalter unzähligen Wege vom Heiligen Jakobus, die durch ganz Europa gingen, die sich in Navarra trafen und nach Westen führten, um an der Spitze von Spanien anzukommen.
Man konnte von Le-Puy-En-Velay über die Region "Auvergne" ge-hen, aber ab Vézelay, in Burgund, über Saint-Gilles-Du-Gard, durch die Provence, von Paris, von Tours... Die englischen Pilger gingen oft an der atlantischen Küste an Land und setzten die Strecke zu Fuß fort, indem sie das Departement "Landes" durch-querten. Alle diese ehemaligen Wege vom Heiligen Jakobus sind geschichtsträchtig und durchstreifen sehr schöne Regionen. Also welchen Weg aus diesem Spinnwebennetz der potentiellen Pfade beschreiten?
Nach der Studie verschiedener Reiserouten habe ich mich schließlich für den Start in der Auvergne entschieden. Eben eine hübsche Region, sie stellt sich schon auf den ersten Meilen mit dem Vorteil dar, wild und ruhig zu sein. Schon nach dem Verlassen der Stadt Le-Puy ist man in die Fremde gegangen. Ich brauche ungefähr fünf Wochen, um ab Le-Puy die Pyrenäen zu erreichen, die Regionen und die folgenden Orte durchschweifend:
Zuerst die Haute-Loire, Monistrol, d'Allier und Saugues.
Dann das Plateau von Aubrac, von Aumont-Aubrac und dem Nasbinals.
Die Regionen Lot und Rouergue, durch Espalion, der Estaing, Conques und Figeac.
Quercy, über Cahors, Lauzerte und Moissac.
Die Region Landes, über Navarrenx, Saint-Palais und Saint-Jean-Pied-de-Port.
Schließlich das Erklettern der Pyrenäen über Port de Cize, um Roncesvalles auf spanischen Territorium zu erreichen.
Jenseits der Pyrenäen stellt sich das Problem nicht mehr. Es gibt theoretisch nur einen einzigen Verlauf, der Pamplona, Logroño, Burgos und León überquert. Der antike Weg vom Heiligen Jakobus, zu Beginn der Wallfahrt, in den Jahren um 800, führte er an der kantabrischen Küste entlang. Aber aufgrund der technischen Schwierigkeiten im Gelände, die zahlreichen Umwege und Höhen-unterschiede und die Einfälle der sarazenischen Piraten, gaben sie diese lange und gefährliche Reiseroute auf. Auch jene Reisenden gewöhnten sich an, sobald die Provinzen des Nordens Spaniens von den Mauren befreit wurden, etwas südlicher auf den Plateaus von Cas zu pilgern.
Leider ist ein großer Teil vom Hauptweg, "Camino francés", in der gegenwärtigen Zeit, eine provinzielle Bundesstraße geworden... Dann, zwischen den mit Gemüse beladenen 39-Tonnern und den mit Touristen gefüllten Autobussen zu wandern, auf Wegen die im Vorgebirge schlecht gepflastert sind, in dünnem Rauch des ibérico-französischen Diesels, dank dessen man gut vergiftet ist... Auf mei-ner Reise mit dem Auto hatte ich die Signalschilder des "Camino de Santiago" gut gesehen. Wogender Straßenverkehr auf den mich umgebenden Schnellstraßen ist nicht mein Fall. Das Vergnügen des Fortbewegens bedingt seine eigenen Kniekehlen, um durch Gegenden zu gehen, wohin das Auto nicht gelangen kann.
Zur größten Freude des Wanderns gibt es heute bestimmte Vereine, insbesondere in Navarra und Galicien, die die Weisheit hatten, Ersatzreiserouten anzubieten. Diese Jakobswege in Spanien ermöglichen es, auf richtigen Feldwegen zu gehen, wir werden leider auch sehen, dass andere Verantwortliche jedes Jahr tausende Pilger auf Wege senden, was sie "Camino" nennen und der nur der Straßenrand der Bundesstraße sind.
Ein Verzeichnis über das Durchqueren des Nordens Kastiliens hat-te bei mir einen Eindruck des Unwohlseins hinterassen. Man findet übrigens diesen Eindruck in mehreren Erzählungen von Reisenden wieder, die früher die Königreiche von Spanien durchreisten.
Kastilien ist nicht wirklich eine Wüste, aber es ähnelt ihr verdammt sehr. Man könnte denken, dass die gegenwärtige Landschaft das letzte Stadium vor der völligen Versteppung und der Sahelation des Landes ist. Bestimmte, auf dem Weg mir begegnende Personen haben mir gesagt, dass es früher Bäume in dieser Provinz zur Zeit der römischen Kolonisation, besonders alte und grüne Eichen, gegeben hatte. Eine Sache ist heute sicher: Es gibt sie nicht mehr. Der Norden von Kastilien ist ein riesengroßes umgepflügtes Feld, ohne Grenzen, in ockergelber Farbe im Winter, im Frühling grün und gelb im Sommer.1
Man kann hunderte Kilometer laufen, ohne einen einzigen Baum oder einen einzigen Schatten zu sehen. Die ganze Erde ist extensiv mit Getreide bepflanzt oder im Weinanbau kultiviert. Der Kult des Baumes ist wichtig für uns. Die Dörfer sind in der der Grenzen-losigkeit verloren, aus Lehm herausgehoben, ganz und gar ocker-gelb, ganz braun, ohne den Schatten einer Erinnerung an Grün-zeug. Noch nicht einmal eine unglückliche Linde, um darunter seinen Malagawein zu schlürfen, keinen Schatten einer Platane, um in ihrem Schutz eine Partie Boule zu spielen, ist zu finden.
Mexiko am Rand verschiedener Regionen Spaniens, die eine Oase zu sein scheinen... Ich zittere im voraus, wenn ich an die Quellen denke, die für das Leben des Esels und des Pilgers notwendig sind. Bevor ich gehe, frage ich mich: Kann es Bäche und Brunnen in diesen Millionen Hektar Staub geben? Ich werde die Antwort unter-wegs haben: Ich mache meine Reise in der Jahreszeit, das heißt im Frühling. Die Region bietet wenigstens ein bißchen Grün, die Felder des Getreides, die noch nicht abgeerntet sind und ich werde in den Tiefen der ein Netz von fließenden Bächen finden.
In diesem Sinne verschafft diese Harmonie, diese Ausdehnung der Erde, diese unendliche ausgedehnte Ackerfläche, die einschließlich der Hügel umgepflügt ist demjenigen kein Vergnügen, der sie be-wandert. Das ist eine "fabrikmäßig hergestellte" Erde. Die Men-schen, die dieses Land bewohnen, haben alles der ursprünglichen Vegetation entrissen und zerstört. Nirgends ein wildes Wäldchen, ein Rest einses Waldes, kein Ort, sich zu verstecken um die Vögel zu beobachten. Übrigens gibt es keine Vögel mehr, keine Wälder, keine Wiesen, keine Hecken, nichts mehr...
Man erblickt von Zeit zu Zeit Überlebende der eisernen Axt, einige ausgetrocknete Hektar, wo alte Pinien versuchen, ihre Wurzeln in den Boden zu tauchen. Von jetzt an ruhen sich in in diesem Mondlande nur Staubmoleküle aus, die man bittet, den Weizenstiel zu stützen, bevor die Dürre des Sommers alles gelb gefärbt hat. Solche Landschaften im Blick verstehe ich jetzt, dass die jungen Spanier von den Eroberungen in fernen Ländern geträumt hatten. Besser bei den Incas sterben als im Kummer eines kastellianischen Dorfes.
Manche finden diese Gleichartigkeit ohne Relief schön, ich gebe zu, für dieses Massaker mich zu beschweren und habe fast Lust, die Erde um Entschuldigung zu bitten. Und auch bei den Menschen, so wie ich, weil wir ein Erbe zu Schleuderpreisen verkauft haben, das wir nur mietet hatten. Wenn man über den Naturschutz spricht ist es unnütz über den Skandal in Brasilien zu reden. Unser Amazonien liegt im Süden von Bordeaux, ca. 500 Kilometer entfernt. Schließlich war sie... Aber er ist sicher zu spät, damit diese Region eines Tages wieder grün wird. Die kastillianische Erde hat die Bäume aus dem Gedächtnis verloren.
In dieser Phase der Suche nach der Reiseroute, um diese Pseudowüste zu vermeiden, hatte ich vorgehabt den ehemaligen Weg der Küste zu nehmen, den "Camino del Norte", der das atlan-tische Klima und Vegetation hat. Aber dieser Verlauf ist in keinem Führer beschrieben, während es vom Camino francés mehrere Autoren gibt. Jede Etappe dieses historischen Weges bringt ihren Gewinn, Denkmäler, die in acht oder neun Jahrhun-derten für die geistige und materielle Unterkunft des Pilgers gebaut sind.
Es war also beschlossen: Ich werde den Weg des Südens von Burgos und León nehmen. So wie die ehemaligen Pilger hatte ich jedoch nicht die Absicht, die Reiseroute peinlich genau einzuhalten. Unsere Wegbereiter erfanden schon damals munter riesengroße Umwege für das einzige Vergnügen, eine Reliquie zu verehren. Für Reisende, die Zeit genug haben, ist es eine Annehmlichkeit. Um von den Pyrenäen aus an die Spitze Galiziens zu gehen, zählte ich ungefähr fünf Marschwochen, indem ich täglich durchschnittlich acht Stunden am Tag wanderte, d.h. ungefähr 25 bis 30 Kilometer.
Um eine möglichst große Lehre aus dieser langen Reise zu ziehen war es für mich äußerst bedeutend, die Geschichte der Wallfahrt und der Pilger gut zu kennen und um nicht an den schönen Bau-werken dumm vorbeizugehen, denn ich wußte, daß ich niemals in meinem Leben eine solche Reise wieder machte. Ich habe mich also darangemacht, die besten über das Thema erschienenen Ar-beiten zu verschlingen un ich bin reicher geworden. Manche dieser Lehrbücher sind eine historische und geistige Betrachtungsweise des Weges, andere beinhalten eine Pilgererzählung nach der Rück-kehr der Reise. Diese drei Arbeiten haben mich am meisten geprägt.
"Beten Sie für uns in Compostela", Pierres Barret und
Jeans - Noël Gurgand, zwei Wanderer, die ihre Tour 1977 ge-macht haben. Ihr Buch ist eine ausgezeichnete Zusammen-fassung der Geschichte des Weges durch die Jahrhunderte und ein Register der besten Auszüge der Verträge, schon vor Jahrhunderten geschrieben.
"Begleiter von Compostelle", von René Crozet. Dieser Letzte ist im tiefsten Winter gemeinsam mit seinem elf Jahre alten Sohn und einigen Begleitern den Weg gegangen, im traditionellen Kostüm des antiken Pilgers, der Umhang aus groben braunen Wollstoff, ein großer Hut und Stock. In ihrer Geschichte aus dem dreizehnten Jahrundert ist zu lesen, denn sie ist eine sehr voll-ständige Kurzfassung dessen, was man unterwegs lassen sollte, und es enthält die einzelnen Bestandteile, um die Reise in die Hölle zu verändern.
"Le Codex Calixtinus", in lateinisch im dreizehnten Jahrhundert von Aymeri Picaud, ein rechtschaffener Mönch aus der Region Poitiers geschrieben und von Jeanne Viellard ins französische übersetzt. Trotz seiner acht Jahrhunderte ein erstaunlich modernes Buch.
Verschiedene Jakobsweg-Vereine beschaffen den "Pass", welcher früher vom Bischof ausgestellt wurde, der die Türen der Klöster und der Herbergen auf dem Weg öffnete. Dieser Pass wird "Carte du pèlerin" auf französisch und "credencial del peregrino" auf spanisch genannt. Diese Karte hat keinen großen Nutzwert auf der französischen Reiseroute, weil niemand sie jemals, weder den in den Abteien noch in den Wanderhütten verlangt.
Mit diesem Dokument und verschiedener aufgebrachter Stempel erhält der Pilger bei der Ankunft seiner Reise, im Büro der Wall-fahrten, nahe der Kathedrale von Santiago, seine " Compostela ". Dieses beglaubigte Zeugnis ist auf latein geschrieben. Der Stolz des damaligen Pilgers hielt ein Leben lang an. Dieses Papier ermöglichte auch Verurteilten und Verbrechern, die Wallfahrt im Zeichen der Buße auszuführen und um sich bei seiner Rückkehr vor dem Gericht freisprechen zu lassen, welches ihn verurteilt hatte.
Heutzutage wandern aber zahlreiche Pilger ohne Pilgerausweis, sie lassen sich ein einfaches Papier oder sogar eine Seite der Bibel abstempeln. Manche gehen sogar wie in guter alter Zeit mit einem Beglaubigungsschreiben kirchlicher Behörden.
Das spanische Büro in der Abtei von Roncesvalles, das das "credencial del peregrino" aushändigt, ist anspruchsvoll und stellt das wertvolle Dokument aus nur, wenn man seine Pilgerqualität beweisen konnte. Es scheint jedoch, dass die Tatsache; ab Puy-en-Velay oder Vézelay zu gehen ausreicht, in der guten Kategorie klassifiziert zu werden. Dieses " credencial del peregrino" ist auf spanischem Gebiet für alle sehr wichtig, die kein Zelt bei sich haben, sie gibt kostenlosen Zugang zu allen "Refugios" des Weges.
Anmerkung von mir: Aber auch Frankreich übt sich in extensiver Landwirtschaft, dieses Land ist nur mit mehr Wasser gesegnet, welches allerdings radioaktiv verseucht sein soll. In Spanien gibt es allerdings ein weiteres Problem: Die Stauseen in den Pyreneen, die Erdrutsche und Erdbeben verursachen. Davon wird im Original nichts erwähnt, weil der neueste Stausee erst 2005 entstanden ist. Aus diesem Grunde wurden dort von der spanischen Regierung Seismografen verteilt, um eventuelle Gefahren rechtzeitig erkennen zu können. Einen entsprechenden Artikel gibt es auf der Internetseite www.YESANO.com
Man konnte von Le-Puy-En-Velay über die Region "Auvergne" ge-hen, aber ab Vézelay, in Burgund, über Saint-Gilles-Du-Gard, durch die Provence, von Paris, von Tours... Die englischen Pilger gingen oft an der atlantischen Küste an Land und setzten die Strecke zu Fuß fort, indem sie das Departement "Landes" durch-querten. Alle diese ehemaligen Wege vom Heiligen Jakobus sind geschichtsträchtig und durchstreifen sehr schöne Regionen. Also welchen Weg aus diesem Spinnwebennetz der potentiellen Pfade beschreiten?
Nach der Studie verschiedener Reiserouten habe ich mich schließlich für den Start in der Auvergne entschieden. Eben eine hübsche Region, sie stellt sich schon auf den ersten Meilen mit dem Vorteil dar, wild und ruhig zu sein. Schon nach dem Verlassen der Stadt Le-Puy ist man in die Fremde gegangen. Ich brauche ungefähr fünf Wochen, um ab Le-Puy die Pyrenäen zu erreichen, die Regionen und die folgenden Orte durchschweifend:
Zuerst die Haute-Loire, Monistrol, d'Allier und Saugues.
Dann das Plateau von Aubrac, von Aumont-Aubrac und dem Nasbinals.
Die Regionen Lot und Rouergue, durch Espalion, der Estaing, Conques und Figeac.
Quercy, über Cahors, Lauzerte und Moissac.
Die Region Landes, über Navarrenx, Saint-Palais und Saint-Jean-Pied-de-Port.
Schließlich das Erklettern der Pyrenäen über Port de Cize, um Roncesvalles auf spanischen Territorium zu erreichen.
Jenseits der Pyrenäen stellt sich das Problem nicht mehr. Es gibt theoretisch nur einen einzigen Verlauf, der Pamplona, Logroño, Burgos und León überquert. Der antike Weg vom Heiligen Jakobus, zu Beginn der Wallfahrt, in den Jahren um 800, führte er an der kantabrischen Küste entlang. Aber aufgrund der technischen Schwierigkeiten im Gelände, die zahlreichen Umwege und Höhen-unterschiede und die Einfälle der sarazenischen Piraten, gaben sie diese lange und gefährliche Reiseroute auf. Auch jene Reisenden gewöhnten sich an, sobald die Provinzen des Nordens Spaniens von den Mauren befreit wurden, etwas südlicher auf den Plateaus von Cas zu pilgern.
Leider ist ein großer Teil vom Hauptweg, "Camino francés", in der gegenwärtigen Zeit, eine provinzielle Bundesstraße geworden... Dann, zwischen den mit Gemüse beladenen 39-Tonnern und den mit Touristen gefüllten Autobussen zu wandern, auf Wegen die im Vorgebirge schlecht gepflastert sind, in dünnem Rauch des ibérico-französischen Diesels, dank dessen man gut vergiftet ist... Auf mei-ner Reise mit dem Auto hatte ich die Signalschilder des "Camino de Santiago" gut gesehen. Wogender Straßenverkehr auf den mich umgebenden Schnellstraßen ist nicht mein Fall. Das Vergnügen des Fortbewegens bedingt seine eigenen Kniekehlen, um durch Gegenden zu gehen, wohin das Auto nicht gelangen kann.
Zur größten Freude des Wanderns gibt es heute bestimmte Vereine, insbesondere in Navarra und Galicien, die die Weisheit hatten, Ersatzreiserouten anzubieten. Diese Jakobswege in Spanien ermöglichen es, auf richtigen Feldwegen zu gehen, wir werden leider auch sehen, dass andere Verantwortliche jedes Jahr tausende Pilger auf Wege senden, was sie "Camino" nennen und der nur der Straßenrand der Bundesstraße sind.
Ein Verzeichnis über das Durchqueren des Nordens Kastiliens hat-te bei mir einen Eindruck des Unwohlseins hinterassen. Man findet übrigens diesen Eindruck in mehreren Erzählungen von Reisenden wieder, die früher die Königreiche von Spanien durchreisten.
Kastilien ist nicht wirklich eine Wüste, aber es ähnelt ihr verdammt sehr. Man könnte denken, dass die gegenwärtige Landschaft das letzte Stadium vor der völligen Versteppung und der Sahelation des Landes ist. Bestimmte, auf dem Weg mir begegnende Personen haben mir gesagt, dass es früher Bäume in dieser Provinz zur Zeit der römischen Kolonisation, besonders alte und grüne Eichen, gegeben hatte. Eine Sache ist heute sicher: Es gibt sie nicht mehr. Der Norden von Kastilien ist ein riesengroßes umgepflügtes Feld, ohne Grenzen, in ockergelber Farbe im Winter, im Frühling grün und gelb im Sommer.1
Man kann hunderte Kilometer laufen, ohne einen einzigen Baum oder einen einzigen Schatten zu sehen. Die ganze Erde ist extensiv mit Getreide bepflanzt oder im Weinanbau kultiviert. Der Kult des Baumes ist wichtig für uns. Die Dörfer sind in der der Grenzen-losigkeit verloren, aus Lehm herausgehoben, ganz und gar ocker-gelb, ganz braun, ohne den Schatten einer Erinnerung an Grün-zeug. Noch nicht einmal eine unglückliche Linde, um darunter seinen Malagawein zu schlürfen, keinen Schatten einer Platane, um in ihrem Schutz eine Partie Boule zu spielen, ist zu finden.
Mexiko am Rand verschiedener Regionen Spaniens, die eine Oase zu sein scheinen... Ich zittere im voraus, wenn ich an die Quellen denke, die für das Leben des Esels und des Pilgers notwendig sind. Bevor ich gehe, frage ich mich: Kann es Bäche und Brunnen in diesen Millionen Hektar Staub geben? Ich werde die Antwort unter-wegs haben: Ich mache meine Reise in der Jahreszeit, das heißt im Frühling. Die Region bietet wenigstens ein bißchen Grün, die Felder des Getreides, die noch nicht abgeerntet sind und ich werde in den Tiefen der ein Netz von fließenden Bächen finden.
In diesem Sinne verschafft diese Harmonie, diese Ausdehnung der Erde, diese unendliche ausgedehnte Ackerfläche, die einschließlich der Hügel umgepflügt ist demjenigen kein Vergnügen, der sie be-wandert. Das ist eine "fabrikmäßig hergestellte" Erde. Die Men-schen, die dieses Land bewohnen, haben alles der ursprünglichen Vegetation entrissen und zerstört. Nirgends ein wildes Wäldchen, ein Rest einses Waldes, kein Ort, sich zu verstecken um die Vögel zu beobachten. Übrigens gibt es keine Vögel mehr, keine Wälder, keine Wiesen, keine Hecken, nichts mehr...
Man erblickt von Zeit zu Zeit Überlebende der eisernen Axt, einige ausgetrocknete Hektar, wo alte Pinien versuchen, ihre Wurzeln in den Boden zu tauchen. Von jetzt an ruhen sich in in diesem Mondlande nur Staubmoleküle aus, die man bittet, den Weizenstiel zu stützen, bevor die Dürre des Sommers alles gelb gefärbt hat. Solche Landschaften im Blick verstehe ich jetzt, dass die jungen Spanier von den Eroberungen in fernen Ländern geträumt hatten. Besser bei den Incas sterben als im Kummer eines kastellianischen Dorfes.
Manche finden diese Gleichartigkeit ohne Relief schön, ich gebe zu, für dieses Massaker mich zu beschweren und habe fast Lust, die Erde um Entschuldigung zu bitten. Und auch bei den Menschen, so wie ich, weil wir ein Erbe zu Schleuderpreisen verkauft haben, das wir nur mietet hatten. Wenn man über den Naturschutz spricht ist es unnütz über den Skandal in Brasilien zu reden. Unser Amazonien liegt im Süden von Bordeaux, ca. 500 Kilometer entfernt. Schließlich war sie... Aber er ist sicher zu spät, damit diese Region eines Tages wieder grün wird. Die kastillianische Erde hat die Bäume aus dem Gedächtnis verloren.
In dieser Phase der Suche nach der Reiseroute, um diese Pseudowüste zu vermeiden, hatte ich vorgehabt den ehemaligen Weg der Küste zu nehmen, den "Camino del Norte", der das atlan-tische Klima und Vegetation hat. Aber dieser Verlauf ist in keinem Führer beschrieben, während es vom Camino francés mehrere Autoren gibt. Jede Etappe dieses historischen Weges bringt ihren Gewinn, Denkmäler, die in acht oder neun Jahrhun-derten für die geistige und materielle Unterkunft des Pilgers gebaut sind.
Es war also beschlossen: Ich werde den Weg des Südens von Burgos und León nehmen. So wie die ehemaligen Pilger hatte ich jedoch nicht die Absicht, die Reiseroute peinlich genau einzuhalten. Unsere Wegbereiter erfanden schon damals munter riesengroße Umwege für das einzige Vergnügen, eine Reliquie zu verehren. Für Reisende, die Zeit genug haben, ist es eine Annehmlichkeit. Um von den Pyrenäen aus an die Spitze Galiziens zu gehen, zählte ich ungefähr fünf Marschwochen, indem ich täglich durchschnittlich acht Stunden am Tag wanderte, d.h. ungefähr 25 bis 30 Kilometer.
Um eine möglichst große Lehre aus dieser langen Reise zu ziehen war es für mich äußerst bedeutend, die Geschichte der Wallfahrt und der Pilger gut zu kennen und um nicht an den schönen Bau-werken dumm vorbeizugehen, denn ich wußte, daß ich niemals in meinem Leben eine solche Reise wieder machte. Ich habe mich also darangemacht, die besten über das Thema erschienenen Ar-beiten zu verschlingen un ich bin reicher geworden. Manche dieser Lehrbücher sind eine historische und geistige Betrachtungsweise des Weges, andere beinhalten eine Pilgererzählung nach der Rück-kehr der Reise. Diese drei Arbeiten haben mich am meisten geprägt.
"Beten Sie für uns in Compostela", Pierres Barret und
Jeans - Noël Gurgand, zwei Wanderer, die ihre Tour 1977 ge-macht haben. Ihr Buch ist eine ausgezeichnete Zusammen-fassung der Geschichte des Weges durch die Jahrhunderte und ein Register der besten Auszüge der Verträge, schon vor Jahrhunderten geschrieben.
"Begleiter von Compostelle", von René Crozet. Dieser Letzte ist im tiefsten Winter gemeinsam mit seinem elf Jahre alten Sohn und einigen Begleitern den Weg gegangen, im traditionellen Kostüm des antiken Pilgers, der Umhang aus groben braunen Wollstoff, ein großer Hut und Stock. In ihrer Geschichte aus dem dreizehnten Jahrundert ist zu lesen, denn sie ist eine sehr voll-ständige Kurzfassung dessen, was man unterwegs lassen sollte, und es enthält die einzelnen Bestandteile, um die Reise in die Hölle zu verändern.
"Le Codex Calixtinus", in lateinisch im dreizehnten Jahrhundert von Aymeri Picaud, ein rechtschaffener Mönch aus der Region Poitiers geschrieben und von Jeanne Viellard ins französische übersetzt. Trotz seiner acht Jahrhunderte ein erstaunlich modernes Buch.
Verschiedene Jakobsweg-Vereine beschaffen den "Pass", welcher früher vom Bischof ausgestellt wurde, der die Türen der Klöster und der Herbergen auf dem Weg öffnete. Dieser Pass wird "Carte du pèlerin" auf französisch und "credencial del peregrino" auf spanisch genannt. Diese Karte hat keinen großen Nutzwert auf der französischen Reiseroute, weil niemand sie jemals, weder den in den Abteien noch in den Wanderhütten verlangt.
Mit diesem Dokument und verschiedener aufgebrachter Stempel erhält der Pilger bei der Ankunft seiner Reise, im Büro der Wall-fahrten, nahe der Kathedrale von Santiago, seine " Compostela ". Dieses beglaubigte Zeugnis ist auf latein geschrieben. Der Stolz des damaligen Pilgers hielt ein Leben lang an. Dieses Papier ermöglichte auch Verurteilten und Verbrechern, die Wallfahrt im Zeichen der Buße auszuführen und um sich bei seiner Rückkehr vor dem Gericht freisprechen zu lassen, welches ihn verurteilt hatte.
Heutzutage wandern aber zahlreiche Pilger ohne Pilgerausweis, sie lassen sich ein einfaches Papier oder sogar eine Seite der Bibel abstempeln. Manche gehen sogar wie in guter alter Zeit mit einem Beglaubigungsschreiben kirchlicher Behörden.
Das spanische Büro in der Abtei von Roncesvalles, das das "credencial del peregrino" aushändigt, ist anspruchsvoll und stellt das wertvolle Dokument aus nur, wenn man seine Pilgerqualität beweisen konnte. Es scheint jedoch, dass die Tatsache; ab Puy-en-Velay oder Vézelay zu gehen ausreicht, in der guten Kategorie klassifiziert zu werden. Dieses " credencial del peregrino" ist auf spanischem Gebiet für alle sehr wichtig, die kein Zelt bei sich haben, sie gibt kostenlosen Zugang zu allen "Refugios" des Weges.
Anmerkung von mir: Aber auch Frankreich übt sich in extensiver Landwirtschaft, dieses Land ist nur mit mehr Wasser gesegnet, welches allerdings radioaktiv verseucht sein soll. In Spanien gibt es allerdings ein weiteres Problem: Die Stauseen in den Pyreneen, die Erdrutsche und Erdbeben verursachen. Davon wird im Original nichts erwähnt, weil der neueste Stausee erst 2005 entstanden ist. Aus diesem Grunde wurden dort von der spanischen Regierung Seismografen verteilt, um eventuelle Gefahren rechtzeitig erkennen zu können. Einen entsprechenden Artikel gibt es auf der Internetseite www.YESANO.com
Vorbereitung: Zu Fuß, mit dem Fahrrad...?
Warum, zum Teufel zu Fuß weggehen zu wollen, wird jeder Stubenhocker sagen, ist es nicht eine entsetzliche und schrecklich ermüdende Sache? Es ist auch hier eine sehr lange Geschichte… Die Wanderer wissen es alle, ohne es wirklich erklären zu können; Jeder hat seine persönliche Motivierung zu gehen, und findet dort sein eigenes Vergnügen. Man könnte in erster Linie nur die Füsse und ihre Sprinter, die Schuhe erklären, diese sind lange vor den Reifen der Kraftfahrzeuge entstanden und dafür gibt es einen guten Grund.
Aber der Herr, der diese gemachte Selbstgeißelung nicht begreift, die Blasen verursacht und Gliederschmerzen hervorruft wird sich für das Fahrrad entscheiden. Es erlaubt schneller vorwärts zu kommen und weniger zu ermüden... Dann die schweißtriefende Krone, die auf der Stirn unserer tapferen Radfahrer perlt, sie erreichen den Gipfel de L'Aubisque, erlauben Sie mir, daran zu zweifeln…
Dann zweite Frage: Warum schneller gehen wollen? Wird man mehr erfahren als sein Nachbar, wenn man mit 30 Stundenkilo-metern fährt, während besagter Nachbar mit nur 5 km/h langsam vorwärts kommt? Auf den ersten Blick ist die Antwort nein. Man lernt schauend und weniger durch Tempo. Wenn man langsam geht kann man die Dinge gründlich betrachten.
Außer diesen Argumenten, ich gestehe ein altes Gefühl des Grolls gegen das Fahrrad, das ein hinterlistiges und bösartiges Gerät ist, angesichts der Häufigkeit, mit der es mich in jungen Jahren in den Graben geschleudert hat. Ein Spaziergang mit dem Fahrrad funktio-niert gut, aber es ist eine unerlässliche Bedingung, dass die zwei Räder in dieselbe Richtung laufen, und dass das Hinterrad dem Vorderrad folgt und auf dem "Band der Route" bleibt, besagtes Band, das immer zwischen zwei gewaltigen Lücken war und zu Gräben oder Schluchten gezogen wird. Und damit das Bugrad der richtigen Richtung folgt muss man unaufhörlich die betreffende Straße überwachen, was ausschließt, alles anzuschauen was in der Umgebung schön ist, die Landschaft, die Leute, die Häuser, die Tiere…
Ich bin von Natur aus ein gänzlich zerstreutes Individuum und ich stelle mir oft vor, mir zu Fuß die Knochen zu brechen weil ich am Felsen, der den Weg versperrte, oder dem Bromberstrauch, der seine Ranken ausstreckte, nicht aufgepasst hätte. Dann das Fahrrad, für mich ist es die absolute Hölle, Ich habe nicht das tiefe Verlangen, meine Knie auf dem Schotterbelag aufzuschürfen, ... und dann das unausweichliche Augenzwinkern der Kirchtürme unserer Dörfer. Ich meine, ich bin ein großer Bewunderer meiner Radwanderbrüder, für die das Fahrrad die größte Ehre ist und die sich nichts aus plattgesessenen Hintern machen.
Zu Fuß zu gehen ist das natürlichste Verkehrsmittel, das es gibt und das uns eine Geschwindigkeit erlaubt, mit Landschaft und Einwohnern Schritt zu halten. Jean-Jacques Rousseau drückte es sehr nett vor mehr als zwei Jahrunderten aus. Und alle Wanderer werden behaupten: Nach einigen Tagen verschiebt sich die Zeit. Die vergessenen Muskeln sind aufgewärmt und die Ermüdung spürt man nicht mehr. Man nimmt die dreißig Tageskilometer in acht Stunden einfach hin, als ob es ein einfacher Verdauungsspazier-gang wäre. Es ist wahr, wenn der Pfad steil oder steinig und rut-schig ist, quält man sich ein wenig, man fühlt sich steifbeinig, aber die Müdigkeit, die man spürt ist weit entfernt von Erschöpfung. Ich würde sogar sagen: Man fühlt die Tiefen seiner Fasern und hat das Gefühl, einen Körper mit Muskeln zu haben, die schließlich etwas nützen.
Und dann nimmt man das Vergnügen auch wieder wahr, wenn man diesen Weg nach langen Monaten der Sesshaftwerdung1 in un-seren Behausungen nimmt, zu trinken, wenn man Durst hat, zu essen, wenn man Hunger hat, einzuschlafen, wenn man müde ist, sich zu setzen und pausieren, wenn man das Tier ausruhen lassen will... Alles Gefühle, die wir mehr oder weniger seit der verschwun-denen traditionellen ländlichen Zivilisation vergessen haben, seit etwa fünfzig Jahren.
Ich werde an diesem bizarren Mischlingsgerät schnell vorbeigehen, welches man MTB oder geländegängiges Rad nennt. Wer diese Horden der armen Kolonnen nicht gesehen hat, wie sie sich auf teuflischen Steilhängen abmühten, hinter einem Navigationsgerät mit verschwitztem Gesicht rot wie ein Sonnenuntergang, unter dem Vorwand, an einem Tag den Anstieg und die Abfahrt trotz aller Fallen zu schaffen. Hören sie die Drossel? Am Ende des Tages sind die armen Touristen stolz, in der Zimmergemeinschaft die unvergessliche Vision des Vorderrades in Erinnerung zu bringen, welches sich serpentinenartig durch die Steine schlängelte und meilenweit opferbereit ...
Ich denke, daß Mountain-bike ist auf dem Jakobsweg eine vorübergehende Mode, genau wie die Tänze eines Sommers es sind. Ich glaube, die reuigen Mountain-biker werden dieses Gerät der Folter am Abend in ihrer Garage am Nagel der Vergessenheit aufhängen um den Weg zu gehen. Ein Fuß, einer nach dem anderen, in aller Ruhe mit den Augen und den Zehen wieder entdecken, was sie nur mit ihren Reifen zerdrückten.
Auf diesen Pfaden kann man mit einem MTB nur ein oder zwei Tage durchhalten. Ich werde den Beweis in Spanien in der zweiten Hälfte meiner Reise haben. In den ersten Tagen ab Roncesvalles findet man die Spuren der Reifen auf den Feldwegen wieder. Dann verschwinden sie komplett. Die Mountain-Biker schließen sich der Route erst auf den letzten Metern der 750 Kilometer langen Strecke wieder an...
Für uns Wanderer ist es besser und schade für sie, weil sie die schönsten Seiten vom Weg verpassen.
Hingegen befreit das Wandern den Geist von einem Haufen unnützer Sachen und ermöglicht es, in die Landschaft zu horchen, die unter den Schritten und vor den Augen langsam vorbeizieht. Man begegnet selten gestressten Wanderern. Ein Wanderer ist eher nachdenklich oder fröhlich.
Der Pfad ist einer der wenigen Orte in der Welt, wo sich zwei Individuen treffen, die sich nicht kennen und sich noch "Guten Tag" sagen und manchmal stehenbleiben, um einige Wörter auszu-tauschen, ohne die Welt der anderen zu behindern oder jemanden in Verlegenheit zu bringen. Warme Gastlichkeit aus früheren Zeiten ... Es ist richtig, dass man selten zwei Autofahrer in ihrem Fahrzeug sieht, die an einer Autobahntankstelle halten um die Lerche zu be-trachten, die darüber hinweg schwebt. Andererseits kann man sich das monumentale Konzert der Hupen leicht vorstellen, das zwei Träumer einhüllt, die ein Magengeschwür bestimmter Ungeduldiger verursachen, weil diese in ihrem Schwung blockiert sind und ihr Auge auf die Tankuhr geheftet haben, weil sich ihr Fuß dazu ent-wickelte, auf dem Gaspedal festgenagelt zu sein.
Ein Wanderer ist wie eine Wolke, die am Himmel an einem schönen Sommertag vorüber zieht. Er schlendert gemütlich von Hügel zu Hügel, profitiert von allem und nichts, lässt nur einen verstohlenen Schatten und die unbeschädigte Natur hinter sich. Dennoch hat er im Vorübergehen ein wenig Wärme erfahren und geht ein wenig reicher wieder weg ins nächste Tal.
Wandern ist ein gewaltloses Annähern an das Land. Wie kann man das subtile Vergnügen beschreiben, das darin besteht, sich einem Dorf zu nähern, dass man an der letzten Quelle aus der Ferne em-porwachsen sah, an der man seine Durst stillte. Das Dorf, das mit jedem Schritt wächst. Dann verschwindet das kleine Dorf hinter einem Wäldchen, das erste Haus zeichnet sich ab, der Pfad schlängelt sich zwischen zwei Steinmauern durch, dazwischen taucht an einer beweglosen und friedlichen Stelle die Kirche und der Friedhof auf.
Wir waren hier lautlos angelangt, wir setzen uns hinter den Brunnen, wir wünschen guten Tag an die vorbeikommenden Einheimischen und werden fast adoptiert.
Das Ankommen mit dem Auto auf dem Platz desselben Dorfes lässt mich an die Landung eines Flugzeuges auf der Klaviatur eines Klaviers denken. Die Ankunft zu Fuß erinnert an eine subtile Annäherung, bedeutend, kaum hörbar, die so moderat ist, dass sie noch nicht einmal das Rotkehlchen durcheinander bringt, das sein Festessen aus den Krümeln zu den müden Füßen kostet.
Diese Dörfer und ihre Einwohner sind das Gedächtnis der Geschichte und ihre Geheimnisse entschleiern sich nur denjenigen, die kommen und sie in derselben Langsamkeit ablesen wie sie.
Und dann muss man sich wirklich dazu bekennen, zu Fuß zu gehen und im Inneren sich als Landstreicher wiederzufinden, der unter dem Lack der Zivilisation schlummert. Für diejenigen, welche die Chance hatten außerhalb der Städte aufzuwachsen, sind die schönsten Momente der Kindheit nicht diejenigen, in denen man herumlungerte um nichts auf den Feldern und in den Wäldern zu machen, sondern Brombeeren zu essen und nach den Hühnern zu laufen, Zweige der Bäume zu schneiden und die Bäche zu überspringen? Zu Fuß zu gehen ist auch auf den Spuren seiner Kindheit wieder zu gehen.
In den Jahrhunderten waren die Wege immer mit Landstreichern aller Kategorien überfüllt, Menschen, die der bestehenden Ordnung mit den Polizisten und seinen Steuern, der mürrischen Ehefrau, der neidischen Herrin auswichen, aus dem Regiment desertierten oder den Gutsverwalter betrogen. So sehr, dass das Delikt der Landstreicherei in zahlreichen Ländern sehr lange existierte.
Jedes Individuum, das kein Heim, keine Arbeit besaß, also nicht in ein Register aufgenommern werden konnte, was für immer die Existenz der Leute vergiftet hatte, war notgedrungen ein Landstreicher, bockendes Dienstmädchen, Hühnerdieb, Brandstifter der Scheunen, mit Sicherheit Heiden, ja sogar ein paar Zauberer, vielleicht sogar ein Mörder, der infolgedessen von der Gendarmerie gejagt und im Schatten eines Mastes einer Galeere erhängt werden sollte, damit die Gesellschaft der ehrlichen Leute sich in den Spiegel schauen und als vollkommen erkennen konnte.
Heutzutage spricht man von "marginal". Das Wort ist übrigens sehr schön. Es erinnert daran, dass die Seite einer Tatsache innerhalb eines Spielraums begrenzt und nie frei ist, daß sie immer im All mehr oder weniger breit fortbesteht, damit die Transformation geschieht. Und du erhoffst, dass dieser Raum das Territorium ist, um dort zu gedeihen und denkst, nicht anderswo leben zu können.
Schaut euch das Watt einer Küstenlandschaft an, das heißt den Teil, der durch die Ebbe aufgedeckt wurde. Es ist weder Meer noch wirkliche Erde. Die Wesen, die dort leben, sind nicht wirklich Fische, noch gehören sie zu den Wiederkäuern. Und dennoch besteht diese Zone mit diesen Kreaturen, darunter ist das Königreich der Krabben, Strandschnecken, Meeresvögel. Sie sind genauso schätzenswert wie der Zackenbarsch oder die Eidechse.
Ohne Randgruppen gäbe es dort keinen Spielraum. Ohne Spielraum gibt es nicht einen Unterschied zwischen den Welten und die Gleichmäßigkeit wäre zweifellos sehr trist.
Spanien, wohin der Pfad mich führen wird, ist ein Territorium, wo die Landstreicherei jeder Art der goldenen Jahrhunderte blühte... Diese Individuen sind sogar die Helden einer schelmischen Romanliteratur geworden.
Desertierende Soldaten, ehemalige Matrosen, falsche Pilger, Bettler, bildeten den Spielraum der glänzenden spanischen Zivilisation. Jedes Jahrhundert erzeugt seine eigenen Überreste, jede Sonne wirft ein anderes Licht, jedes Brett seine Späne. Der Außenseiter sieht die Welt in einem anderen Licht, aus einem anderen Winkel, einer der nicht aus Büchern lernt.
Denn zu Fuß zu gehen ist gewissermaßen während einer begrenzeten Zeit zu vagabundieren, folglich die anderen aus einem anderen Blickwinkel zu beobachten und sich seine eigene Meinung schaffen, aber ohne sich wirklich zu entscheiden, reicher und toleranter zurückzukommen.
Aber der Herr, der diese gemachte Selbstgeißelung nicht begreift, die Blasen verursacht und Gliederschmerzen hervorruft wird sich für das Fahrrad entscheiden. Es erlaubt schneller vorwärts zu kommen und weniger zu ermüden... Dann die schweißtriefende Krone, die auf der Stirn unserer tapferen Radfahrer perlt, sie erreichen den Gipfel de L'Aubisque, erlauben Sie mir, daran zu zweifeln…
Dann zweite Frage: Warum schneller gehen wollen? Wird man mehr erfahren als sein Nachbar, wenn man mit 30 Stundenkilo-metern fährt, während besagter Nachbar mit nur 5 km/h langsam vorwärts kommt? Auf den ersten Blick ist die Antwort nein. Man lernt schauend und weniger durch Tempo. Wenn man langsam geht kann man die Dinge gründlich betrachten.
Außer diesen Argumenten, ich gestehe ein altes Gefühl des Grolls gegen das Fahrrad, das ein hinterlistiges und bösartiges Gerät ist, angesichts der Häufigkeit, mit der es mich in jungen Jahren in den Graben geschleudert hat. Ein Spaziergang mit dem Fahrrad funktio-niert gut, aber es ist eine unerlässliche Bedingung, dass die zwei Räder in dieselbe Richtung laufen, und dass das Hinterrad dem Vorderrad folgt und auf dem "Band der Route" bleibt, besagtes Band, das immer zwischen zwei gewaltigen Lücken war und zu Gräben oder Schluchten gezogen wird. Und damit das Bugrad der richtigen Richtung folgt muss man unaufhörlich die betreffende Straße überwachen, was ausschließt, alles anzuschauen was in der Umgebung schön ist, die Landschaft, die Leute, die Häuser, die Tiere…
Ich bin von Natur aus ein gänzlich zerstreutes Individuum und ich stelle mir oft vor, mir zu Fuß die Knochen zu brechen weil ich am Felsen, der den Weg versperrte, oder dem Bromberstrauch, der seine Ranken ausstreckte, nicht aufgepasst hätte. Dann das Fahrrad, für mich ist es die absolute Hölle, Ich habe nicht das tiefe Verlangen, meine Knie auf dem Schotterbelag aufzuschürfen, ... und dann das unausweichliche Augenzwinkern der Kirchtürme unserer Dörfer. Ich meine, ich bin ein großer Bewunderer meiner Radwanderbrüder, für die das Fahrrad die größte Ehre ist und die sich nichts aus plattgesessenen Hintern machen.
Zu Fuß zu gehen ist das natürlichste Verkehrsmittel, das es gibt und das uns eine Geschwindigkeit erlaubt, mit Landschaft und Einwohnern Schritt zu halten. Jean-Jacques Rousseau drückte es sehr nett vor mehr als zwei Jahrunderten aus. Und alle Wanderer werden behaupten: Nach einigen Tagen verschiebt sich die Zeit. Die vergessenen Muskeln sind aufgewärmt und die Ermüdung spürt man nicht mehr. Man nimmt die dreißig Tageskilometer in acht Stunden einfach hin, als ob es ein einfacher Verdauungsspazier-gang wäre. Es ist wahr, wenn der Pfad steil oder steinig und rut-schig ist, quält man sich ein wenig, man fühlt sich steifbeinig, aber die Müdigkeit, die man spürt ist weit entfernt von Erschöpfung. Ich würde sogar sagen: Man fühlt die Tiefen seiner Fasern und hat das Gefühl, einen Körper mit Muskeln zu haben, die schließlich etwas nützen.
Und dann nimmt man das Vergnügen auch wieder wahr, wenn man diesen Weg nach langen Monaten der Sesshaftwerdung1 in un-seren Behausungen nimmt, zu trinken, wenn man Durst hat, zu essen, wenn man Hunger hat, einzuschlafen, wenn man müde ist, sich zu setzen und pausieren, wenn man das Tier ausruhen lassen will... Alles Gefühle, die wir mehr oder weniger seit der verschwun-denen traditionellen ländlichen Zivilisation vergessen haben, seit etwa fünfzig Jahren.
Ich werde an diesem bizarren Mischlingsgerät schnell vorbeigehen, welches man MTB oder geländegängiges Rad nennt. Wer diese Horden der armen Kolonnen nicht gesehen hat, wie sie sich auf teuflischen Steilhängen abmühten, hinter einem Navigationsgerät mit verschwitztem Gesicht rot wie ein Sonnenuntergang, unter dem Vorwand, an einem Tag den Anstieg und die Abfahrt trotz aller Fallen zu schaffen. Hören sie die Drossel? Am Ende des Tages sind die armen Touristen stolz, in der Zimmergemeinschaft die unvergessliche Vision des Vorderrades in Erinnerung zu bringen, welches sich serpentinenartig durch die Steine schlängelte und meilenweit opferbereit ...
Ich denke, daß Mountain-bike ist auf dem Jakobsweg eine vorübergehende Mode, genau wie die Tänze eines Sommers es sind. Ich glaube, die reuigen Mountain-biker werden dieses Gerät der Folter am Abend in ihrer Garage am Nagel der Vergessenheit aufhängen um den Weg zu gehen. Ein Fuß, einer nach dem anderen, in aller Ruhe mit den Augen und den Zehen wieder entdecken, was sie nur mit ihren Reifen zerdrückten.
Auf diesen Pfaden kann man mit einem MTB nur ein oder zwei Tage durchhalten. Ich werde den Beweis in Spanien in der zweiten Hälfte meiner Reise haben. In den ersten Tagen ab Roncesvalles findet man die Spuren der Reifen auf den Feldwegen wieder. Dann verschwinden sie komplett. Die Mountain-Biker schließen sich der Route erst auf den letzten Metern der 750 Kilometer langen Strecke wieder an...
Für uns Wanderer ist es besser und schade für sie, weil sie die schönsten Seiten vom Weg verpassen.
Hingegen befreit das Wandern den Geist von einem Haufen unnützer Sachen und ermöglicht es, in die Landschaft zu horchen, die unter den Schritten und vor den Augen langsam vorbeizieht. Man begegnet selten gestressten Wanderern. Ein Wanderer ist eher nachdenklich oder fröhlich.
Der Pfad ist einer der wenigen Orte in der Welt, wo sich zwei Individuen treffen, die sich nicht kennen und sich noch "Guten Tag" sagen und manchmal stehenbleiben, um einige Wörter auszu-tauschen, ohne die Welt der anderen zu behindern oder jemanden in Verlegenheit zu bringen. Warme Gastlichkeit aus früheren Zeiten ... Es ist richtig, dass man selten zwei Autofahrer in ihrem Fahrzeug sieht, die an einer Autobahntankstelle halten um die Lerche zu be-trachten, die darüber hinweg schwebt. Andererseits kann man sich das monumentale Konzert der Hupen leicht vorstellen, das zwei Träumer einhüllt, die ein Magengeschwür bestimmter Ungeduldiger verursachen, weil diese in ihrem Schwung blockiert sind und ihr Auge auf die Tankuhr geheftet haben, weil sich ihr Fuß dazu ent-wickelte, auf dem Gaspedal festgenagelt zu sein.
Ein Wanderer ist wie eine Wolke, die am Himmel an einem schönen Sommertag vorüber zieht. Er schlendert gemütlich von Hügel zu Hügel, profitiert von allem und nichts, lässt nur einen verstohlenen Schatten und die unbeschädigte Natur hinter sich. Dennoch hat er im Vorübergehen ein wenig Wärme erfahren und geht ein wenig reicher wieder weg ins nächste Tal.
Wandern ist ein gewaltloses Annähern an das Land. Wie kann man das subtile Vergnügen beschreiben, das darin besteht, sich einem Dorf zu nähern, dass man an der letzten Quelle aus der Ferne em-porwachsen sah, an der man seine Durst stillte. Das Dorf, das mit jedem Schritt wächst. Dann verschwindet das kleine Dorf hinter einem Wäldchen, das erste Haus zeichnet sich ab, der Pfad schlängelt sich zwischen zwei Steinmauern durch, dazwischen taucht an einer beweglosen und friedlichen Stelle die Kirche und der Friedhof auf.
Wir waren hier lautlos angelangt, wir setzen uns hinter den Brunnen, wir wünschen guten Tag an die vorbeikommenden Einheimischen und werden fast adoptiert.
Das Ankommen mit dem Auto auf dem Platz desselben Dorfes lässt mich an die Landung eines Flugzeuges auf der Klaviatur eines Klaviers denken. Die Ankunft zu Fuß erinnert an eine subtile Annäherung, bedeutend, kaum hörbar, die so moderat ist, dass sie noch nicht einmal das Rotkehlchen durcheinander bringt, das sein Festessen aus den Krümeln zu den müden Füßen kostet.
Diese Dörfer und ihre Einwohner sind das Gedächtnis der Geschichte und ihre Geheimnisse entschleiern sich nur denjenigen, die kommen und sie in derselben Langsamkeit ablesen wie sie.
Und dann muss man sich wirklich dazu bekennen, zu Fuß zu gehen und im Inneren sich als Landstreicher wiederzufinden, der unter dem Lack der Zivilisation schlummert. Für diejenigen, welche die Chance hatten außerhalb der Städte aufzuwachsen, sind die schönsten Momente der Kindheit nicht diejenigen, in denen man herumlungerte um nichts auf den Feldern und in den Wäldern zu machen, sondern Brombeeren zu essen und nach den Hühnern zu laufen, Zweige der Bäume zu schneiden und die Bäche zu überspringen? Zu Fuß zu gehen ist auch auf den Spuren seiner Kindheit wieder zu gehen.
In den Jahrhunderten waren die Wege immer mit Landstreichern aller Kategorien überfüllt, Menschen, die der bestehenden Ordnung mit den Polizisten und seinen Steuern, der mürrischen Ehefrau, der neidischen Herrin auswichen, aus dem Regiment desertierten oder den Gutsverwalter betrogen. So sehr, dass das Delikt der Landstreicherei in zahlreichen Ländern sehr lange existierte.
Jedes Individuum, das kein Heim, keine Arbeit besaß, also nicht in ein Register aufgenommern werden konnte, was für immer die Existenz der Leute vergiftet hatte, war notgedrungen ein Landstreicher, bockendes Dienstmädchen, Hühnerdieb, Brandstifter der Scheunen, mit Sicherheit Heiden, ja sogar ein paar Zauberer, vielleicht sogar ein Mörder, der infolgedessen von der Gendarmerie gejagt und im Schatten eines Mastes einer Galeere erhängt werden sollte, damit die Gesellschaft der ehrlichen Leute sich in den Spiegel schauen und als vollkommen erkennen konnte.
Heutzutage spricht man von "marginal". Das Wort ist übrigens sehr schön. Es erinnert daran, dass die Seite einer Tatsache innerhalb eines Spielraums begrenzt und nie frei ist, daß sie immer im All mehr oder weniger breit fortbesteht, damit die Transformation geschieht. Und du erhoffst, dass dieser Raum das Territorium ist, um dort zu gedeihen und denkst, nicht anderswo leben zu können.
Schaut euch das Watt einer Küstenlandschaft an, das heißt den Teil, der durch die Ebbe aufgedeckt wurde. Es ist weder Meer noch wirkliche Erde. Die Wesen, die dort leben, sind nicht wirklich Fische, noch gehören sie zu den Wiederkäuern. Und dennoch besteht diese Zone mit diesen Kreaturen, darunter ist das Königreich der Krabben, Strandschnecken, Meeresvögel. Sie sind genauso schätzenswert wie der Zackenbarsch oder die Eidechse.
Ohne Randgruppen gäbe es dort keinen Spielraum. Ohne Spielraum gibt es nicht einen Unterschied zwischen den Welten und die Gleichmäßigkeit wäre zweifellos sehr trist.
Spanien, wohin der Pfad mich führen wird, ist ein Territorium, wo die Landstreicherei jeder Art der goldenen Jahrhunderte blühte... Diese Individuen sind sogar die Helden einer schelmischen Romanliteratur geworden.
Desertierende Soldaten, ehemalige Matrosen, falsche Pilger, Bettler, bildeten den Spielraum der glänzenden spanischen Zivilisation. Jedes Jahrhundert erzeugt seine eigenen Überreste, jede Sonne wirft ein anderes Licht, jedes Brett seine Späne. Der Außenseiter sieht die Welt in einem anderen Licht, aus einem anderen Winkel, einer der nicht aus Büchern lernt.
Denn zu Fuß zu gehen ist gewissermaßen während einer begrenzeten Zeit zu vagabundieren, folglich die anderen aus einem anderen Blickwinkel zu beobachten und sich seine eigene Meinung schaffen, aber ohne sich wirklich zu entscheiden, reicher und toleranter zurückzukommen.
Vorbereitung: Kleine Kartenlehre
Es gibt für Wanderer zwei bestimmte Werke, die den Jakobsweg beschreiben. Das erste Buch behandelt den französischen Abschnitt von Puy nach Roncesvalles. Das zweite den spanischen Abschnitt von Roncesvalles nach Santiago. Diese Werke sind klassische topo-Führer, in denen die Strecke beschrieben wird. Aber es sind auch Bücher, die Geschichte und die kulturelle Entwicklung genau erklären.
Man findet dort die Beschreibung der wichtigsten Denkmäler und die Anekdoten des Lebens Unterwegs während dieses letzten Jahrtausends, sowie die zusammenfassenden Hinweise zu Unterkünften.
Dort werden insbesondere, die verschiedenen Unterbringungs-kategorien erwähnt, gemäß der Geldbörse oder dem geistigen Vorankommen des Pilgers, vom traditionellen Hotelwesen mit seinem (teuren) Sterngefolge bis zu billigen, aber spartanischem Empfang in den Klöstern, "Refugios" und den Wanderhütten(les gîte d'etapes).
Die zwei Werke beinhalten eine farbige Reproduktion der IGN-Kartenauszüge, auf denen die Strecke des GR 65 sowie der historische Jakobsweg eingezeichnet sind. Letzterer ist meißtens durch natürliche Entwicklung im Laufe der Geschichte zu einer Bundesstraße geworden, auf der die Quadratlatschen nicht willkommen sind.
Der "Camino" des zwanzigsten Jahrhunderts nimmt sich also einige geschichtliche Freiheiten heraus und borgt sich so oft wie möglich und zur größten Freude des Pilgers einen Pfad, wo er gut mit seinen Füßen durch Staub oder fließendes Wasser schlurfen kann.
Es ist interessant sich an der spanischen Grenze ein "Guia del Peregrino", zu verschaffen, ein Pilgerführer, der eine visuelle Beschreibung der Strecke verschafft und Bezugspunkte markiert, die der Wanderer zwangsläufig antrifft: Quellen, Geschäfte, Kapellen, etc... Man findet dort auch Pläne aller zu durchquerenden Dörfern und Städten mit den wichtigsten Gebäuden und die Orte mit Übernachtungsmöglichkeiten. Diese Hefte sind im Allgemeinen auf spanisch geschrieben, aber der Text ist leicht zu lesen, wenn man bescheidene Brocken der spanischen Sprache beherrscht. Es gibt mehrere " Guia del Peregrino", einige in französischer Sprache und es ist gut schwierig zu sagen, welcher der beste ist.
Achtung: Es ist wichtig zu wissen, dass, egal welcher Führer über den man spricht, ein etwas veraltetes Verzeichnis hinsichtlich des derzeitigen Stand des Weges ist: Einige Abschnitte werden jedes Jahr geändert, es herrscht eine rege Fluktuation der Herbergen und die Mittel zur Restaurierung sind ungewiß.
Es ist ebenfalls wertvoll, sich mit einer Auswahl der Karten der zu durchquerenden Regionen auszustatten. Sind sie sind in einem be-sonderen Topo-guide nachgebildet, spezielle Auszüge der Karten im Maßstab 1/25.000 oder in 1/50.000, denn sie sind speziell so plaziert, daß man sie ohne Schwierigkeit im Vergleich zur Region einordnen kann. Wenn zum Beispiel in der Beschreibung der Satz "nach 7 km Unterkunft im Dorf Saint-Révérend-les Artichauds möglich" steht, hat man jede Menge Chancen, daß dieser ersehnte Ort außerhalb des Kartenauszuges liegt, der in dem Führer nach-gebildet ist und man weiß weder, wie man dort hingelangen kann, noch kennt man den kürzesten Weg zurück zum Pfad. Also nehme ich mir die Karten des Nationalen Geografischen Institutes 1/100.000 oder die Karten von Michelin 1/250.000 mit. Zusammen ermöglichen sie es, sich die Strecke vorzustellen und zeigen die Position der Städte, Dörfer, Bushaltestellen und Bahnhöfe.
Eigene Karten zu besitzen ermöglicht, die Reiseroute zu ändern, wenn Strecke, die der Führer zeigt oder in der Region ausge-schildert ist, nicht erwünscht ist. Manche Wege können zwischen dem Druck der Karte und dem Augenblick verschwunden sein, in dem du deine Schuhe dort spazieren führst. Oder, was leider oft kommt, die Pfade können durch ein dichtes Netz aus Stachel-drähten sein. Die Esel haben die Stacheldrähte nicht gern. Im Gegenteil, und die Begegnung mit einer solchen Schikane zwingt uns, die Schere einzusetzen oder einen Umweg zu machen. Der Besitz eines geografischen Dokumentes erweist sich dann unerlässlich.
Insofern die Wege an Bedeutung aus früheren Zeiten verloren haben und von kleinen Verbindungswegen ersetzt wurden, wurden sie von vielen Bauern in die Felder und Futterweiden integriert. Die fraglichen Stacheldrähte werden nicht dorthin gestellt, um dem Spaziergänger zu schaden, sondern das Vieh daran zu hindern, zu entkommen. Beachte, dass sich dieses Problem der Stacheldrähte vor allem in Frankreich stellt: Die Regierung von Navarra hat in ihrer Weisheit, jedesmal wenn der Weg eine Weide kreuzt große Barrieren installiert, die Wanderer durchlassen, nicht aber für Tiere.
Eine Anzahl von freiwilligen Helfern kreieren und markieren die Reiseroute. Sie versuchen höchstens, Teerstraßen zu vermeiden und erwarten, daß ihnen für diese adelige Absicht gedankt wird. Aber das kann ein Fehler werden. Man findet dann einige Wanderwege, die sich um beide Seiten einer Landstraße herum-schlängeln, indem sie hübsche Umwege von einem Wald-Trimpfad zu anderem machend, weil sich der Bakenmeister1 fest vorge-nommen hat, keine Teerstraße zu streifen. Das Ergebnis ist eine Reiseroute von zehn Kilometer, da, wo fünf genügt hätten. Eine IGN-Karte in den Händen zu halten ermöglicht es, die erste Idee des Schöpfers zu haben und nach bestem Wissen und Gewissen zu beschließen, dem Weg zu folgen, oder ein wenig vom Weg abzukürzen, auf dem man sonst auf einigen Kurven seine Zeit bis zum nächsten Dorf vertrödelt.
Bleiben wir beim Problem der Karten des spanischen Königreiches. Wir werden so sehr im schönen Frankreich verwöhnt, die schönsten Karten der Welt zu lesen (und singen alle "les coqs de Gaule" 2 auf die Aussage dieser schönen Wahrheit…). Was die Spanier aus ihrer Sicht Karte nannten; carte" hier läßt uns lange Jahre notgedrungen Grimassen ziehen. Jedoch gibt es auch andere aus den Pyrenäen, vergleichbar mit unseren Karten der IGN national, (Centro Nacional de Información geográfica), die momentan gut zu gebrauchen sind und das Land im Maß-stab 1/25.000 und 1/50.000 kartografieren. Im Jahre 1993 sind allerdings zahlreiche Provinzen noch nicht abgebildet worden. Man müsste sich dann die militärischen Kartenblätter 1/100.000 verschaffen, die gewiss nützlich sind, um eine Kanone zu ziehen, ist aber armselig im Gebrauch für den Fußgänger.
Letzter Rat: Ein guter Wanderer, besonders wenn er gebirgige Regionen in Angriff nimmt, sollte nicht ohne seinen Kompaß weg-gehen. Es gibt ihn in allen Ausführungen und zu allen Preisen. Er zeigt hauptsächlich den Norden an, das Gegenteil des Südens. Er ist manchmal das einzige Mittel, das Geheimnis zu lösen, wenn die Karte nur eine schwarze Linie zeigt, während unter deinen Augen sich eine sehr schöne Gabel von zwei Wegen abzeichnet, gleich wichtig und gewiß ein wenig weiter im Unterholz endet.
Man fragt sich dann, was die Überlegung des Geographen war, um zu beschließen, nicht auf der seiner Karte einen einzigen Weg zu zeichnen; oder besser den rechten als den linken. Er, mit gut geheizten Füßen im Büro, macht wahrscheinlich munter ein via Satelit aufgenommenes Foto, das deutlich den rechten Weg hervorhebt, dass der linke Weg sich in den Brombeersträuchern verliert, er vergleicht, berechnet und nimmt im Allgemeinen die falsche Richtung. Danke an die Waden...
Unter diesen Umständen schätzt man die Dienste der kleinen magnetischen Nadel, die euch, ohne auf Widerstand zu stoßen, den richtigen Pfad anzeigen müsste. Außerdem kann man den Weg im Nebel leicht verwechseln und verläßt ihn als Herdentier... Er kommt auch an einem alten Eisenbergwerk an, hinterhältigerweise gerade an der Stelle, wo Sie unentschlossen sind, oder er wird umgeleitet; die Kompaßnadel weicht um 90 Grad ab und nimmt dir allen guten Glauben indem er dich ins Tal gehen läßt, welches du überhaupt nicht besuchen willst.
Man findet dort die Beschreibung der wichtigsten Denkmäler und die Anekdoten des Lebens Unterwegs während dieses letzten Jahrtausends, sowie die zusammenfassenden Hinweise zu Unterkünften.
Dort werden insbesondere, die verschiedenen Unterbringungs-kategorien erwähnt, gemäß der Geldbörse oder dem geistigen Vorankommen des Pilgers, vom traditionellen Hotelwesen mit seinem (teuren) Sterngefolge bis zu billigen, aber spartanischem Empfang in den Klöstern, "Refugios" und den Wanderhütten(les gîte d'etapes).
Die zwei Werke beinhalten eine farbige Reproduktion der IGN-Kartenauszüge, auf denen die Strecke des GR 65 sowie der historische Jakobsweg eingezeichnet sind. Letzterer ist meißtens durch natürliche Entwicklung im Laufe der Geschichte zu einer Bundesstraße geworden, auf der die Quadratlatschen nicht willkommen sind.
Der "Camino" des zwanzigsten Jahrhunderts nimmt sich also einige geschichtliche Freiheiten heraus und borgt sich so oft wie möglich und zur größten Freude des Pilgers einen Pfad, wo er gut mit seinen Füßen durch Staub oder fließendes Wasser schlurfen kann.
Es ist interessant sich an der spanischen Grenze ein "Guia del Peregrino", zu verschaffen, ein Pilgerführer, der eine visuelle Beschreibung der Strecke verschafft und Bezugspunkte markiert, die der Wanderer zwangsläufig antrifft: Quellen, Geschäfte, Kapellen, etc... Man findet dort auch Pläne aller zu durchquerenden Dörfern und Städten mit den wichtigsten Gebäuden und die Orte mit Übernachtungsmöglichkeiten. Diese Hefte sind im Allgemeinen auf spanisch geschrieben, aber der Text ist leicht zu lesen, wenn man bescheidene Brocken der spanischen Sprache beherrscht. Es gibt mehrere " Guia del Peregrino", einige in französischer Sprache und es ist gut schwierig zu sagen, welcher der beste ist.
Achtung: Es ist wichtig zu wissen, dass, egal welcher Führer über den man spricht, ein etwas veraltetes Verzeichnis hinsichtlich des derzeitigen Stand des Weges ist: Einige Abschnitte werden jedes Jahr geändert, es herrscht eine rege Fluktuation der Herbergen und die Mittel zur Restaurierung sind ungewiß.
Es ist ebenfalls wertvoll, sich mit einer Auswahl der Karten der zu durchquerenden Regionen auszustatten. Sind sie sind in einem be-sonderen Topo-guide nachgebildet, spezielle Auszüge der Karten im Maßstab 1/25.000 oder in 1/50.000, denn sie sind speziell so plaziert, daß man sie ohne Schwierigkeit im Vergleich zur Region einordnen kann. Wenn zum Beispiel in der Beschreibung der Satz "nach 7 km Unterkunft im Dorf Saint-Révérend-les Artichauds möglich" steht, hat man jede Menge Chancen, daß dieser ersehnte Ort außerhalb des Kartenauszuges liegt, der in dem Führer nach-gebildet ist und man weiß weder, wie man dort hingelangen kann, noch kennt man den kürzesten Weg zurück zum Pfad. Also nehme ich mir die Karten des Nationalen Geografischen Institutes 1/100.000 oder die Karten von Michelin 1/250.000 mit. Zusammen ermöglichen sie es, sich die Strecke vorzustellen und zeigen die Position der Städte, Dörfer, Bushaltestellen und Bahnhöfe.
Eigene Karten zu besitzen ermöglicht, die Reiseroute zu ändern, wenn Strecke, die der Führer zeigt oder in der Region ausge-schildert ist, nicht erwünscht ist. Manche Wege können zwischen dem Druck der Karte und dem Augenblick verschwunden sein, in dem du deine Schuhe dort spazieren führst. Oder, was leider oft kommt, die Pfade können durch ein dichtes Netz aus Stachel-drähten sein. Die Esel haben die Stacheldrähte nicht gern. Im Gegenteil, und die Begegnung mit einer solchen Schikane zwingt uns, die Schere einzusetzen oder einen Umweg zu machen. Der Besitz eines geografischen Dokumentes erweist sich dann unerlässlich.
Insofern die Wege an Bedeutung aus früheren Zeiten verloren haben und von kleinen Verbindungswegen ersetzt wurden, wurden sie von vielen Bauern in die Felder und Futterweiden integriert. Die fraglichen Stacheldrähte werden nicht dorthin gestellt, um dem Spaziergänger zu schaden, sondern das Vieh daran zu hindern, zu entkommen. Beachte, dass sich dieses Problem der Stacheldrähte vor allem in Frankreich stellt: Die Regierung von Navarra hat in ihrer Weisheit, jedesmal wenn der Weg eine Weide kreuzt große Barrieren installiert, die Wanderer durchlassen, nicht aber für Tiere.
Eine Anzahl von freiwilligen Helfern kreieren und markieren die Reiseroute. Sie versuchen höchstens, Teerstraßen zu vermeiden und erwarten, daß ihnen für diese adelige Absicht gedankt wird. Aber das kann ein Fehler werden. Man findet dann einige Wanderwege, die sich um beide Seiten einer Landstraße herum-schlängeln, indem sie hübsche Umwege von einem Wald-Trimpfad zu anderem machend, weil sich der Bakenmeister1 fest vorge-nommen hat, keine Teerstraße zu streifen. Das Ergebnis ist eine Reiseroute von zehn Kilometer, da, wo fünf genügt hätten. Eine IGN-Karte in den Händen zu halten ermöglicht es, die erste Idee des Schöpfers zu haben und nach bestem Wissen und Gewissen zu beschließen, dem Weg zu folgen, oder ein wenig vom Weg abzukürzen, auf dem man sonst auf einigen Kurven seine Zeit bis zum nächsten Dorf vertrödelt.
Bleiben wir beim Problem der Karten des spanischen Königreiches. Wir werden so sehr im schönen Frankreich verwöhnt, die schönsten Karten der Welt zu lesen (und singen alle "les coqs de Gaule" 2 auf die Aussage dieser schönen Wahrheit…). Was die Spanier aus ihrer Sicht Karte nannten; carte" hier läßt uns lange Jahre notgedrungen Grimassen ziehen. Jedoch gibt es auch andere aus den Pyrenäen, vergleichbar mit unseren Karten der IGN national, (Centro Nacional de Información geográfica), die momentan gut zu gebrauchen sind und das Land im Maß-stab 1/25.000 und 1/50.000 kartografieren. Im Jahre 1993 sind allerdings zahlreiche Provinzen noch nicht abgebildet worden. Man müsste sich dann die militärischen Kartenblätter 1/100.000 verschaffen, die gewiss nützlich sind, um eine Kanone zu ziehen, ist aber armselig im Gebrauch für den Fußgänger.
Letzter Rat: Ein guter Wanderer, besonders wenn er gebirgige Regionen in Angriff nimmt, sollte nicht ohne seinen Kompaß weg-gehen. Es gibt ihn in allen Ausführungen und zu allen Preisen. Er zeigt hauptsächlich den Norden an, das Gegenteil des Südens. Er ist manchmal das einzige Mittel, das Geheimnis zu lösen, wenn die Karte nur eine schwarze Linie zeigt, während unter deinen Augen sich eine sehr schöne Gabel von zwei Wegen abzeichnet, gleich wichtig und gewiß ein wenig weiter im Unterholz endet.
Man fragt sich dann, was die Überlegung des Geographen war, um zu beschließen, nicht auf der seiner Karte einen einzigen Weg zu zeichnen; oder besser den rechten als den linken. Er, mit gut geheizten Füßen im Büro, macht wahrscheinlich munter ein via Satelit aufgenommenes Foto, das deutlich den rechten Weg hervorhebt, dass der linke Weg sich in den Brombeersträuchern verliert, er vergleicht, berechnet und nimmt im Allgemeinen die falsche Richtung. Danke an die Waden...
Unter diesen Umständen schätzt man die Dienste der kleinen magnetischen Nadel, die euch, ohne auf Widerstand zu stoßen, den richtigen Pfad anzeigen müsste. Außerdem kann man den Weg im Nebel leicht verwechseln und verläßt ihn als Herdentier... Er kommt auch an einem alten Eisenbergwerk an, hinterhältigerweise gerade an der Stelle, wo Sie unentschlossen sind, oder er wird umgeleitet; die Kompaßnadel weicht um 90 Grad ab und nimmt dir allen guten Glauben indem er dich ins Tal gehen läßt, welches du überhaupt nicht besuchen willst.
Vorbereitung: Wann gehen...
Ich habe das Glück, unabhängiger Arbeiter zu sein; all meine Freizeit zu haben und es ließ mir gänzlich die Wahl meiner Reisedaten. Aber einige äußere Bedürfnisse begrenzten in der Tat diese Wahl.
Das Jahr 1993 war ein heiliges Jahr, denn der Festtag des heiligen Apostel Jakobus, der 25. Juli fiel auf einen Sonntag, was auch bedeutete, daß eine Menge Pilger aus aller Welt auf den Wegen wäre, und je näher an der Kathedrale in Galizien und je weiter der Monat Juli vorrückt. Mit meinem Esel schaute ich diesen Pilgerfluten skeptisch entgegen, denn ich fühlte mich in diesen Massen verloren. Ich liebe die Einsamkeit der Wege, die Masse verdirbt mir das Vergnügen.
Es war mir also wichtig, möglichst vor dem Hochsommer in Santiago de Compostela anzukommen. Zumal die Monate Juli und August auf den Hochebenen Spaniens sehr sonnig und bevölkert sind. Allein die königliche Herrschaft der Sonne, die sich bemüht, alles aus ihrem Terretorium zu verbannen, was man im Schatten ihrer Kraft machen konnte. Und außerdem kann mein kleiner Esel sich nicht nur mit staubigem Gras zufrieden geben. Er muss jeden Tag grasen. Und Wasser braucht er ziemlich oft.
Andererseits, wer es wünscht ab der schönen Stadt Puy im Herzen von Auvergne zu wandern darf nicht zu früh im Frühling zu starten, denn die Überquerung des französischen Zentralmassifs könnte sich als riskant erweisen. Ich erinnere mich an den unvergesslichen Schneesturm am 15. Mai in Auvergne auf einer früheren Wander-ung. Und die mit Schnee überzogenen Landschaften am Ende des Winters sind zu melancholisch, ohne zu erwähnen, dass der Esel nichts zu grasen hat, wenn das Gras noch nicht einmal die Zeit gehabt hat, nachzuwachsen. Ich stecke also in der Zwickmühle, fehlendes Gras im Winter im französischen Zentral-massif oder fehlendes Gras im spanischen Sommer.
Diese Daten ließen mir einen ziemlich begrenzten Spielraum. Nach einem Beratungsgespräch meines bekannten Vorgängers, legte ich das endgültige Datum meiner Abreise fest: Montag, der 26. April, frühmorgens vor der Kathedrale in Puy. Wann mein Ankunftsdatum in den ersten Tagen des Juli sein wird, - na mein Glaube - das könnte nur Gott, der Heilige Jakobus, mein Esel und meine Schuhe wissen. Diese Wahl erwies sich schließlich als gut, denn ich bin mit knapper Not an einem Tag einem Schneesturm in Auvergne entkommen und ich fand Gras und Wasser im Überfluß entlang der ganzen Strecke bei einer erträglichen Temperatur, alles in allem zumutbar für den Esel und seinen Herrchen.
Das Jahr 1993 war ein heiliges Jahr, denn der Festtag des heiligen Apostel Jakobus, der 25. Juli fiel auf einen Sonntag, was auch bedeutete, daß eine Menge Pilger aus aller Welt auf den Wegen wäre, und je näher an der Kathedrale in Galizien und je weiter der Monat Juli vorrückt. Mit meinem Esel schaute ich diesen Pilgerfluten skeptisch entgegen, denn ich fühlte mich in diesen Massen verloren. Ich liebe die Einsamkeit der Wege, die Masse verdirbt mir das Vergnügen.
Es war mir also wichtig, möglichst vor dem Hochsommer in Santiago de Compostela anzukommen. Zumal die Monate Juli und August auf den Hochebenen Spaniens sehr sonnig und bevölkert sind. Allein die königliche Herrschaft der Sonne, die sich bemüht, alles aus ihrem Terretorium zu verbannen, was man im Schatten ihrer Kraft machen konnte. Und außerdem kann mein kleiner Esel sich nicht nur mit staubigem Gras zufrieden geben. Er muss jeden Tag grasen. Und Wasser braucht er ziemlich oft.
Andererseits, wer es wünscht ab der schönen Stadt Puy im Herzen von Auvergne zu wandern darf nicht zu früh im Frühling zu starten, denn die Überquerung des französischen Zentralmassifs könnte sich als riskant erweisen. Ich erinnere mich an den unvergesslichen Schneesturm am 15. Mai in Auvergne auf einer früheren Wander-ung. Und die mit Schnee überzogenen Landschaften am Ende des Winters sind zu melancholisch, ohne zu erwähnen, dass der Esel nichts zu grasen hat, wenn das Gras noch nicht einmal die Zeit gehabt hat, nachzuwachsen. Ich stecke also in der Zwickmühle, fehlendes Gras im Winter im französischen Zentral-massif oder fehlendes Gras im spanischen Sommer.
Diese Daten ließen mir einen ziemlich begrenzten Spielraum. Nach einem Beratungsgespräch meines bekannten Vorgängers, legte ich das endgültige Datum meiner Abreise fest: Montag, der 26. April, frühmorgens vor der Kathedrale in Puy. Wann mein Ankunftsdatum in den ersten Tagen des Juli sein wird, - na mein Glaube - das könnte nur Gott, der Heilige Jakobus, mein Esel und meine Schuhe wissen. Diese Wahl erwies sich schließlich als gut, denn ich bin mit knapper Not an einem Tag einem Schneesturm in Auvergne entkommen und ich fand Gras und Wasser im Überfluß entlang der ganzen Strecke bei einer erträglichen Temperatur, alles in allem zumutbar für den Esel und seinen Herrchen.
Die Reiseplanung...
Es ist schwierig, wenn man zu Fuß geht, eine präzise Planung festzulegen. Es gibt soviele Unwägbarkeiten auf einem Wanderweg, es ist praktisch unmöglich sich und anderen zu sagen: "Ich werde an jenem Tag und an jenem Ort so und so drauf sein.", eins ist sicher, man kann nicht rastlos gehen, nicht, daß es physisch hart wäre, aber es gibt viele Dinge außer dem Vorwärtskommen zu tun, die Zeit in Anspruch nehmen: kochen, Klamotten trocknen, sie infolge der Reise nähen und flicken, den nächsten Schritt der Reise planen und organisieren, Proviant nachfüllen, bei Einheimischen Rat einholen, Wanderkarten lesen, seine Post, der Familie schreiben, Klamotten waschen, Tagebuch führen, und so weiter.
Außerdem ist es möglich, sich eine leichte Verstauchung zuzuziehen, eine hartnäckige Grippe oder ein x-beliebiges Weh-wehchen zu haben, die die gesamten Etappen verzögern wird. Ich hatte vor der Abreise entschieden, meinem Esel und mir bei Gelegenheit von Zeit zu Zeit einen Urlaubstag zu gewähren.
Dieser Halt schien mir aus oben genannten Gründen nötig, ganz einfach, um sich zu erholen und mal einen Vormittag ausschlafen und anschließend einen schönen Mittagsschlaf zu machen, sich den Wanst mit einer guten Mahlzeit und Wein der Region, wenn möglich in einem Gasthof bis zum Platzen vollschlagen oder ein Zimmer mit Frühstück auf einem Bauernhof1 genießen.
Aber in der Praxis werde ich sehen, wie schwer es ist, anzuhalten, wenn man sich physisch in Form fühlt und sieht, daß alle Begleiter des Weges sich auf die nächste Etappe machen. Schließlich werde ich selten Halt machen.
Für diejenigen, die unterwegs Kontakt zu mir halten wollten, hatte ich eine Dorfliste, mit voraussichtlichem Ankunftsdatum in jedem Dorf, zu Hause gelassen, damit sie mit entsprechendem Vorsprung postlagernd Post schicken konnten. Gegen eine bescheidene Gebühr von 3 Franc (0,46 €) pro Brief (Tarif 1997) händigt sie die französische Post dem gewünschten Empfänger aus. Außerdem händigt die spanische Post die dort angekommenen Briefe dem Empfänger kostenlos aus. Wenn der Brief nach 15 Tagen nicht abgeholt worden ist, daß heißt, den Empfänger nicht erreicht hat, kommt der Brief wieder auf den Weg, um die Zustellung noch einmal zu versuchen.
Außerdem ist es möglich, sich eine leichte Verstauchung zuzuziehen, eine hartnäckige Grippe oder ein x-beliebiges Weh-wehchen zu haben, die die gesamten Etappen verzögern wird. Ich hatte vor der Abreise entschieden, meinem Esel und mir bei Gelegenheit von Zeit zu Zeit einen Urlaubstag zu gewähren.
Dieser Halt schien mir aus oben genannten Gründen nötig, ganz einfach, um sich zu erholen und mal einen Vormittag ausschlafen und anschließend einen schönen Mittagsschlaf zu machen, sich den Wanst mit einer guten Mahlzeit und Wein der Region, wenn möglich in einem Gasthof bis zum Platzen vollschlagen oder ein Zimmer mit Frühstück auf einem Bauernhof1 genießen.
Aber in der Praxis werde ich sehen, wie schwer es ist, anzuhalten, wenn man sich physisch in Form fühlt und sieht, daß alle Begleiter des Weges sich auf die nächste Etappe machen. Schließlich werde ich selten Halt machen.
Für diejenigen, die unterwegs Kontakt zu mir halten wollten, hatte ich eine Dorfliste, mit voraussichtlichem Ankunftsdatum in jedem Dorf, zu Hause gelassen, damit sie mit entsprechendem Vorsprung postlagernd Post schicken konnten. Gegen eine bescheidene Gebühr von 3 Franc (0,46 €) pro Brief (Tarif 1997) händigt sie die französische Post dem gewünschten Empfänger aus. Außerdem händigt die spanische Post die dort angekommenen Briefe dem Empfänger kostenlos aus. Wenn der Brief nach 15 Tagen nicht abgeholt worden ist, daß heißt, den Empfänger nicht erreicht hat, kommt der Brief wieder auf den Weg, um die Zustellung noch einmal zu versuchen.
Pilgerreise: Wo schlafe ich...
Wo schlafe ich heute Abend? Diese Frage stellt sich jeder Wanderer normalerweise, der sich nicht vorstellen kann, im Stehen zu schlafen, sondern im Liegen. Na, das wird im Hotel der Gottesgunst sein. Mein Wanderzelt, leicht und bequem, bietet mir ein trockenes und intimes Schutzdach auf irgendeiner Oberfläche von vier Quadratmetern an.
Es ist ein tiefgründiges Vergnügen, das fast unbeschreibbar ist, das sicherlich auf unsere barbarischen und nomadischen Vorfahren zurückgeht, abends an einer Ecke des Waldes, in einer hübschen Waldlichtung oder auf den Ufern eines melodischen Baches anzuhalten. Man fühlt sich ganz einfach wunderbar wohl, mitten in der Natur, weit weg von allen Kunstgriffen der Zivilisation. In diesem Augenblick bemerkt man, dass die Bequemlichkeit, ein trockenes Daunenbett und der ganze Rest ein angenehmes Gut ist, das wirklich nicht erforderlich ist.
Das kleine Zelt, das mir als Unterkunft dient ist ein leichtes Zelt der Marke "Corsica" und von einem alten Camper gebaut, das meine Feriennächte seit 20 Jahren schützt. Eine einzige Person kann es in wenigen Minuten aufbauen. Der Baumwolstoff ist so dicht gewebt, dass man es auf einer Wanderung ohne doppeltem Dach benutzen kann - das ist ein Qualitätsbeweis - abgesehen davon ist es nicht beabsichtigt, dafür Werbung zu machen, aber eine Anerkennung der Qualität des Produktes, das leider aus dem Katalog verschwunden ist.
Der Vorteil des doppelten Daches ist die kleine Apsis, die es möglich macht, einige Gegenstände gegen die ungünstigen Witterungsverhältnisse zu schützen, die nichts im Zelt zu suchen haben, wie nasse Schuhe und das Geschirr des Esels. Dieses ermöglicht es auch, im Trockenen zu kochen, ohne zu riskieren, das Kochgeschirr auf dem Boden des Zeltes umzukippen. Und, wenn sich der dichte Nebel im Morgengrauen gelegt oder wenn es geregnet hat, wird nur das doppelte Dach nass, das man später im Laufe des Tages trocknen läßt. Das ist eine Frage der Ordung und Disziplin.
Diese vier Quadratmeter Stoff schützen meine einzige Bequemlichkeit. Und es ist keine Frage, es läßt nicht die kleinsten Wassertropfen durch, die ganze Welt kann in der Sintflut ertrinken, ich lege Wert darauf, im Trockenen zu schlafen.
Vor meiner Abreise habe ich mit einem abdichtenden Produkt alles großzügig getüncht, was ein Leckrisiko darstellte: das Zelt, der Umhang und alle Stoff- oder Nylonstaschen. Aber kehren wir auf die Frage der Unterbringung zurück.
Um warm und angenehm zu schlafen, lege ich auf dem Zeltboden einige Schaffelle aus Wolle aus, die sehr dick, kaum gegerbt, die von einer fernen Reise durch Schottland stammen. Eh ja, im gewissen Alter hat man ein bißchen Bequemlichkeit gern. Übrigens werden alle Schafe es Ihnen in ihrer Sprache sagen, es ist verrückt, dass man auf einem Schafffell gut schläft: Die Unebenheiten des Bodens werden gedämpft und man wird vollständig von der Kälte und der Feuchtigkeit des Bodens isoliert.
Allerdings gibt es eine immer wiederkehrende Konstante, immer wenn ein Camper sein Zelt aufbaut und ignoriert, daß er auf einer Matratze übernachtet: Im dem Augenblick, in dem er sich ungesittet und fröhlich in die Wärme seiner Federn gleiten läßt und sich plötzlich auf den Rücken mit einem Glücksseufzer nach den Anstrenungen des Weges fallen lässt, hört man denselben Ton immer: "Au"
Dieser Schrei, das ist die Begegnung mit den Wirbeln mit dem kleinen Kieselstein, oder das Stück der Wurzel, die genau unter der Bodenplane da ist und die dich die ganze nacht hindern wird zu schlafen. Bevor du das Zelt aufbaust, kannst du kehren, reinigen, mit den Händen das Gras durchsuchen, scheren, auf den Zentimeter genau abmessen, abschätzen, du kennst es gut, es wird immer einen hinterhältigen Kieselstein unter dem dritten Lendenwirbel geben. Das Schafffel, es ist dick genug um die Gemeinheiten eines gemeinen Steinchens nicht großartig zu bemerken. Außerdem erlaubt eben das Eselchen diese weiche Art. Ich habe noch nie Bergsteiger gesehen, die auf dem Rücken ein Schafffell schleppen, um darauf am kommenden Abend zusammenzurollen... Das moderne Schafffell, diese kleine ultraleichte Matratze thront auf jedem guten Rucksack. Aber für die Knochen des vierzigjährigen Pilgers ist das ein klein wenig zu hart.
Man kann ein Zelt sogar erwärmen, wenn die äußerliche Feuchtigkeit zu durchdringend ist. Eine einfache am Mast aufgehängte Kerze genügt und die innerliche Temperatur wird um einige Grade sehr schnell zunehmen. Die Operation ist ziemlich gefährlich, weil man jede rasche Bewegung vermeiden muss, um das Lager nicht zu in Brand stecken. Zusätzlicher Vorteil: Die Kerze erleuchtet das Innere, daß man wach bleiben und ein gutes Buch lesen kann. Lacht nicht, die Eskimos benutzen die Methode seit Tausenden Jahren in den Tiefen ihrer Iglus.
Außer dieser Freiheit anzuhalten, wo ich will und zu campen, gibt es eine Menge der anderen Möglichkeiten: Die Wanderhütten, die an den Wegen der Route liegen und eine ziemlich rustikale Bequemlichkeit ermöglichen, von Zeit zu Zeit eine warme Dusche zu nehmen und anderen Wanderern zu begegnen. Der Übernachtungspreis liegt bei 40 Franc (6 €), die meißtens von Kommunen angeboten werden. Auf spanischem Gebiet gibt es "Refugios", die Entsprechung unserer gîtes d'étape.
Diese Refugios sind gratis, für Pilger mit Credencial del peregrino, aber jeder der will hat die Möglichkeit, einen Obolus in eine Dose zu tun. Die Mehrzahl gut erhalten, neu oder renoviert und hat nichts mehr mit den antiken Hütten zu tun, über die die Ehemaligen der Wallfahrt sprechen. Viele Klöster, die früher in Spanien die Aufnahme des Pilgers sicherten, machen es nicht mehr, dieses Amt wird von den neuen Refugios übernommen, die im Allgemeinen von der Gemeinde geführt werden.
Im Laufe des heiligen Jahres 1993, vor dem voraussehbaren Pilgerzuflusses, hat die Regierung der Provinz von Castilla y León, neben diesen Asylen zusätzliche Zeltstationen aufgebaut. Diese Stationen bestehen aus großen Zelten, die mit Matratzen ausgestattet sind und neben den Dienstgebäuden stehen, die Duschen, Toiletten, Speisesaal und Animation bieten. Ich werde da mehrere Nächte verbringen, weil die Aufnahme dort von Jugendgruppen organisiert wird, die sind sympatisch und ich werde das Vergnügen behalten, im Freien zu schlafen.
In Frankreich gibt es auch Zimmer in Dorfhotels und einige Klöster, die Wanderer aufnehmen. In Spanien kann man nach Unterkünften fragen, die "fondas", die kleine Gasthöfe sind. Sie nehmen circa 60 francs pro Nacht. Diese "fondas" bieten ein Tagesmenü am Abend und ein Frühstück zu vernünftigen Preisen. Eine Mahlzeit, ein Brot, ein Wein und ein Dessert, kostet im Jahr 1993 ungefähr 700 Pesetas, d.h. (5 €) oder 32 Franc1.
Es ist möglich in einem Zimmer bei Privatpersonen zu schlafen, aber diese Möglichkeit wird in Spanien niemals angeboten. Man muss also in den Bars fragen, ob es in der Umgebung "casas particular" gibt. Sie werden da ein Bett finden, aber praktisch niemals die Mahlzeit oder das Frühstück.2
Es gibt auch die gute alte Gastfreundschaft auf den Bauernhöfen, in einer Ecke im Stroh, mit einer trockenen Gratisprämie vor Ort für das Langohr. Leider gibt es so viele Geschichten, in denen die Gastfreundschaft der Landwirte oft schlecht belohnt wurde. Man läuft mit dieser Forderung Gefahr daß einem das Dach verweigert wird. Darüber hinaus ist die erste Empfehlung des Bauern, der der Besitzer der Scheune, ist: "Machen Sie vor allem kein Feuer und rauchen Sie nicht." Ich rauche zwar nicht, aber es ist schwierig ohne Feuer die Suppe zu erwärmen. Einigen Gurus gelingt es vielleicht durch Anstarren des Blechnapfes das Wasser zum Kochen zu bringen ... Aber wir anderen, mittelmäßige Pilger sind weit weg von dieser Perfektion, man kann ihn immer mit unseren Augen anschauen, die Augen die ganze Nacht auf die Brühe heftend, die Suppe ist am entstehenden Morgengrauen immer noch so kalt wie vorher...
Das ganze Problem der Übernachtung hängt vom Budget ab. Zehn Wochen lang täglich ein Hotel zu zahlen oder in einer Wanderhütte zu übernachten übersteigt meine Finanzen. Wenn ich wählen kann, ziehe ich bei weitem lieber meine Daunenecke in meinem kleinen Stoffhaus vor. Das ist warm, sauber, intim und still und ich bin niemandem etwas schuldig.
Den Pilgern ist dennoch zu empfehlen, nach der Gastfreundschaft zu fragen. Effektiv zwingt diese Bitte zu bestimmter Demut, weil, so arm die Hausgemeinschaft hinter der Tür auch immer ist, an der du geklopft hast um um eine Strohecke zu betteln, sie ist in diesem speziellen Moment reicher als du, der strenggenommen nichts hat. Das Verhalten des Gastgebers kann dann darin bestehen, dir die Tür vor der Nase zuzumachen, entweder, weil ihm der vorige Wanderer seinen Tabakbeutel gestohlen hat, vielleicht hält er sich für zu arm, um dir etwas anzubieten, was für deine Würde respektabel ist, oder hat er es ganz einfach satt, seine Fernsehnachrichten niemals ganz ansehen zu können. Man muss dann zulassen, dass eine Tür sich schließt. Alles in allem ist niemand verpflichtet, dich aufzunehmen.
Was würdet ihr machen, liebe Leute, wenn eines Abends an eurer Tür ein Jakobspilger mit Rucksack auf dem Rücken klopften und sagt, er gehe nach Galizien und erbittet ein Fleckchen Beton auf dem Boden eurer Garage, um dort trocken zu schlafen?
Wenn man unter allen Umständen die Nacht gut und friedlich verbringen will, ist es unerlässlich, die kleinen berühmten Ohropax zu haben. Jeder Latainer erinnert sich an dieses Wort in der vierten oder fünften Deklination, das "Ruhe" bedeutet. Das sind zwei Stücke aus Wachs oder Schaums, die man in seine Ohren drückt und die eine laute Umwelt in ein Paradies umwandeln. Diese Accessoires sind in einem überfüllten Schlafsaal noch nützlicher, oder der in der Nähe einer Hauptstraße liegt...
Ein charakteristisches Merkmal der spanischen Sommernächte, die jeder Tourist gut kennt ist die Unmöglichkeit zu schlafen solange die Einwohner nicht selbst im Bett sind, was immer sehr spät nachts geschieht. Der spanische Sprachraum ist wirklich nicht besonders reich an sanften Klängen und wenn zwei Spanier zu nächtlicher Stunde unter ihren Zitrusbäumen im Garten nett diskutieren ist es laut genug, um alle Leute des gesamten Dörfchens wachzuhalten, ebenso die tapferen Wanderer, die von ihrer dreißig Kilometer langen Wanderung müde sind. Ich habe es gesehen: Die zwei nächtlichen Gärtner pfeifen drauf und später, am folgenden Tag werden sie wieder putzmunter in der Sonne stehen.
Und dieser Dialog ist eine optimistische Hypothese. In Wirklichkeit sind es in der Regel ein gutes halbes Dutzend Spanier, dazu ihre bessere Hälfte, die über alles und nichts plaudern, aber doch alle zusammen, nur um Lärm zu machen. Es ist also wichtig den Platz anzustreben, wo der Halt ohne diese nächtliche Lärmbelästigung entsprechend möglich ist. Es ist besser das Zelt an einem einsamen Platz aufzubauen oder sein Zimmer weit weg vom Plaza Mayor und auf keinen Fall über einem Saal eines Bistros zu wählen.
Auf die Gefahr hin, dass ich mich zum beschränkten Spanien-Gegner mache, behaupte ich, weil ich es mehrmals erlebt habe, dass die Anzahl der Sterne der Hotels, auf die man sich verlassen könnte um auf eine ruhige Nacht zu hoffen, keine Garantie ist. Man muß, egal ob in einem spanischen Zimmer oder in einer Pension, sich an ihre Sitten anpassen. Wenn vier Personen nach Mitternacht über Politik mit abweichenden Meinungen sehr laut in einem Hoteleingang zu diskutieren, ist es kein Fehler ihrer Lebensart. Für sie ist in ihren Gedanken zu dieser Stunde noch Tag.
Die Nacht fängt erst gegen 2 Uhr morgens an... Vorher schlafen nur die Touristen, wenn sie können...
Aber man muss die Unterschiede zwischen den spanischen Touristen und dem Jakobsweg beachten. Die Vorschriften in den spanischen "Refugios" ist sehr streng. Jedes Geräusch ist nach 22 Uhr verboten, die Türen werden um 23 Uhr geschlossen und alle sollen um 8 Uhr morgens die Herberge geräumt haben. Ein Spanier auf Wallfahrt folgt also ungefähr demselben Rhythmus wie jeder andere Europäer. Umso stärker ist der Wunsch, Ruhe zu haben, das Zelt einzupacken, aus Sorge der unterschiedlichen Zeitpläne.
Es ist ein tiefgründiges Vergnügen, das fast unbeschreibbar ist, das sicherlich auf unsere barbarischen und nomadischen Vorfahren zurückgeht, abends an einer Ecke des Waldes, in einer hübschen Waldlichtung oder auf den Ufern eines melodischen Baches anzuhalten. Man fühlt sich ganz einfach wunderbar wohl, mitten in der Natur, weit weg von allen Kunstgriffen der Zivilisation. In diesem Augenblick bemerkt man, dass die Bequemlichkeit, ein trockenes Daunenbett und der ganze Rest ein angenehmes Gut ist, das wirklich nicht erforderlich ist.
Das kleine Zelt, das mir als Unterkunft dient ist ein leichtes Zelt der Marke "Corsica" und von einem alten Camper gebaut, das meine Feriennächte seit 20 Jahren schützt. Eine einzige Person kann es in wenigen Minuten aufbauen. Der Baumwolstoff ist so dicht gewebt, dass man es auf einer Wanderung ohne doppeltem Dach benutzen kann - das ist ein Qualitätsbeweis - abgesehen davon ist es nicht beabsichtigt, dafür Werbung zu machen, aber eine Anerkennung der Qualität des Produktes, das leider aus dem Katalog verschwunden ist.
Der Vorteil des doppelten Daches ist die kleine Apsis, die es möglich macht, einige Gegenstände gegen die ungünstigen Witterungsverhältnisse zu schützen, die nichts im Zelt zu suchen haben, wie nasse Schuhe und das Geschirr des Esels. Dieses ermöglicht es auch, im Trockenen zu kochen, ohne zu riskieren, das Kochgeschirr auf dem Boden des Zeltes umzukippen. Und, wenn sich der dichte Nebel im Morgengrauen gelegt oder wenn es geregnet hat, wird nur das doppelte Dach nass, das man später im Laufe des Tages trocknen läßt. Das ist eine Frage der Ordung und Disziplin.
Diese vier Quadratmeter Stoff schützen meine einzige Bequemlichkeit. Und es ist keine Frage, es läßt nicht die kleinsten Wassertropfen durch, die ganze Welt kann in der Sintflut ertrinken, ich lege Wert darauf, im Trockenen zu schlafen.
Vor meiner Abreise habe ich mit einem abdichtenden Produkt alles großzügig getüncht, was ein Leckrisiko darstellte: das Zelt, der Umhang und alle Stoff- oder Nylonstaschen. Aber kehren wir auf die Frage der Unterbringung zurück.
Um warm und angenehm zu schlafen, lege ich auf dem Zeltboden einige Schaffelle aus Wolle aus, die sehr dick, kaum gegerbt, die von einer fernen Reise durch Schottland stammen. Eh ja, im gewissen Alter hat man ein bißchen Bequemlichkeit gern. Übrigens werden alle Schafe es Ihnen in ihrer Sprache sagen, es ist verrückt, dass man auf einem Schafffell gut schläft: Die Unebenheiten des Bodens werden gedämpft und man wird vollständig von der Kälte und der Feuchtigkeit des Bodens isoliert.
Allerdings gibt es eine immer wiederkehrende Konstante, immer wenn ein Camper sein Zelt aufbaut und ignoriert, daß er auf einer Matratze übernachtet: Im dem Augenblick, in dem er sich ungesittet und fröhlich in die Wärme seiner Federn gleiten läßt und sich plötzlich auf den Rücken mit einem Glücksseufzer nach den Anstrenungen des Weges fallen lässt, hört man denselben Ton immer: "Au"
Dieser Schrei, das ist die Begegnung mit den Wirbeln mit dem kleinen Kieselstein, oder das Stück der Wurzel, die genau unter der Bodenplane da ist und die dich die ganze nacht hindern wird zu schlafen. Bevor du das Zelt aufbaust, kannst du kehren, reinigen, mit den Händen das Gras durchsuchen, scheren, auf den Zentimeter genau abmessen, abschätzen, du kennst es gut, es wird immer einen hinterhältigen Kieselstein unter dem dritten Lendenwirbel geben. Das Schafffel, es ist dick genug um die Gemeinheiten eines gemeinen Steinchens nicht großartig zu bemerken. Außerdem erlaubt eben das Eselchen diese weiche Art. Ich habe noch nie Bergsteiger gesehen, die auf dem Rücken ein Schafffell schleppen, um darauf am kommenden Abend zusammenzurollen... Das moderne Schafffell, diese kleine ultraleichte Matratze thront auf jedem guten Rucksack. Aber für die Knochen des vierzigjährigen Pilgers ist das ein klein wenig zu hart.
Man kann ein Zelt sogar erwärmen, wenn die äußerliche Feuchtigkeit zu durchdringend ist. Eine einfache am Mast aufgehängte Kerze genügt und die innerliche Temperatur wird um einige Grade sehr schnell zunehmen. Die Operation ist ziemlich gefährlich, weil man jede rasche Bewegung vermeiden muss, um das Lager nicht zu in Brand stecken. Zusätzlicher Vorteil: Die Kerze erleuchtet das Innere, daß man wach bleiben und ein gutes Buch lesen kann. Lacht nicht, die Eskimos benutzen die Methode seit Tausenden Jahren in den Tiefen ihrer Iglus.
Außer dieser Freiheit anzuhalten, wo ich will und zu campen, gibt es eine Menge der anderen Möglichkeiten: Die Wanderhütten, die an den Wegen der Route liegen und eine ziemlich rustikale Bequemlichkeit ermöglichen, von Zeit zu Zeit eine warme Dusche zu nehmen und anderen Wanderern zu begegnen. Der Übernachtungspreis liegt bei 40 Franc (6 €), die meißtens von Kommunen angeboten werden. Auf spanischem Gebiet gibt es "Refugios", die Entsprechung unserer gîtes d'étape.
Diese Refugios sind gratis, für Pilger mit Credencial del peregrino, aber jeder der will hat die Möglichkeit, einen Obolus in eine Dose zu tun. Die Mehrzahl gut erhalten, neu oder renoviert und hat nichts mehr mit den antiken Hütten zu tun, über die die Ehemaligen der Wallfahrt sprechen. Viele Klöster, die früher in Spanien die Aufnahme des Pilgers sicherten, machen es nicht mehr, dieses Amt wird von den neuen Refugios übernommen, die im Allgemeinen von der Gemeinde geführt werden.
Im Laufe des heiligen Jahres 1993, vor dem voraussehbaren Pilgerzuflusses, hat die Regierung der Provinz von Castilla y León, neben diesen Asylen zusätzliche Zeltstationen aufgebaut. Diese Stationen bestehen aus großen Zelten, die mit Matratzen ausgestattet sind und neben den Dienstgebäuden stehen, die Duschen, Toiletten, Speisesaal und Animation bieten. Ich werde da mehrere Nächte verbringen, weil die Aufnahme dort von Jugendgruppen organisiert wird, die sind sympatisch und ich werde das Vergnügen behalten, im Freien zu schlafen.
In Frankreich gibt es auch Zimmer in Dorfhotels und einige Klöster, die Wanderer aufnehmen. In Spanien kann man nach Unterkünften fragen, die "fondas", die kleine Gasthöfe sind. Sie nehmen circa 60 francs pro Nacht. Diese "fondas" bieten ein Tagesmenü am Abend und ein Frühstück zu vernünftigen Preisen. Eine Mahlzeit, ein Brot, ein Wein und ein Dessert, kostet im Jahr 1993 ungefähr 700 Pesetas, d.h. (5 €) oder 32 Franc1.
Es ist möglich in einem Zimmer bei Privatpersonen zu schlafen, aber diese Möglichkeit wird in Spanien niemals angeboten. Man muss also in den Bars fragen, ob es in der Umgebung "casas particular" gibt. Sie werden da ein Bett finden, aber praktisch niemals die Mahlzeit oder das Frühstück.2
Es gibt auch die gute alte Gastfreundschaft auf den Bauernhöfen, in einer Ecke im Stroh, mit einer trockenen Gratisprämie vor Ort für das Langohr. Leider gibt es so viele Geschichten, in denen die Gastfreundschaft der Landwirte oft schlecht belohnt wurde. Man läuft mit dieser Forderung Gefahr daß einem das Dach verweigert wird. Darüber hinaus ist die erste Empfehlung des Bauern, der der Besitzer der Scheune, ist: "Machen Sie vor allem kein Feuer und rauchen Sie nicht." Ich rauche zwar nicht, aber es ist schwierig ohne Feuer die Suppe zu erwärmen. Einigen Gurus gelingt es vielleicht durch Anstarren des Blechnapfes das Wasser zum Kochen zu bringen ... Aber wir anderen, mittelmäßige Pilger sind weit weg von dieser Perfektion, man kann ihn immer mit unseren Augen anschauen, die Augen die ganze Nacht auf die Brühe heftend, die Suppe ist am entstehenden Morgengrauen immer noch so kalt wie vorher...
Das ganze Problem der Übernachtung hängt vom Budget ab. Zehn Wochen lang täglich ein Hotel zu zahlen oder in einer Wanderhütte zu übernachten übersteigt meine Finanzen. Wenn ich wählen kann, ziehe ich bei weitem lieber meine Daunenecke in meinem kleinen Stoffhaus vor. Das ist warm, sauber, intim und still und ich bin niemandem etwas schuldig.
Den Pilgern ist dennoch zu empfehlen, nach der Gastfreundschaft zu fragen. Effektiv zwingt diese Bitte zu bestimmter Demut, weil, so arm die Hausgemeinschaft hinter der Tür auch immer ist, an der du geklopft hast um um eine Strohecke zu betteln, sie ist in diesem speziellen Moment reicher als du, der strenggenommen nichts hat. Das Verhalten des Gastgebers kann dann darin bestehen, dir die Tür vor der Nase zuzumachen, entweder, weil ihm der vorige Wanderer seinen Tabakbeutel gestohlen hat, vielleicht hält er sich für zu arm, um dir etwas anzubieten, was für deine Würde respektabel ist, oder hat er es ganz einfach satt, seine Fernsehnachrichten niemals ganz ansehen zu können. Man muss dann zulassen, dass eine Tür sich schließt. Alles in allem ist niemand verpflichtet, dich aufzunehmen.
Was würdet ihr machen, liebe Leute, wenn eines Abends an eurer Tür ein Jakobspilger mit Rucksack auf dem Rücken klopften und sagt, er gehe nach Galizien und erbittet ein Fleckchen Beton auf dem Boden eurer Garage, um dort trocken zu schlafen?
Wenn man unter allen Umständen die Nacht gut und friedlich verbringen will, ist es unerlässlich, die kleinen berühmten Ohropax zu haben. Jeder Latainer erinnert sich an dieses Wort in der vierten oder fünften Deklination, das "Ruhe" bedeutet. Das sind zwei Stücke aus Wachs oder Schaums, die man in seine Ohren drückt und die eine laute Umwelt in ein Paradies umwandeln. Diese Accessoires sind in einem überfüllten Schlafsaal noch nützlicher, oder der in der Nähe einer Hauptstraße liegt...
Ein charakteristisches Merkmal der spanischen Sommernächte, die jeder Tourist gut kennt ist die Unmöglichkeit zu schlafen solange die Einwohner nicht selbst im Bett sind, was immer sehr spät nachts geschieht. Der spanische Sprachraum ist wirklich nicht besonders reich an sanften Klängen und wenn zwei Spanier zu nächtlicher Stunde unter ihren Zitrusbäumen im Garten nett diskutieren ist es laut genug, um alle Leute des gesamten Dörfchens wachzuhalten, ebenso die tapferen Wanderer, die von ihrer dreißig Kilometer langen Wanderung müde sind. Ich habe es gesehen: Die zwei nächtlichen Gärtner pfeifen drauf und später, am folgenden Tag werden sie wieder putzmunter in der Sonne stehen.
Und dieser Dialog ist eine optimistische Hypothese. In Wirklichkeit sind es in der Regel ein gutes halbes Dutzend Spanier, dazu ihre bessere Hälfte, die über alles und nichts plaudern, aber doch alle zusammen, nur um Lärm zu machen. Es ist also wichtig den Platz anzustreben, wo der Halt ohne diese nächtliche Lärmbelästigung entsprechend möglich ist. Es ist besser das Zelt an einem einsamen Platz aufzubauen oder sein Zimmer weit weg vom Plaza Mayor und auf keinen Fall über einem Saal eines Bistros zu wählen.
Auf die Gefahr hin, dass ich mich zum beschränkten Spanien-Gegner mache, behaupte ich, weil ich es mehrmals erlebt habe, dass die Anzahl der Sterne der Hotels, auf die man sich verlassen könnte um auf eine ruhige Nacht zu hoffen, keine Garantie ist. Man muß, egal ob in einem spanischen Zimmer oder in einer Pension, sich an ihre Sitten anpassen. Wenn vier Personen nach Mitternacht über Politik mit abweichenden Meinungen sehr laut in einem Hoteleingang zu diskutieren, ist es kein Fehler ihrer Lebensart. Für sie ist in ihren Gedanken zu dieser Stunde noch Tag.
Die Nacht fängt erst gegen 2 Uhr morgens an... Vorher schlafen nur die Touristen, wenn sie können...
Aber man muss die Unterschiede zwischen den spanischen Touristen und dem Jakobsweg beachten. Die Vorschriften in den spanischen "Refugios" ist sehr streng. Jedes Geräusch ist nach 22 Uhr verboten, die Türen werden um 23 Uhr geschlossen und alle sollen um 8 Uhr morgens die Herberge geräumt haben. Ein Spanier auf Wallfahrt folgt also ungefähr demselben Rhythmus wie jeder andere Europäer. Umso stärker ist der Wunsch, Ruhe zu haben, das Zelt einzupacken, aus Sorge der unterschiedlichen Zeitpläne.
Pilgerreise: Die waschen sich, diese Tiere da?
Manche erschauern und werden denken: "Mein Gott, diese Leute sind aber sehr schmuddelig, sie schlafen auf dem Boden und das soll den Ziegenbock schließlich fühlen(riechen)... "Na, das nicht, liebe Leute. Man kann sehr gut tagelang gehen und perfekt sauber sein, einen Brunnen oder einen Bach finden und aus der Tasche das heilbringende Stück Seife nehmen. Sich mit kaltem Wasser zu waschen ist genauso wirksam wie sich mit warmem Wasser zu besprengen. Das dauert nur einfach etwas länger, insbesonder wenn es windig ist empfiehlt es sich, bestimmte empfindlichere Körperteile zur Erhaltung der Rasse zu schonen, da ein zu Eis klirrend kalter Gebirgsbach alles andere als eine Liebkosung ist.
In 73 Reisetagen hat sich kein einziger Abend gefunden, daß ich nicht sauber wie ein Neugeborener in meine Daunen gefallen bin. Ehrlich, ich ziehe es vor, mich am Rande eines Gebirgsbachs, die Füße auf dem Felsen oder im zarten Gras zu waschen. Mir ist es lieber als eine Dusche zu nehmen, die, auf dem Campingplatz von Pins-Les-Dunes sogar warm ist, ich soll dort barfuß auf zweifelhaftem Zement laufen, wo alle benachbarten Camper ihr schmutziges Wasser, ihre Pilze und Bakterien hinterlassen haben
Es ist richtig, dass der Sauberkeitsbegriff nicht wirklich derselbe auf der Tour ist, wenn man als Vergleich die Reklameschilder der Supermärkte oder Werbekataloge "der weiße Riese" in unseren Städten sieht. Wenn ich mich an den Rand einer Böschung setze, lege ich keine Plastiktüte zwischen das Heidekraut und meinen Hintern. Natürlich hat dann der Hosenboden nach einigen Tagen und einigen Pausen eine staubige Farbe. Aber ist er schmutzig? Nein, er ist einfach nur ein sympatisches Höschen geworden, die Hose hat die Farbe der Umwelt angenommen, genau wie eine Pfeife oder Teekanne. Ihr werdet sagen, da ist normal für eine Hose...
Egal, welchen Weg man geht, bläst einem der Wind den Staub ins Gesicht, ohne dass man es merkt. Der erste Brunnen entstaubt das rote Gesicht ein wenig. Aber kann man behaupten, daß man vorher schmutzig war? Ich bevorzuge trotzdem das bißchen Sand des Weges, wenn ich wählen kann. Er ist mir lieber als die schwarze Schicht, die beim Duschen auf meinem Waschhandschuh hängen bleibt, wenn ich tagsüber in Paris zwischen einer Mischung aus Abgasen und Benzin in der Metro gewesen bin.
Vor allem die Bauern verspotten die Leute aus der Stadt: "Das Land, das ist nie schmutzig..." Die Grenze zwischen dem eigenen Selbst und einem schmutzigen Individuum ist doch relativ. Es ist wahr, um selbst sauber zu sein muss ich mit meinen schmutzüberzogenen Schuhen meinen Hintern auf meinen weichgepolsterten Sitz einer monströsen Stahlkarrosse mit 100 PS klettern, dann ist endgültig, ich bin schmutzig.
Ich bin schmutzig, aber ich bin gut. Meine Wanderhose hat seit der Zeit Methusalems keine Bügelfalte mehr, mein Hemd ist nicht mehr in Form, meine Schuhe haben die Farbe der Erde des Weges angenommen und bescheidene Menschen, die ich treffe sehen alle gleich aus.
Ich glaube, dass der wirkliche Unterschied zwischen Reinheit und Schmutz beginnt mit dem Geruch. Man verzeiht leicht Staub und Flecken, aber man aktzeptiert nicht, daß der Andere weniger als andere baden und in seinem Duftgemisch aus Makrelen und Weißwein, Hundekot und verfaulten Eiern schwimmend zu seinem nächsten Nachbarn kommt. Es ist selten, dass so eine Konservation lange dauert. Einfach gesagt, es grenzt an die menschliche Selbstachtung und die Achtung der anderen.
Aber wie macht man eine Seifenlauge oder wie spült man Geschirr auf einer Wandertour? Ich werde den perfekten Camping-Führer nicht neu schreiben, der seit 1936 schon oft neu erschienen ist.
Aber es ist richtig, dass man es oft vergisst oder daran zu erinnern, die Beschreibung dieser mehr oder wengiger interessanten und kleinen kleinen Deteils der Wanderung
So oder so hat jeder Camper seine eigene Art, Prinzipien und universellen Gebote wann zu waschen ist und wann er seine Meinung ändert, ihn umzustimmen wäre nur Verschwendung von Spucke und eine Quälerei der Stimmbänder.
Die Wirklichkeit ist hier also vielfältig: Unsere Großmütter kannten nur ein einziges Reinigungsmittel, vielseitig, biologisch abbaubar und Enzymen aller Kategorien gefüllt. Es handelt sich um die Seife aus guten Stadt Marseille.
Letztendlich wäscht man alles ein bißchen. Die Haut des Wanderers zu waschen ist sehr anständig. Er säubert Hemden, Hosen, Socken so gut und ehrenwert, wenn man weiß, wie man damit die Steine eines Wildbaches frottiert oder am Rand eines Waschplatzes sie ausdrückt. Am besten wäscht er auch die Seife.
Nein, lacht nicht. Versucht nur einmal, bevor ihr eine gut verkrustete Kasserolle in die alles verschlingende Spülmaschine steckt, diese mit warmem Wasser und einem Stück Seife einzureiben. Das Ergebnis ist erstaunlich: Sie glänzt bescheiden, aber sie ist sauber und sie ist nirgends mehr fettig. Jetzt sagt mir, wie gelangt kaltes Wasser in das Geschirr durch den dreckigen Wasserhahn... Also gut, es reicht aus, das Geschirr in das kalte Wasser zu tun um es zu waschen, den Topf auf das Feuer des Camping-Gas-Kochers zu stellen und zehn Minuten zu warten.
Ihr sagt mir, daß es auch andere Pulver und Flüssigkeiten zum Benutzen gibt, die quasi das Kochgeschirr wie einen Spiegel zum Glänzen bringt, und das mit einem Viertel der Hälfte eines Tröpfchens. Das ist die bekannte Behauptung . Zuerst: Ich brauche kein Kochgeschirr als Siegel und offen gesagt, man muß ein bißchen schwachköpfig sein um sich vor einem spiegelnden Kochtopf zu rasieren. Und dann, die Behälter, welche die wunderbaren Inhalte aufbewahren sind die lasterhaften Fallen, normalerweise aus Plastik und sind verschlossen mit einem Propfen oder Deckel.
Und wer hat normalerweise einen Stöpsel im Rucksack? Also gut, meine Freunde, nach zahlreichen Erschütterungen öffnet sich der Feigling oder der gute Plastikbehälter wird beim ersten Stoß ohne vorherige Ankündigung rissig.
Um sicher zu sein unternimmt der Wanderer so oft er kann das Experiment, die Dose oder die Flasche in eine Plastiktüte zu tun um diese dann aufmerksam und aufrecht in das Innere des Rucksacks zu packen. Was glaubt ihr, was würde mit dem Plastiksack und seiner Flasche passieren?
Liebe Leute, sie rutschen, sie schaukeln, sie mischen sich, sie zappeln wie ein Baby in seinem Bett und findet sie immer auf der gegenüber liegenden Seite wieder. Die Flüssigkeit oder das Puder profitiert dann heimtückisch davon und entweicht in die Freiheit, die duftenden Moleküle verbreiten sich überall im Rucksack. Und so findet man seine Nudeln in der Schmierseife badend und seinen Fotoapparat gut mit Scheuerpulver imprägniert.
Dieses Gesetz, auch Gravitation genannt, trifft es übrigens, das heißt die Flüssigkeit. Der Redakteur dieses Phamplets hütet die unauslöschliche Erinnerung von einem Topf Mehl, der die Genaralstabskarte unten in der Tasche meines Rucksacks begattet hat. Versucht es mal, ich spiele die Jury, eine mit Mehl verklebte Karte auseinander zu falten. Das ist die Praxis. Und ich lasse die Finger von dem Zustand, der uns dieses verfluchen läßt: niemals diese pollenartigen Viecher aller Kategorien.
Denn ein Stückchen Seife, das ich in die Seite stecke, bleibt immer dort. Sie läuft nicht aus, sie flieht nicht, ist solide, gut positioniert, unbeweglich wie die rätselhafte Sphinx ein Angriff auf den Schmutz der Welt.
Deshalb nehme ich ein Stück Seife mit, ich bete jeden Tag die Tugenden an und würdige die Weisheit meiner Großmutter.
In 73 Reisetagen hat sich kein einziger Abend gefunden, daß ich nicht sauber wie ein Neugeborener in meine Daunen gefallen bin. Ehrlich, ich ziehe es vor, mich am Rande eines Gebirgsbachs, die Füße auf dem Felsen oder im zarten Gras zu waschen. Mir ist es lieber als eine Dusche zu nehmen, die, auf dem Campingplatz von Pins-Les-Dunes sogar warm ist, ich soll dort barfuß auf zweifelhaftem Zement laufen, wo alle benachbarten Camper ihr schmutziges Wasser, ihre Pilze und Bakterien hinterlassen haben
Es ist richtig, dass der Sauberkeitsbegriff nicht wirklich derselbe auf der Tour ist, wenn man als Vergleich die Reklameschilder der Supermärkte oder Werbekataloge "der weiße Riese" in unseren Städten sieht. Wenn ich mich an den Rand einer Böschung setze, lege ich keine Plastiktüte zwischen das Heidekraut und meinen Hintern. Natürlich hat dann der Hosenboden nach einigen Tagen und einigen Pausen eine staubige Farbe. Aber ist er schmutzig? Nein, er ist einfach nur ein sympatisches Höschen geworden, die Hose hat die Farbe der Umwelt angenommen, genau wie eine Pfeife oder Teekanne. Ihr werdet sagen, da ist normal für eine Hose...
Egal, welchen Weg man geht, bläst einem der Wind den Staub ins Gesicht, ohne dass man es merkt. Der erste Brunnen entstaubt das rote Gesicht ein wenig. Aber kann man behaupten, daß man vorher schmutzig war? Ich bevorzuge trotzdem das bißchen Sand des Weges, wenn ich wählen kann. Er ist mir lieber als die schwarze Schicht, die beim Duschen auf meinem Waschhandschuh hängen bleibt, wenn ich tagsüber in Paris zwischen einer Mischung aus Abgasen und Benzin in der Metro gewesen bin.
Vor allem die Bauern verspotten die Leute aus der Stadt: "Das Land, das ist nie schmutzig..." Die Grenze zwischen dem eigenen Selbst und einem schmutzigen Individuum ist doch relativ. Es ist wahr, um selbst sauber zu sein muss ich mit meinen schmutzüberzogenen Schuhen meinen Hintern auf meinen weichgepolsterten Sitz einer monströsen Stahlkarrosse mit 100 PS klettern, dann ist endgültig, ich bin schmutzig.
Ich bin schmutzig, aber ich bin gut. Meine Wanderhose hat seit der Zeit Methusalems keine Bügelfalte mehr, mein Hemd ist nicht mehr in Form, meine Schuhe haben die Farbe der Erde des Weges angenommen und bescheidene Menschen, die ich treffe sehen alle gleich aus.
Ich glaube, dass der wirkliche Unterschied zwischen Reinheit und Schmutz beginnt mit dem Geruch. Man verzeiht leicht Staub und Flecken, aber man aktzeptiert nicht, daß der Andere weniger als andere baden und in seinem Duftgemisch aus Makrelen und Weißwein, Hundekot und verfaulten Eiern schwimmend zu seinem nächsten Nachbarn kommt. Es ist selten, dass so eine Konservation lange dauert. Einfach gesagt, es grenzt an die menschliche Selbstachtung und die Achtung der anderen.
Aber wie macht man eine Seifenlauge oder wie spült man Geschirr auf einer Wandertour? Ich werde den perfekten Camping-Führer nicht neu schreiben, der seit 1936 schon oft neu erschienen ist.
Aber es ist richtig, dass man es oft vergisst oder daran zu erinnern, die Beschreibung dieser mehr oder wengiger interessanten und kleinen kleinen Deteils der Wanderung
So oder so hat jeder Camper seine eigene Art, Prinzipien und universellen Gebote wann zu waschen ist und wann er seine Meinung ändert, ihn umzustimmen wäre nur Verschwendung von Spucke und eine Quälerei der Stimmbänder.
Die Wirklichkeit ist hier also vielfältig: Unsere Großmütter kannten nur ein einziges Reinigungsmittel, vielseitig, biologisch abbaubar und Enzymen aller Kategorien gefüllt. Es handelt sich um die Seife aus guten Stadt Marseille.
Letztendlich wäscht man alles ein bißchen. Die Haut des Wanderers zu waschen ist sehr anständig. Er säubert Hemden, Hosen, Socken so gut und ehrenwert, wenn man weiß, wie man damit die Steine eines Wildbaches frottiert oder am Rand eines Waschplatzes sie ausdrückt. Am besten wäscht er auch die Seife.
Nein, lacht nicht. Versucht nur einmal, bevor ihr eine gut verkrustete Kasserolle in die alles verschlingende Spülmaschine steckt, diese mit warmem Wasser und einem Stück Seife einzureiben. Das Ergebnis ist erstaunlich: Sie glänzt bescheiden, aber sie ist sauber und sie ist nirgends mehr fettig. Jetzt sagt mir, wie gelangt kaltes Wasser in das Geschirr durch den dreckigen Wasserhahn... Also gut, es reicht aus, das Geschirr in das kalte Wasser zu tun um es zu waschen, den Topf auf das Feuer des Camping-Gas-Kochers zu stellen und zehn Minuten zu warten.
Ihr sagt mir, daß es auch andere Pulver und Flüssigkeiten zum Benutzen gibt, die quasi das Kochgeschirr wie einen Spiegel zum Glänzen bringt, und das mit einem Viertel der Hälfte eines Tröpfchens. Das ist die bekannte Behauptung . Zuerst: Ich brauche kein Kochgeschirr als Siegel und offen gesagt, man muß ein bißchen schwachköpfig sein um sich vor einem spiegelnden Kochtopf zu rasieren. Und dann, die Behälter, welche die wunderbaren Inhalte aufbewahren sind die lasterhaften Fallen, normalerweise aus Plastik und sind verschlossen mit einem Propfen oder Deckel.
Und wer hat normalerweise einen Stöpsel im Rucksack? Also gut, meine Freunde, nach zahlreichen Erschütterungen öffnet sich der Feigling oder der gute Plastikbehälter wird beim ersten Stoß ohne vorherige Ankündigung rissig.
Um sicher zu sein unternimmt der Wanderer so oft er kann das Experiment, die Dose oder die Flasche in eine Plastiktüte zu tun um diese dann aufmerksam und aufrecht in das Innere des Rucksacks zu packen. Was glaubt ihr, was würde mit dem Plastiksack und seiner Flasche passieren?
Liebe Leute, sie rutschen, sie schaukeln, sie mischen sich, sie zappeln wie ein Baby in seinem Bett und findet sie immer auf der gegenüber liegenden Seite wieder. Die Flüssigkeit oder das Puder profitiert dann heimtückisch davon und entweicht in die Freiheit, die duftenden Moleküle verbreiten sich überall im Rucksack. Und so findet man seine Nudeln in der Schmierseife badend und seinen Fotoapparat gut mit Scheuerpulver imprägniert.
Dieses Gesetz, auch Gravitation genannt, trifft es übrigens, das heißt die Flüssigkeit. Der Redakteur dieses Phamplets hütet die unauslöschliche Erinnerung von einem Topf Mehl, der die Genaralstabskarte unten in der Tasche meines Rucksacks begattet hat. Versucht es mal, ich spiele die Jury, eine mit Mehl verklebte Karte auseinander zu falten. Das ist die Praxis. Und ich lasse die Finger von dem Zustand, der uns dieses verfluchen läßt: niemals diese pollenartigen Viecher aller Kategorien.
Denn ein Stückchen Seife, das ich in die Seite stecke, bleibt immer dort. Sie läuft nicht aus, sie flieht nicht, ist solide, gut positioniert, unbeweglich wie die rätselhafte Sphinx ein Angriff auf den Schmutz der Welt.
Deshalb nehme ich ein Stück Seife mit, ich bete jeden Tag die Tugenden an und würdige die Weisheit meiner Großmutter.
Qu'est-ce que ça mange?...
Difficile question. La nourriture n'est pas vraiment mon principal souci lors d'une randonnée de courte durée, et encore moins lors d'une randonnée au long cours. Et mes talents culinaires sont si limités que je dois me contenter de peu. Cependant, l'habitude fait qu'on peut très bien manger simple, mais manger bon.
Le premier repas de la journée est le petit déjeuner. Celui-ci est beaucoup plus important que lors d'une existence sédentaire, car les efforts physiques vont commencer peu de temps après le lever, et il est nécessaire que la mécanique du bonhomme soit bien huilée et bien nourrie. Je prends donc le petit déjeuner copieux: lait additionné généreusement d'Ovomaltine, qui est une poudre de chocolat contenant un tas d'autres ingrédients et vitamines de toutes catégories (voir l'emballage). Puis un oeuf et une tranche de bacon, jambon ou chorizo, rissolés dans la gamelle. Enfin, pour caler la bête, confiture et miel. Le tout additionné de pain à volonté, s'il y en a dans la besace. Après une telle collation, l'Himalaya lui-même me paraît tout plat, et le décollage de la matinée devient un plaisir.
Le midi, après trois ou quatre heures de marche, un arrêt pique-nique suffit à reposer le promeneur. Un morceau de pain et de saucisson, un bout de fromage, une tomate, un fruit. On est ainsi suffisamment nourri pour compenser les fatigues du matin, et suffisamment léger pour marcher sans dormir l'après midi.
Le soir apporte un repas plus conséquent: d'abord une bonne soupe bien chaude. On trouve maintenant dans le commerce de multiples possibilités de se réchauffer ainsi les boyaux, depuis le pistou jusqu'à la béarnaise. Puis un plat de résistance quelconque: omelette, pâtes, riz, légumes, quelquefois un peu de viande. Et pour finir, fruit, fromage ou yaourt, ou bien tous à la fois.
Et puis, de temps à autre, pour requinquer la bête affaméé, et la re-civiliser, rien n'empêche d'aller s'attabler dans un petit restaurant de campagne, et de s'empaffer la bouffe du siècle. Ça permet de nouer des contacts, et de prendre l'aperçu de la cuisine locale, qui est en elle-même un hommage au Créateur. C'est d'ailleurs ce que faisaient les pèlerins d'autrefois, qui se refilaient sur le chemin les adresses des auberges où l'assiette était pleine et le vin servi à volonté.
J'ai retenu la leçon, en lisant et en écoutant les récits de mes précésseurs, qu'il valait mieux être en autonomie quant au coucher et à la nourriture. En effet, le propre de nos cousins espagnols est de se lever très tard. Ce qui fait qu'espérer prendre un petit déjeuner complet avant 10 heures, dans un bar ibérique, relève du fantasme irréalisable. Il vaut, donc mieux posséder un petit réchaud de type camping-gaz, et préparer son "desayuno" à la petite aurore, de façon à marcher le plus possible au matin, pendant les heures fraîches de la journée.
Rien n'empêche d'ailleurs de commander plus tard sur la route une tortilla si on en a envie, mais il vaut mieux avaler un oeuf sur le plat préparé par ses soins que marcher le ventre vide sur dix kilomètres dans l'espoir d'une auberge ouverte. D'autant plus que les bars, sur certaines sections du chemin, sont aussi fréquents que les fontaines sur la piste de Tamanrasset.
De la même façon qu'ils se lèvent tard, ces cousins ibériques n'éprouvent aucune envie de se mettre au lit avant des heures très sombres où tout honnête chrétien dont depuis longtemps. Et le repas du soir dans une auberge est rarement servi avant 21 heures. Il est donc difficile d'effectuer une nuit de repos normal entre la fin d'un dîner espagnol et le début d'un petit déjeuner très matinal. Donc, sauf exceptions, je préparerai moi-même mon repas du soir à l'heure à laquelle j'ai faim, c'est-à-dire peu de temps après m'être arrêté de marcher, aux environs de 18 ou 19 heures.
Le premier repas de la journée est le petit déjeuner. Celui-ci est beaucoup plus important que lors d'une existence sédentaire, car les efforts physiques vont commencer peu de temps après le lever, et il est nécessaire que la mécanique du bonhomme soit bien huilée et bien nourrie. Je prends donc le petit déjeuner copieux: lait additionné généreusement d'Ovomaltine, qui est une poudre de chocolat contenant un tas d'autres ingrédients et vitamines de toutes catégories (voir l'emballage). Puis un oeuf et une tranche de bacon, jambon ou chorizo, rissolés dans la gamelle. Enfin, pour caler la bête, confiture et miel. Le tout additionné de pain à volonté, s'il y en a dans la besace. Après une telle collation, l'Himalaya lui-même me paraît tout plat, et le décollage de la matinée devient un plaisir.
Le midi, après trois ou quatre heures de marche, un arrêt pique-nique suffit à reposer le promeneur. Un morceau de pain et de saucisson, un bout de fromage, une tomate, un fruit. On est ainsi suffisamment nourri pour compenser les fatigues du matin, et suffisamment léger pour marcher sans dormir l'après midi.
Le soir apporte un repas plus conséquent: d'abord une bonne soupe bien chaude. On trouve maintenant dans le commerce de multiples possibilités de se réchauffer ainsi les boyaux, depuis le pistou jusqu'à la béarnaise. Puis un plat de résistance quelconque: omelette, pâtes, riz, légumes, quelquefois un peu de viande. Et pour finir, fruit, fromage ou yaourt, ou bien tous à la fois.
Et puis, de temps à autre, pour requinquer la bête affaméé, et la re-civiliser, rien n'empêche d'aller s'attabler dans un petit restaurant de campagne, et de s'empaffer la bouffe du siècle. Ça permet de nouer des contacts, et de prendre l'aperçu de la cuisine locale, qui est en elle-même un hommage au Créateur. C'est d'ailleurs ce que faisaient les pèlerins d'autrefois, qui se refilaient sur le chemin les adresses des auberges où l'assiette était pleine et le vin servi à volonté.
J'ai retenu la leçon, en lisant et en écoutant les récits de mes précésseurs, qu'il valait mieux être en autonomie quant au coucher et à la nourriture. En effet, le propre de nos cousins espagnols est de se lever très tard. Ce qui fait qu'espérer prendre un petit déjeuner complet avant 10 heures, dans un bar ibérique, relève du fantasme irréalisable. Il vaut, donc mieux posséder un petit réchaud de type camping-gaz, et préparer son "desayuno" à la petite aurore, de façon à marcher le plus possible au matin, pendant les heures fraîches de la journée.
Rien n'empêche d'ailleurs de commander plus tard sur la route une tortilla si on en a envie, mais il vaut mieux avaler un oeuf sur le plat préparé par ses soins que marcher le ventre vide sur dix kilomètres dans l'espoir d'une auberge ouverte. D'autant plus que les bars, sur certaines sections du chemin, sont aussi fréquents que les fontaines sur la piste de Tamanrasset.
De la même façon qu'ils se lèvent tard, ces cousins ibériques n'éprouvent aucune envie de se mettre au lit avant des heures très sombres où tout honnête chrétien dont depuis longtemps. Et le repas du soir dans une auberge est rarement servi avant 21 heures. Il est donc difficile d'effectuer une nuit de repos normal entre la fin d'un dîner espagnol et le début d'un petit déjeuner très matinal. Donc, sauf exceptions, je préparerai moi-même mon repas du soir à l'heure à laquelle j'ai faim, c'est-à-dire peu de temps après m'être arrêté de marcher, aux environs de 18 ou 19 heures.
Pourquoi c'est tout seul?...
A force de chercher la rencontre avec des gens ayant parcouru le chemin de Saint-Jacques, ceci afin de posséder au départ le maximum d'informations, il m'est apparu un phénomène assez intéressant. D'abord beaucoup plus de gens que l'on pense ont effectué le pèlerinage, et souvent des gens qu'on ne soupçonnerait jamais d'avoir les humeurs aussi vagabondes. Et beaucoup d'autres souhaiteraient partir, mais ne le font pas car il s'agit d'un itinéraire long et fatigant.
J'ai reçu de multiples lettres et appels téléphoniques de personnes, souvent à l'aube de la retroite, qui recherchaient un ou plusieurs compagnons pour faire le chemin. Il n'est pas facile de devoir dire non à ces gens qui sont animés d'un tel désir de voyager.
Mais lorsqu'on s'en va pour un périple si long, les contraintes au niveau du temps, de la disponibilité, de l'argent, de la vie familiale, sont telles qu'il est pratiquement impossible de prévoir la route à plusieurs. Tout le monde ne peut pas s'absenter deux mois et demi de son domicile ou de son travail...
Et puis, disons-le aussi avec un certain égoïsme, ce voyage, c'était mon truc. Je ne voulais en décider avec d'autres. ni le détail de l'itinéraire, ni la préparation, ni les haltes. Il m'est arrivé, comme à tout un chacun, de voir l'ambiance d'un voyage gâtee par l'opposition de caractère de plusieurs personnes, qui ne concevaient pas le tracé, les étapes, ou la nourriture, de la même façon. Et plus un voyage sort de l'ordinaire, plus il est difficile de touver le plus grand multiple entre les membres de l'expédition.
Je n'aime pas la solitude, mais j'aime la tranquillité. Et toutes les choses que je souhaitais apprendre nécessitent un certain calme. Il existe un très juste proverbe, certainement chinois ou arabe, qui dit qu'il vaut mieux être ensemble à des milliers de kilomètres l'un de l'autre, que seuls à deux sous le même parasol...
Je pense aussi que les rencontres sont plus faciles lorsqu'on est seul, justement parce qu'on choisit le moment où on souhaite le contact. Je ne parle pas là de rencontres dans les sens grivois du terme, mais simplement du plaisir de partager quelques minutes ou quelques heures avec des personned d'une autre civilisation, d'une autre langue, d'une autre culture, d'un autre métier, pour s'enrichir de la mutuelle différence.
Certains préfèrent s'isoler par petits bouts de temps, en passant chaque soir au café une heure avec les copains ou une heure en tête-à-tête avec un verre vide-plein-vide-plein, ou font partie de multiples associations auxquelles ils consacrent leurs week-ends. J'avoue avoir la préfèrence pour une coupure plus longue.
Comment vais-je réagir à dix semaines de solitude? Je n'en ai aucune idée au départ. Cette question m'angoisse un peu, mais la suite du périple m'apportera bien une réponse. Voilà d'ailleurs une raison de plus pour partir.
J'ai reçu de multiples lettres et appels téléphoniques de personnes, souvent à l'aube de la retroite, qui recherchaient un ou plusieurs compagnons pour faire le chemin. Il n'est pas facile de devoir dire non à ces gens qui sont animés d'un tel désir de voyager.
Mais lorsqu'on s'en va pour un périple si long, les contraintes au niveau du temps, de la disponibilité, de l'argent, de la vie familiale, sont telles qu'il est pratiquement impossible de prévoir la route à plusieurs. Tout le monde ne peut pas s'absenter deux mois et demi de son domicile ou de son travail...
Et puis, disons-le aussi avec un certain égoïsme, ce voyage, c'était mon truc. Je ne voulais en décider avec d'autres. ni le détail de l'itinéraire, ni la préparation, ni les haltes. Il m'est arrivé, comme à tout un chacun, de voir l'ambiance d'un voyage gâtee par l'opposition de caractère de plusieurs personnes, qui ne concevaient pas le tracé, les étapes, ou la nourriture, de la même façon. Et plus un voyage sort de l'ordinaire, plus il est difficile de touver le plus grand multiple entre les membres de l'expédition.
Je n'aime pas la solitude, mais j'aime la tranquillité. Et toutes les choses que je souhaitais apprendre nécessitent un certain calme. Il existe un très juste proverbe, certainement chinois ou arabe, qui dit qu'il vaut mieux être ensemble à des milliers de kilomètres l'un de l'autre, que seuls à deux sous le même parasol...
Je pense aussi que les rencontres sont plus faciles lorsqu'on est seul, justement parce qu'on choisit le moment où on souhaite le contact. Je ne parle pas là de rencontres dans les sens grivois du terme, mais simplement du plaisir de partager quelques minutes ou quelques heures avec des personned d'une autre civilisation, d'une autre langue, d'une autre culture, d'un autre métier, pour s'enrichir de la mutuelle différence.
Certains préfèrent s'isoler par petits bouts de temps, en passant chaque soir au café une heure avec les copains ou une heure en tête-à-tête avec un verre vide-plein-vide-plein, ou font partie de multiples associations auxquelles ils consacrent leurs week-ends. J'avoue avoir la préfèrence pour une coupure plus longue.
Comment vais-je réagir à dix semaines de solitude? Je n'en ai aucune idée au départ. Cette question m'angoisse un peu, mais la suite du périple m'apportera bien une réponse. Voilà d'ailleurs une raison de plus pour partir.
L'argent...
A moins de vouloir à tout prix dormir à l'hôtel et manger au restaurant chaque jour, le budget d'un pèlerin de Saint-Jacques reste très limité. Il suffit de peu d'argent pour survivre. En France, 50 francs (8 €) par jour ont suffi pour ma pitance et le grain de mon âne. En Espagne, 30 francs (4,50 €). Avec cette somme, on mange bonnêment et on se paye de temps à autre un petit restaurant. Il faut bien sûr ajouter à ce budget les dépenses qui ne relèvent pas du poste nourriture: les pellicules de photographie, les visites de musée, le coût de retour à la maison, les souveniers, etc...
Je suis volontairement parti avec peu d'argent. Marcher vers Compostelle avec des moyens modestes fait aussi parti de la philosophie du voyage, car on ne peut à la fois se retirer du monde pour faire retraite, et vouloir en conserver les avantages matériels...
J'ai emporté cet argent en liquide, sachant que c'était imprudent, mais il est nettement plus pratique de posséder des pesetas pour acheter un pain le dimanche matin en Espagne, qu'un chèque de voyage de cent francs... Finalement la somme totale était si modeste que, dispersée en plusieurs cachettes, elle ne craignait pas trop une éventuelle agression.
Pour ceux qui n'aiment pas garder trop de liquide, on trouve maintenant dasn presque toutes les bourgades, en France comme en Espagne, des distributeurs de billets de banque, qui acceptent les cartes Visa internationales, et qui possèdent l'avantage de rester ouverts 24/24.
On peut aussi se procurer, avant le départ, si on est possesseur d'un CCP, ds Postchèques. Ceux-ci permettent de retirer de l'argent en monnaie locale dans tous les bureaux de poste d'Europe, et ne sont débités que lorsqu'on les utilise, contrairement aux chèques de voyage qu'on doit acheter à l'avance. Avantage: on trouve des postes dans le moindre village.
Je suis volontairement parti avec peu d'argent. Marcher vers Compostelle avec des moyens modestes fait aussi parti de la philosophie du voyage, car on ne peut à la fois se retirer du monde pour faire retraite, et vouloir en conserver les avantages matériels...
J'ai emporté cet argent en liquide, sachant que c'était imprudent, mais il est nettement plus pratique de posséder des pesetas pour acheter un pain le dimanche matin en Espagne, qu'un chèque de voyage de cent francs... Finalement la somme totale était si modeste que, dispersée en plusieurs cachettes, elle ne craignait pas trop une éventuelle agression.
Pour ceux qui n'aiment pas garder trop de liquide, on trouve maintenant dasn presque toutes les bourgades, en France comme en Espagne, des distributeurs de billets de banque, qui acceptent les cartes Visa internationales, et qui possèdent l'avantage de rester ouverts 24/24.
On peut aussi se procurer, avant le départ, si on est possesseur d'un CCP, ds Postchèques. Ceux-ci permettent de retirer de l'argent en monnaie locale dans tous les bureaux de poste d'Europe, et ne sont débités que lorsqu'on les utilise, contrairement aux chèques de voyage qu'on doit acheter à l'avance. Avantage: on trouve des postes dans le moindre village.
L'écriture...
Je dois écrire mon compte-rendu de ce voyage. Et au risque de faire frémir tous les os blanchis des anciens pèlerins de Saint-Jacques, et les chaussures des randonneurs contemporains purs et durs, j'avoue une petite baiblesse: je préfère dicter mes mensées et mes émotions à une merveilleuse petite machine, qui s'appelle "dictaphone", et porte des heures de philosophie sur quelques mètres de bande magnétique.
Elle permet de prendre des notes à tout instant tout en continuant à marcher, même sous la pluie battante. Le soir, à l'étape, j'aime mettre en page les mots, en revivant le moment de l'émotion, sur un modeste carnet à spirales. Deux mois après, au retour du voyage, il me faudra ensuite retaper tous ces textes en essayant d'en conserver l'esprit et la couleur.
En effet, à la halte du soir, si on ne compte que sur sa mémoire, il est difficile de se rappeler certains évènements survenus le matin, tnt le rythme d'une journée de marche est différent d'une journée de la vie quotienne, tant les petits détails intéressants à noter sont multiples.
Le matin, on se sent d'humeur à folâtrer quelques pages sur un joli bâtiment, ou bien sur un personnage pittoresque, et le soir, devant son carnet, on suce bêtement son stylo, en essayant de se remémorer les minutes et les paysages. Ce n'est pas le vertige de la page blanche, c'est tout simplement que la sensation est trop loin, que les mots se sont envolés. La petite machine qui parle, elle, n'oublie rien...
Voyager seul, à cet instant, est le moyen unique de noter les détails qui enluminent le voyage. Il est difficile d'imposer à un compagnon ou une compagne sa verve bucolique à chaque fleur rencontrée. S'arrêter, rêvasser quelques secondes, parler à sa cassette... Une fois, ça va, mais cinquante fois par jour, ça peut finir par énerver celui qui voyage à vos côtés et qui ne pense qu'à marcher.
On rencontre aussi ce phénomène lorsqu'on randonne avec un fanatique de la pellicule, qui mitraille à longeur de routin le papillon ou la belette, en prenant tout son temps pour peaufiner chaque photographie, retardant ses camarades qui rêvent du casse-croûte et du plumard dans le prochain gîte.
Elle permet de prendre des notes à tout instant tout en continuant à marcher, même sous la pluie battante. Le soir, à l'étape, j'aime mettre en page les mots, en revivant le moment de l'émotion, sur un modeste carnet à spirales. Deux mois après, au retour du voyage, il me faudra ensuite retaper tous ces textes en essayant d'en conserver l'esprit et la couleur.
En effet, à la halte du soir, si on ne compte que sur sa mémoire, il est difficile de se rappeler certains évènements survenus le matin, tnt le rythme d'une journée de marche est différent d'une journée de la vie quotienne, tant les petits détails intéressants à noter sont multiples.
Le matin, on se sent d'humeur à folâtrer quelques pages sur un joli bâtiment, ou bien sur un personnage pittoresque, et le soir, devant son carnet, on suce bêtement son stylo, en essayant de se remémorer les minutes et les paysages. Ce n'est pas le vertige de la page blanche, c'est tout simplement que la sensation est trop loin, que les mots se sont envolés. La petite machine qui parle, elle, n'oublie rien...
Voyager seul, à cet instant, est le moyen unique de noter les détails qui enluminent le voyage. Il est difficile d'imposer à un compagnon ou une compagne sa verve bucolique à chaque fleur rencontrée. S'arrêter, rêvasser quelques secondes, parler à sa cassette... Une fois, ça va, mais cinquante fois par jour, ça peut finir par énerver celui qui voyage à vos côtés et qui ne pense qu'à marcher.
On rencontre aussi ce phénomène lorsqu'on randonne avec un fanatique de la pellicule, qui mitraille à longeur de routin le papillon ou la belette, en prenant tout son temps pour peaufiner chaque photographie, retardant ses camarades qui rêvent du casse-croûte et du plumard dans le prochain gîte.
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